Sozialabbau-Gewerkschaft ?

Gestern Abend „Christiansen“.

Im eigenen Hause baut die Gewerkschaft Stellen ab, kürzt Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Betriebsrente, erhöht Arbeitszeit der Angestellten ???

Dieser Vorwurf blieb unwidersprochen.

Sollte das wahr sein, müßte diese ganze verlogene Sippschaft zum Mond geschossen werden.

Wer sind da die Mitglieder und womit denken selbige?

Die Bosse sitzen ja in div. Aufsichtsräten (Abfindungsberechtigt).

MfG Vanic

Hallo Vanic,

klar ist das wahr. Und sollte es eine Ausbildungsplatzabgabe geben (IMO eine unsägliche Forderung), dann hoffe ich, dass die auch für Gewerkschaften, Parteien und Bundesbehörden gilt. Dort ist die Ausbildungsquote nämlich absolut unterdurchschnittlich.

grüßle,

barbara

Hallo Vanic

Gestern Abend „Christiansen“.

Im eigenen Hause baut die Gewerkschaft Stellen ab, kürzt
Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Betriebsrente, erhöht Arbeitszeit
der Angestellten ???

Dieser Vorwurf blieb unwidersprochen.

Eine richtige Gewerkschaft, die nur Arbeitnehmerinteressen vertritt,
gibt es nicht in Deutschland.
Die, die sich als solche bezeichnen, verarschen nur ihre Mitglieder.
Deshalb blieb der obengenannte Vorwurf, auch unwidersprochen.

Sollte das wahr sein, müßte diese ganze verlogene Sippschaft
zum Mond geschossen werden.

Was sollen die auf dem Mond ?
Es ist doch wohl schon schlimm genug, das sie hier ihr Unwesen treiben.

Wer sind da die Mitglieder und womit denken selbige?

Bin kein Mitglied einer Gewerkschaft, kann also nur vermuten.
Mitglied in einer Gewerkschaft zu sein, damit verbinden viele,
Unterstützung gegenüber ihren Arbeitgeber.
Dieses ist leider eine Fehleinschätzung.
Beispiel: öffentlicher Dienst, zuständige sogenannte Gewerkschaft,
nennt sich VERDI.
In der Regel erreichen die Verhandlungsführer bei Tarifverhandlungen,
einen Abschluß um die 2 Prozent.
VERDI-Chef … (Name mir nicht bekannt)
erhöht sein Einkommen selbständig, mit Einverständnis der Arbeitnehmervertreter um etwa 25 Prozent.
Diese kräftige Erhöhung, leisten die Mitglieder über ihren Mitgliedsbeitrag.
Womit ist das gerechtfertigt ?
Das hat der VERDI-Chef sich von der Politik abgesehen, klappt wunderbar.
Er lernt leider viel zu viel, von seinen SPD-Parteigenossen.
Bei den Angestellten und Beamten im öffentlichen Dienst, wird seit
Jahren, die Spar-Keule geschwungen, immer mit Einverständnis von der
sogenannten Gewerkschaft.
In anderen Ländern ist so etwas kaum möglich, in Griechenland, Italien
oder Spanien, hätte eine Gewerkschaft, sofort zum General-Streik
aufgerufen.
Nur in Deutschland wird dies nicht passieren, weil die Gewerkschafts-Bosse gemeinsame Sache, mit Politik und Wirtschaft machen.

Die Bosse sitzen ja in div. Aufsichtsräten
(Abfindungsberechtigt).

MfG Vanic

Genau so ist es !

Gruß Iwan

Hi!

Gestern Abend „Christiansen“.

Im eigenen Hause baut die Gewerkschaft Stellen ab, kürzt
Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Betriebsrente, erhöht Arbeitszeit
der Angestellten ???

Dieser Vorwurf blieb unwidersprochen.

Sollte das wahr sein, müßte diese ganze verlogene Sippschaft
zum Mond geschossen werden.

Natürlich ist das wahr.
Die Gewerkschaften gelten als die härtesten und rücksichtslosesten Arbeitgeber in Deutschland. Da Gewerkschaften aber Tendenz-Betriebe sind, haben die Arbeitnehmer kaum Chancen, sich dagegen zu wehren (welche Gewerkschaft würde einen Betriebsrat im Kampf gegen eine Gewerkschaft unterstützten?).

Die Verlogenheit geht aber noch weiter. Gewerkschaften forderten massiv die Einführung der Ausbildungsplatzabgabe für Unternehmen, deren Ausbildungsquote unter 7 % der Belegschaftszahl liegt. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass nur TransNet mit 13,7% Azubis über der Grenze liegt. NGG (Nahrung-Genuss-Gaststätten) bilden gar nicht aus, ebenso die GEW (Erziehung und Wissenschaft). Die mächtige Ver-Di hat bei 4.000 Angestellten nur 16 Azubis, was eine Quote von 0,4% ausmacht. Daher dürften auf die Gewerkschaften Millionenkosten zukommen - und das bei der klammen Finanzsituation.
(http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OI…)

Grüße
Heinrich

Ist mir unverständlich!
Hallo!
Ich bin selbst Mitglied in einer schon genannten Gewerkschaft.
Die Gewerkschaft ist aber nun mal kein Gewinnorientiertes Unternehmen, sondern eine Selbsthilfeeinrichtung der Arbeitnehmer. Es wird auch niemals eine VER-DIE- AG geben. Deshalb ist eine Ausbildungsplatzabgabe für Gewerkschaften Unsinn.
Dort sollte so sparsam wie möglich gearbeitet werden, weil ich das als Mitglied ja bezahlen muss. Am besten fände ich es, wenn die Gewerkschaftsarbeit ehrenamtlich abläuft, man braucht nur paar kluge Köpfe an der Führung, welche den Überblick bewahren. Und die gibt es nicht umsonst.

Natürlich habe ich mich schon gefragt, wie ein Vorstand der dt. Postgewerkschaft plötzlich in den Vorstand der Post-AG wechseln kann. So was kann nicht sein.
Aber besser als gar keine Gewerkschaft.
Hier im Forum ist die Mehrheit offenbar arbeitgeberfreundlich eingestellt, aber für mich als „gemeinen Arbeiter“ finde ich eine Gewerkschaft gut, da sie die Umverteilung des Kapitals von unten nach oben zumindest etwas bremst. Das ist in meinem persönlichen Interesse.

Grüße, Steffen!