Spätfolgen Borelliose?

Die Geschichte bis hierhin…

Letztes Jahr im Oktober bemerkte ich einen HAutausschlag an meinem rechten Oberschenkel.
Juckte nicht, kratzte nicht, tat nicht weh, war nicht geschwollen, es war einfach nur ein roter Ausschlag, der morgens nicht zu sehen war, dafür abends nach dem Duschen um so besser und der mit der Zeit größer wurde.

Also, ab zum Hautarzt. Diagnose: Insektenbiss, Kortikoid-Salbe drauf, wird schon wieder.

Es wurde natürlich nicht.

November: Nachuntersuchung. Nix hatte sich geändert (außer dass der Ausschlag mittlerweile doppelt so groß war).
Kommentar des Doktors: So ein Biss braucht halt ne Weile zum Abheilen, werden wohl irgendwelche Giftstoffe nicht richtig abgebaut. Kortikoidsalbe haben sie ja noch…

Im Dezember hab ich die Sache dann mal einer anderen Dermatologin vorgestellt. Ich hattd die Stelle noch nicht richtig entblößt, da meinte sie schon, es wäre eine Borellien-Infektion wie sie im Lehrbuch stehe. Zeckenbiss im September würde sie von der Größe her schätzen.
Therapie: 3 Wochen lang Doxicyclin (Breitbandantibiotikum).
Letzte Woche war Nachuntersuchung. Antikörper haben sich nicht (oder die falschen) gebildet, in 8-10 Wochen nochmal Nachuntersuchung.

Was kann da jetzt auf mich zukommen?
Was für Folgen hat Borelliose eigentlich, wenn sie unbehandelt/unzureichend behandelt bleibt?

MfG
christian

Hallo Christian,
Als Erstes wollen wir mal hoffen, dass die 2. Diagnose ebenso falsch war wie die erste.
Besonders Hautphänomene sind diagnostisch oft schwierig einzuordnen.
Zur Borelliose siehe hier:
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/borreliose…
Gruß
KH

Hallo
was du beschreibst hatte ich ganz genauso. Nur wurde ich mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht ,weil mein Hausarzt dachte ,der Ausschlag wäre ein Beckenvenenabriss. Da lag ich dann eine Woche mit Penicillin in Höchstdosis bis endlich einer drauf kam ,nen Borreliosetest zu machen.
Ich habe mich dann schlau gemacht und mir viele Unterlagen besorgt. In Kassel gibt es eine Selbsthilfegruppe für B.kranke. Sie haben auch eine Seite (www.borreliose.de) und schicken einen Prospekt zu .Da kannst du dann alles lesen. Zu Deiner Beruhigung: Meine B. ist nicht mehr nachweisbar,ich mache jedes Jahr einen Test. Man muss nicht daran erkranken,auch wenn man das einmal im Körper hat.
Es gibt Leute ,die davon schwer herzkrank sind und Rheuma haben ,aber davon würde ich jetzt nicht ausgehen ,weil diese Leute ihr halbes Leben mit Borreliose verbracht haben ,bevor es erkannt wurde.

Alles Gute.

Gruss
Kosmoaktze

Hey,
einen link, was bei Borreliose alles so kommen kann, hast du ja schon.
Borreliose wird als chronische Krankheit von der Schulmedizin noch nicht lange wahrgenommen und man weiß nicht wirklich wieviel von dem was der B. heute zugeschrieben wird, wirklich auf B. zurückgeht. Man weiß aber auch nicht, ob es nicht noch mehr gibt. Das ist halt wirklich noch eine Krankheit, wo ganz wie früher beobachtet wird, was Menschen bekommen, bei denen man ein Erythema migrans finden konnte und B.-Antikörper.

Also am wichtigsten ist wie immer.
Lebe gesund und lustvoll, laß es dir gutgehen, ernähre dich gut und fühle dich gesund.
Damit hast du mehr als die halbe Miete schon drin.

Außerdem könntest du dich homöopathisch behandeln lassen. Damit ließe sich statt einer Abtötung der Bakterien (durch Antibiose) die Information B. in deinem Körper löschen, sodaß dieser ohne diese Verstimmung der Lebenskraft weiter machen kann.

Gerne mehr dazu, auch gerne direkt.

Laß es dir gutgehen
Kerstin