Sozialhilfe und Nebenverdienst

Hallo,
eine Freundin von mir bekommt Sozialhilfe.
Nun hat sie die möglichkeit Nebenbei ein wenig zu Verdienen.
Nun meine frage: wie viel darf sie dazu Verdienen (Woche/Monat)ohne das Ihre Sozialhilfe gekürzt wird?
Sie lebt in Schleswig-Holstein (Weiß nicht ob das eine Rolle spielt).

Vielen Dank für die Antworten.

Anni :smile:

wie viel darf sie dazu Verdienen ohne das Ihre Sozialhilfe gekürzt wird?

Hi,
bei dieser Frage krieg ich immer 'nen Hals. Warum soll die Sozialhilfe denn nicht gekürzt werden? Sozialhilfe ist für Leute da, die sich nicht selbst helfen können. Sie deckt die Differenz zwischen dem vorhandenen Einkommen und dem lebensnotwendigen Bedarf ab. Wenn deine Freundin einen geringfügigen Job bekommen kann - schön! Wenn das Geld nicht zum Leben reicht, deckt das Sozialamt den Fehlbetrag ab. Einen gewissen Freibetrag vom Erwerbseinkommen belässt man ihr. Wie hoch der ist, kann ihr der zuständige Sachbearbeiter genau sagen.

Gruß
Nelly

Hallo Nelly,
ich danke Dir für die Ausführliche Erklärung.
Und ich bin der meinung Du solltest Dich nicht zu
Dingen äußern von denen Du keine Ahnung hast.
Oder kennst Du Ihre Private Situation und warum Sie das macht/machen muss?
Ich habe hier nicht um eine „Moral Predigt“ gebeten sondern um eine Auskunft.

Ich hoffe Dein Hals ist inzwischen wieder weg.

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Hi!

ich danke Dir für die Ausführliche Erklärung.
Und ich bin der meinung Du solltest Dich nicht zu
Dingen äußern von denen Du keine Ahnung hast.

Zumindest haben wir Arbeitenden eine Ahnung davon, wie hoch unsere Abgaben gerade auch wegen Leuten wie Deiner Freundin sind.

Oder kennst Du Ihre Private Situation und warum Sie das
macht/machen muss?

Es reicht schon aus zu wissen, dass sie anscheinend mehr arbeiten könnte, das aber nicht un will, weil der Staat ja sowieso brav bezahlt.

Ich habe hier nicht um eine „Moral Predigt“ gebeten sondern um
eine Auskunft.

Die hast Du bekommen. Sie kann soviel arbeiten, wie sie will. Je mehr sie verdient, desto mehr wird ihr von der SoHi abgezogen. Ganz einfach. Es gibt sicherlich einen gewissen Freibetrag, der könnte bei den steuerfreien 400 Euro liegen, wobei ich allein das schon als verwerflich genug ansehen würde…

Ich hoffe Dein Hals ist inzwischen wieder weg.

Nein, eher haben noch ein paar mehr Leute einen Hals bekommen…

Grüße,

Mathias

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Hallo Anni,

gib mal in google Soziale + Nebenverdienst ein,

da kam z.B.
http://www.erwerbslosenberatung-weser-ems.de/Sozi-NV…

Das hier scheint aktueller zu sein:

http://www.also-zentrum.de/berat/info/sozi_erw.htm

man findet aber sicher noch mehr,

beste Grüße,

barbara

ich meine Sozialhilfe + Nebenverdienst (owT)
wg. google:smile:

hallo Matthias,

ich gebe dir bedingt Recht. Wenn man jedoch das „Dazuverdienen“ als Möglichkeit sieht (und nutzt), wieder Berufserfahrung zu sammeln, kann das auch ein Sprung aus den Sozialhilfe sein. Das finde ich gut. Ich gehe davon aus, dass die SoHis, die das ordnungsgemäß an und abgeben wollen beim Sozialamt und nicht schwarz was dazuverdienen, in diese Kategorie „Willige“ fallen. Andere zocken ab und rödeln schwarz nebenher 8auch solche, die einen Teil ordnungsgemäß versteueren, Schwarzarbeit ist in meinen Augen asozial!). Der Freibetrag für SoHis ist -btw- wesentlich niedriger, als wenn ein SoHi seine 80 Euro noch dazuverident und alles weitere bis zu 85 Prozent abführen muss, find ich das ok.

Beste GRüße,

Barbara

*uuarrghh* -sorry für die Tippfehler (owT)

Kein Problem!

Barbara, ich bin hier Deiner Meinung, allerdings schien es hier nur darum zu gehen, die Freigrenze auszuloten, anstatt das möglichste zu tun, die anderen Mitmenschen zu entlasten.

Grüße,

Mathias

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ich danke Dir für die Ausführliche Erklärung.

gern geschehen

Und ich bin der meinung Du solltest Dich nicht zu
Dingen äußern von denen Du keine Ahnung hast.

Woher willst du denn wissen, wovon ich Ahnung habe? Ich habe zumindest mehr Ahnung von Sozialhilfe als du!

Oder kennst Du Ihre Private Situation und warum Sie das
macht/machen muss?

Ich habe ja gar nichts dagegen gesagt, DASS sie Sozialhilfe bekommt. Dass sie in einer Notlage ist, habe ich nicht in Frage gestellt. Aber wenn sie die Möglichkeit hat, einen Teil ihres Lebensunterhaltes selbst zu verdienen, warum will sie es dann nicht tun? Sie will nur so „wenig“ arbeiten, dass ihr die Sozialhilfe nicht gekürzt wird. Vielleicht findest du das okay, die Leute, die arbeiten, Steuern zahlen und damit die Sozialhilfe finanzieren, sicher nicht.

Im Übrigen hätte sie in beiden Fällen

a) sie arbeitet nur so viel, dass ihr die SH nicht gekürzt wird
b) sie arbeitet so viel, wie es geht, und der größte Teil (bis auf den Freibetrag) wird ihr auf die SH angerechnet,

im Endeffekt gleich viel Geld (vorausgesetzt, sie verdient im Fall a) wirklich nur so viel wie der Freibetrag MINDESTENS ist und macht nicht auch noch falsche Angaben beim Sozialamt).

Nur ist der Fall a) natürlich bequemer für sie, im Fall b) müsste sie womöglich morgens früher aufstehen.

Gruß
Nelly

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Hilfe!!!
Oh mein Gott. Bin ich hier im Kindergarten? Ich habe eine ganz normale Frage gestellt und erhoffte mir eine ganz normale Antwort. Ich dachte dieses Forum ist dazu da.
Nein, Ihr habt keine Ahnung warum sie das so machen muss. Ich werde es Euch auch nicht erläutern da es Euch nichts angeht.
Ich brauche auch (Gott sei dank nicht) keine Ahnung zu haben was Sozialhilfe Angelegenheiten betrifft.
Eins kann ich Euch sagen, so was wie hier abgeht habe ich noch nie erlebt. Und mir fällt dazu nicht wirklich viel zu ein.
Stürzt Ihr Euch immer auf jemanden der eine, für Euch „Kritische frage“ hat wie ein ausgehungerter Hund?
Ach, ich will es garnicht wissen. Ihr tut mir nur leid und frage mich eigendlich was Ihr hier zu suchen habt?
Passiert in Eurem Privatleben nichts spannendes das Ihr auf Fremde Menschen losgehen müsst?
Ihr seit ganz schön Oberflächlich.

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@Barbara. Vielen Dank :smile:
Danke Dir. Sehr nett.

Hallo Anni,
nein, deine Freundin kann nichts dazuverdienen, ohne dass es ihr wieder (teilweise) abgezogen wird.
Scheinbar will sie arbeiten. Toll. Sie sollte die Chance nutzen.

Wenn deine Freundin einen erhöhten Bedarf hat, so kann sie diesen geltend machen. Neben SoHi steht deiner Freundin auch Wohngeld, Kleider- und Heizkostenbeihilfe zu. Außerdem kann sie sich von der GEZ befreien lassen. Auch ein Nachlass auf die Telefonkosten ist möglich. Nötigen Hausrat zahlt das Sozialamt auch. Defekte Geräte werden durch das SoAmt ausgetauscht. Sollten Kinder vorhanden sein, so wird ihr der KiGa-Betrag erlassen/Schulbücher gestellt. Auch außergewöhnliche Belastungen werden übernommen. Wenns dick kommt, darf sie sogar ein eigenes Auto haben. Den Unterhalt dafür zahlt das SoAmt aber nicht.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sehr viel Geld zusammen kommt, wenn man alles bezahlt bekommt. Den Differenzbetrag zwischen Verdienst und Sohi-Abzug steht ihr ja dann auch noch zur Verfügung.
Zum Warum will ich mich nicht äußern. Aber sie sollte auf keinen Fall auf die Idee kommen und einen möglichen Verdienst nicht angeben (Betrug!), da das SoAmt sowieso dahinter kommt (Befragung der Nachbarn!).
Ich wünsch deiner Freundin, dass sie bald wieder auf eigenen Füßen steht.
SoHi heißt normalerweise: Hilfe zum Lebensunterhalt.
Gruß *wink* Daggi

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Hallo!

