Ich bin ein wenig irritiert was die Kostenübernahme von Zahnersatz anbelangt. In einigen Foren lese ich das die Krankenkasse
„nur“ die Grundversorgung bei Sozialhilfeempfängern übernimmt.
Im „Spiegel“ war aber vor einiger Zeit zu lesen, das die Sozialhilfeempfänger die besten Kunden der Zahnärzte seien, da
Verblendungen, Keramikgeschichten etc vom Sozialamt/Kasse
bezahlt werden.
Was stimmt denn nun ? Oder anders gefragt, hat sich die Versorgungslage im letzten Jahr verschlechtert ?
bislang war es tatsächlich so, dass die Sozialämter die Kosten der Heilfürsorge nach den für Privatpatienten geltenden Tarifen bezahlt haben. Ab 01.01.04 werden jetzt aber alle Sozialhilfeempfänger wieder in die gesetzlichen Krankenkassen eingegliedert und dann ist Schluss mit diesem unsäglichen Umfug, dass sich ein Geirngverdiener mangels Zuzahlungsmöglichkeit keinen vernünftigen Zahnersatz leisten kann, der Sozialhilfeempfänger sich aber die Kauleiste ohne jegliche Eigenbeteiligung sanieren lassen kann.
Gruß vom Wiz
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Hallo,
da wäre ich mir nicht so sicher - zumindest was die Zuazhlung
durch den Patienten angeht.
Wir haben zwar noch keine Durchführungsbestimmungen für den Bereich
Zahnersatz, aber ich könnte mit vorstellen dass wir für diesen
Personenkreis künftig 100% übernehmen, die dann mit dem Sozialamt
abgerechnet werden.
Dadurch dass aber nur die Vertragssätze (für 2004) wie bei allen
anderen Kassenpatienten anfallen, sparen letztendlich nur die
Sozialämter und die Zahnärzte ärgern sich.
Ob der Patient einen qualitativ schlechteren Zahnersatz erhält
wie in der Vergangenheit weiss man nicht, muss es aber annehmen.