hallo. Bis März bezog Antragstellerin Sozialhilfe neben dem Unterhalt den sie vom Exmann bekam. Dann bekam sie einen 400 Euro-Job, wo die Fahrtstrecke insgesamt (hin- und rückfahrt) 79 KM sind. Im ersten Monat konnte die Antragstellerin noch bei einer Kollegin mitfahren. Jetzt fährt sie mit dem Motorrad (kostengünstigste Variante)
Da die Sozialhilfe weggefallen ist, ist auch das Wohngeld weggefallen, sowie auch anscheinend die Befreiung von GEZ und Telefongrundgebühren. Was jetzt natürlich höhere Kosten bedeutet.
Die Antragstellerin bekommt kein Arbeitslosengeld oder -hilfe, da sie in den letzten 3 Jahren nur 11 Monate statt der erforderlichen 12 Monate auf Lohnsteuerkarte gearbeitet hat.
Fakt ist, das die Antragstellerin jetzt weniger Geld zur Verfügung hat als zu dem Zeitpunkt der Sozialhilfezahlungen.
Das kanns doch nicht sein, oder?
Wird arbeiten gehen bestraft?
Trotz Arbeit sozial finanziell noch schwächer?
Der Antrag für Wohngeld läuft, aber ist abhängig vom Sozialamt, und von Unterlagen die vom Vermieter nicht ausgefüllt werden. Was immer wieder zu weiteren Verzögerungen führt.
Wer weiss hier Rat und Hilfe???
Gruss Krümel