Die Frage ist hier, wer hier der Hund ist?
Ich der ausgehungerte oder Du der gebissene…

Wer kritisches Feedback nicht verträgt, sollte hier weg bleiben. Friede, Freude, Eierkuchen darfst Du aber auch woanders nicht erwarten, wenn Du solche Fragen stellst.

Ferner hast Du doch neben den (berechtigten) Kommentaren auch Antworten auf Deine Frage erhalten. Das lässt man nur bei unreflektierten Kritiktiraden gerne mal unter den Tisch fallen, nicht wahr…?

Grüße,

Mathias

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Hi Barbara,

nur so mal angemerkt und richtig gestellt:

"95,26 € kann sie also von ihren netto 220.- € behalten,
der Rest wird von der Sozialhilfe abgezogen.
Sie hat also 124,74 € für das Sozialamt verdient,
ohne bei ihm angestellt zu sein! "

so steht es auf der also-seite.

An alle sozialhilfeempfänger und an also:

Sie hat also xxx € vom Sozialamt erhalten,
ohne bei ihm angestellt zu sein!

dieses wird leider immer wieder vergessen.

es ist ja nicht so, daß wenn ich ich in nem Betrieb arbeite und nebenbei noch 500 euro verdiene, mir der AG dieses Geld vom Gehalt abzieht. Sondern hier wird nur Bedürftigkeit unterstützt.

gruss
winkel

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Hallo winkel,

ich schließe mich deiner Beurteilung voll und ganz an - ich habe den Link gesetzt, weil er die Informationen enthielt, die die Fragende suchte. Nicht weil ich die Intention der Site unterstützen will.

grüße,

barbara

Hallo Anni,

Oh mein Gott. Bin ich hier im Kindergarten?

Wo du bist, weiß ich nicht … ich jedenfalls sitze zuhause am Rechner :wink:

Ich habe eine ganz
normale Frage gestellt und erhoffte mir eine ganz normale
Antwort.

Was ist denn „normal“ ?
So normal, wie du es findest, dass jemand Sozialhilfe bezieht obwohl er ganz offensichtlich arbeiten kann (oder ist nebenbei etwas verdienen keine Arbeit?)
So normal finden andere es, sich dazu zu äußern und ich muß sagen, auch mir geht das Messer in der Tasche auf, wenn ich Worte wie „Sozialhilfe“ und „Nebenverdienst“ in einem Satz lese.

Etwas anders sehe ich das mit der ergänzenden Sozialhilfe, weil dann bemüht sich zB eine alleinerziehende Mutter, den Großteil Ihres Lebensunterhalts selber zu verdienen, möchte evtl. mehr arbeiten und kann nicht, weil zB kein Hortplatz.

Für mich ganz persönlich gibt es nicht einen einzigen Grund auf dieser Welt, länger als für 6 Monate Sozialhilfe zu beziehen !

Deutschland ist eine soziale Hängematte, und das wissen wir alle.
Dieses System wird schamlos ausgenutzt … und wir Steuerzahler werden dafür zur Kasse gebeten.
Ich finde es erbärmlich, sich auf Kosten anderer auszuruhen.
Warum muß denn jemand neben der Sozialhilfe noch weiteres Geld beziehen ???
Entweder ich kann arbeiten, dann tue ich es, oder aber ich kann nicht arbeiten, dann lasse ich es und sehe zu, wie ich klar komme.

Ich gebe Barbara in so weit Recht als das es möglich ist, eine zunächst geringfügige Beschäftigung als Wiedereingliederung in das Berufsleben zu sehen.

Aber ich bezweifle ganz stark, dass es von mehr als 20% der Sozialhilfeempfänger, die nebenbei arbeiten, auch so gesehen wird.

Nein, Ihr habt keine Ahnung warum sie das so machen muss.

„Muss“ ???
Das einzige, was Sie machen muß, weil Sie es einfach denen, die ihr Leben derzeit finanzieren, schuldig ist, ist ihren A**** zu bewegen und auf eigenen Füßen zu stehen !

Ich
werde es Euch auch nicht erläutern da es Euch nichts angeht.

Stimmt !

Stürzt Ihr Euch immer auf jemanden der eine, für Euch
„Kritische frage“ hat wie ein ausgehungerter Hund?

Hast du nicht bereits mit dem Absenden dieser kritischen Frage auch kritische Antworten erwartet ??

Ihr seit ganz schön Oberflächlich.

Danke :smile:

Viele Grüße,
Vanessa