Ich hatte im Alter von 14 Jahren eine Oberschenkelfraktur (genau Mitte Oberschenkel), die zu DDR-Zeiten operiert wurde (Nagel im kompletten Oberschenkel). Der Nagel wurde nach 1 Jahr entfernt, da er begann, sich oben heraus zu bewegen.
7 Jahre später hatte ich Schmerzen im Hüftgelenk, nach Röntgen wurden Knochenspäne dort festgestellt und auch operativ entfernt. Nun nach insgesamt 26 Jahren habe ich wieder Schmerzen, fühlt sich an wie zu viel gelaufen, kein sehr starker nicht auszuhaltender Schmerz, eher so unterschwellig und pulsierend besonders nach Anstrengung. Kann es sein, dass immer wieder Knochenreste aus dem damals geöffneten Knochen ins Gelenk austreten? Was gibt es alles für Spätfolgen, außer nur ein dickerer Knochen (auch Oberschenkel), kürzeres Bein.
Was erwartet mich noch im Verlauf meines weiteren Lebens? Ich bin operativ eh sehr vorbelastet und hatte mehrere Operationen in den letzten Jahren, so dass ich vor dem ständigen Röntgen totale Angst habe. Wenn man das nicht operiert, was passiert dann?
Hallo!
Was diesmal los ist, kann ich nicht sagen. Es können Knochenspllitter sein, es kann aber auch sein, dass das Hüftgelenk kaputt ist durch die Überbelastung wegen des kürzeren Beines. Auch eine Venenerkrankung (Schaufensterkrankheit) wäre möglich. Dies kann nur ein Arzt abklären.
Mit freundlichen Grüßen Karin
es muss nicht vom os-fraktur kommen. kann normaler verschleiss sein. ich glaube ums röntgen kommst du nicht drum rum. und vielleicht artroskopie um das gelenk durchzuspülen. ich würde nicht zu lange warten. besser jetzt artroskopie als in paar jahren das komplette gelenk austauschen. und viel sport trieben. das stärkt knochen und gelenke! gute basserung!
Es könnte sich um eine beginnende Arthrose des Hüftgelenkes handeln. (Suchwort: posttraumatische Arthrose, Koxarthrose)
Kann es sein, dass
immer wieder Knochenreste aus dem damals geöffneten Knochen
ins Gelenk austreten?
—Eher nicht!
Was gibt es alles für Spätfolgen, außer
nur ein dickerer Knochen (auch Oberschenkel), kürzeres Bein.
—Durch die beinverkürzung entsteht eine fehlbelastung an Hüft-, Knie- und Sprunggelenk mit übermäßiger Abnutzung und Verschleiß mit den Folgen belastungsabhängiger Schmerzen.
Was erwartet mich noch im Verlauf meines weiteren Lebens?
— Bewegungs- und belastungsabhängig auftretende Schmerzen. Möglicherweise kommen Sie irgendwann (10 Jahre?/15 Jahre?) nicht um eine künstliches Hüftgelenk herum.
Ich
bin operativ eh sehr vorbelastet und hatte mehrere Operationen
in den letzten Jahren, so dass ich vor dem ständigen Röntgen
totale Angst habe.
– Wenn man wissen will, was los ist, ist eine Röntgenuntersuchung unumgänglich.
Wenn man das nicht operiert, was passiert
dann?
— Ggf. bleibende oder sogar zunehmende Schmerzen und später auch Bewegungseinschränkungen im betreffenden Gelenk.
Tut mir leid - hierbei kann ich leider nicht weiterhelfen - da ich kein Chirurg bin - sondern „nur“ Medizinproduktberaterin.
Hierbei würde ich Ihnen wirklich den Rat eines ERFAHRENEN Chrirurgen ans Herz legen.
hallo kati 72,
zuerst einmal tut es mir leid das ich erst jezt antworten kann.Es kann sein ,das Du noch mit mehr volgen rechnen must weil in der ddr ja etwas gepfuscht worden ist .der nagel hat ja konochenstrukturen zerstört und es bildet sich natürlich auch narbengewebe .aufgrund dieser vorgeschichte kann es immer zu narbenschmerzen oder anderen konochenveränderungen kommen .das ist halt nun mal eine schwachstelle deines körpers den bei einem mormalen bruch ist die stelle am stabilsten wo der bruch mal war ,da sich der nagel verschoben und herausbewgt hat sind natürlich schäden entstanden .wenn du alles wirklich genau wissen willst ,zahlt aber nciht die kasse weil es hir um prognose und nicht Diagnose geht ,solltest du ein Mrt von dem bein machen lassen dann sieht ein arzt alle schäden und kann auch was über die spätfolgen prognostizieren.
lg
Oliver
Ohne das Bild jeh gesehen zu haben, ist es häufig so, dass der Verschleiß im Hüftgelenk bei vor Ops dieser Art ggf. Höher als normal ist. Somit könnte es nun zu Reibung an Rauigkeiten im Gelenk kommen, da es nicht mehr ganz glatt ist.
Insbesondere abends mit vielen gehen und stehen täte es dann in der Leiste weh.
Eine röntgenkontrolle kann vielleicht auch einmalsinnvoll durch eine MRT ergänzt werden, nicht dass sich da ein entzündungsprozess oder eine durchblutungsstoerung anbahnt.
Reiner Verschleiß wäre auch nervig aber Physiotherapeuten können da helfen.
Hallo , ohne ein Röntgenbild ist es natürlich schlecht zu Beurteilen . Denke das mußt du machen . Aber wenn Knochenreste im Gelenk waren , könnten diese über die Zeit das Gelenk beschädigt haben . Also Verschleiß . Im schimmsten Fall ein neues Hüftgelenk . Vielleicht kann dir aber auch eine Hüftarthroskopie helfen . Da mußt du dich aber schlau machen wo es gute Operateure gibt . Viel Glück !
Hallo,
leider ist die Frage sehr komplex und kann ohne Untersuchung nicht seriös beantwortet werden.
Weitere Verkalkungen sollten eigentlich nicht auftreten.
Diese kommen nur als direkte Folge von dem Bruch oder von der Entfernung der Verkalkung, die auch wieder zu Verkalkung führen kann.
Die Strahlenbelastung durch Röntgenbidler sind relativ gering.
Alles zum Schenkelhalsbruch habe mal unter der Seite Schenkelhalsbruch zusammengefasst.