Sozialhilfe in Forma von Naturalien?

Hallo Wissende,

ich hoffe, daß ich mit meiner Frage in diesem Forum richtig bin. Mein Sohnemann (23 Jahre) ist vor 4 Jahren wegen aus seiner Sicht „unüberwindliche Schwierigkeiten“ mit seiner Mutter, nämlich mir, zur Großmutter (die ihn schon immer verpäppelt hat) gezogen. Er ist geistig leicht behindet, aber nicht so, daß es ein Aussenstehender auf Anhieb bemerken würde. Aus diesem Grund hat er auch nur eine Ausbildung bei einer speziellen Gesellschaft ohne Übernahmemöglichkeit machen können. Nach der Ausbildung als Holzbearbeiter wurden jede Menge Bewerbungen geschrieben. Er bekam jedoch nur eine Arbeit bei einer Zeitarbeitsfirma. Diese hatte angeblich nach 7 Monaten keine Arbeit mehr für ihn und der Dämlack unterschrieb einen Auflösungsvertrag. Der Meinung meines Ehegatten und mir nach wurde der Arbeitsvertrag jedoch aufgrund der mittlerweile ernormen Körperfülle unseres Sohnes (er unterliegt bei der Oma keinerlei Kontrolle mehr und wiegt mittlerweile ca. 250 kg bei einer Größe von 1,86)gelöst. Von da an fand er nur 2x eine befr. Stelle. Jeder Bewerbungsversuch endet mit Rücksendung der Unterlagen, da auf dem Bild bereits das Übergewicht erkennbar ist. Arbeitslosengeld lief nun aus und es sieht so aus, als würde er ein Fall fürs Sozialamt. Es ist keine Frage, daß wir unseren Sohn unterstützen, nur möchten wir auch, daß er abnimmt, da davon auszugehen ist, daß er dann auch eine Stelle findet. Meine Frage ist nun: Müssen wir Unterhalt leisten in Form von Geld? Oder können wir z.B. für ihn einkaufen, und somit Lebensmittel rationieren und ihn auf diesem Wege zum Abnehmen zwingen??? Reden nützt nichts, er ist seiner Meinung nach nicht dick (kriegt zwar kaum noch Luft), Schuld,daß er keine Arbeit kriegt sind die anderen und wir als Eltern wollen ihm was, ebenso sein Friseur aus dessen Stuhl er letztens nicht mehr raus kam.
Weiß jemand Rat??
Eine frustierte Mutter, die Ihrem Sohn helfen möchte.
Rosamunde

Hallo Rosamunde,

da dein Sohn ja wohl anerkannt behindert ist, solltest du dich in diesem Fall an eine Betreuungsstelle wenden.

Dort wirst du schnellen und geeigneten Rat bekommen.

Gruss
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