Spätfolgen von einem Arbeitsunfall

Hallo Forumsteilnehmer, Fachleute und Kenner.
Ein angenommener Fall:
Zwanzigjähriger erleidet einen Arbeitsunfall, anschließend OP und wurde vollkommen austherapiert.
Nun stellt sich aber nach… sagen wir mal nach 20 Jahren, heraus, dass durch, welche Gründe auch immer, eine wesentliche Verschlechterung des damals geschädigten Körperteils sich anzeigt.
Diese Verschlechterung ist so extrem, dass der Beruf aufgegeben werden muss,lange Arbeitslosigkeit, Umschulung, vielleicht auch nochmals viele Operationen oder sogar Amputation etc. die Folgen zu sein scheinen.

Sollte/muss man da zum Zeitpunkts des Arbeitsunfalles selbst so viele Papiere, Unterlagen, Krankenbereichte, Atteste, Gutachten etc. sammeln?
Ist dann der Geschädigte in der Beweispflicht um zu beweisen, dass dies die Spääääääätfolgen des damaligen Arbeitsunfalles sind?

Denn Krankenunterlagen bei den Ärtzen brauchen ja nur 10 Jahre aufbewahrt werden.
Was meint ihr dazu.

MfG
Hans13

Hallo,

(mal davon abgesehen, dass ich gerade bei einem Arbeitsunfall die Unterlagen selbst aufheben würde:smile:
Unterlagen von Arbeitsunfällen werden beim Arzt 30 Jahre aufbewahrt.

Liebe Grüße
Lea_MFA

Danke Lea.
Das wusste ich auch nicht mit dieser Aufbewahrungsfrist bei einem Arbeitsunfall. Mit den Unterlagen ist ja wohl selbstverständlich. Klar.

MfG
Hans13

Hi,

Also nach 20 Jahren wird das schwer.
Natürlich könne Spätfolgen mit einem Unfall zusammenhängen. Wenn man in der Zwischenzeit beschwerdefrei war, wird natürlich jede BG erstmal einen Zusammenhang in Abrede stellen.

Was folgen wird ist ein endloser Gutachten-Marathon.

Lg Alex:smile: