ich habe gestern von meiner mutter einen spätzle-hobel bekommen. nun will ich gleich nächste woche spätzle selbst machen, wir bekommen besuch. vorher möchte ich natürlich einen probelauf starten. das grundrezept steht auf der packung. nehmen die profis besonderes mehl? besonders teuer vielleicht? nur ganz frische eier? kommen die spätzle in sprudelndes wasser oder nur in wallendes? soll der teig mehr dünnflüssig oder mehr zäh sein?.
Hi,
man nimmt extra Spätzle-Mehl, gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Das ist etwas gröber als normales. Grundrezept: Pro 100 g Mehl ein Ei und etwas Wasser. Kleiner Tip: Mit Mineralwasser wird der Teig etwas lockerer.
Das Wasser sollte kochen und der Teig möglichst fest sein, das werden die Spätzle auch fester. Wobei ich nicht weiss, welche Konsistenz der Teig für den Hobel haben sollte, halte dich am besten an das Rezept auf der Packung. Ich habe nur einmal den Hobel verwendet, zuerst war der Teig zu dünnflüssig und ist durch die Löcher getropft und zwischen Blech und dem Aufsatz durchgekommen. Also etwas mehr Mehl rein --> dann war er zu dick und es ging gar nichts mehr. Seitdem verwende ich eine Presse, ist einfacher und deutlich schneller. Grüße Alex
mal ne frage an die schwaben hier.
ich habe gestern von meiner mutter einen spätzle-hobel
bekommen. nun will ich gleich nächste woche spätzle selbst
machen, wir bekommen besuch. vorher möchte ich natürlich einen
probelauf starten. das grundrezept steht auf der packung.
nehmen die profis besonderes mehl? besonders teuer vielleicht?
nur ganz frische eier? kommen die spätzle in sprudelndes
wasser oder nur in wallendes? soll der teig mehr dünnflüssig
oder mehr zäh sein?.
Glückwunsch zum eigenen Spätzle-Hobel! Wie Deine Frage vermuten läßt, hast Du einen für „schwäbische“ Spätzle bekommen, den mit den einfachen runden Löchern. (Es gibt noch einen für „bayrische“ Spatzen, die werden etwas länglicher.)
Was das Grundrezept angeht, schließe ich mich Alexander an. So oder so ähnlich, dürfte es auch auf der „Anleitung“ zum Hobel stehen. Was die Menge an Wasser angeht, die Du dazugeben sollst, mußt Du tatsächlich rumexperimentieren.
Genauere Mengenangaben konnte ich meiner Oma auf Nachfrage damals auch nicht entlocken.
Nur:
Das siehst Du dann schon.
Wenn der Teig beim Rühren Blasen wirft, is er o.k.
Soll nicht zu flüssig, nicht zu fest sein. (Sonst siehe Alexander)
Ich hoffe, Du bist jetzt nicht genauso ratlos, wie ich damals. Nach mehrmaligem Spätzle-machen, verstehe ich allerdings, was meine Oma gemeint hat und könnte es auch nicht besser formulieren. (Hat das was mit Zen zu tun?)
Achja, laß uns bei Gelegenheit mal wissen, was Du gekocht hast. Evtl. gar Kässpatzen?
es geht auch mit ganz normalem Mehl (Weizen Type 405), aber besser sind Mehle,
die „doppelgriffig“ sind (steht manchmal auf der Packung) und im Handel als
„Grießler“, „Dunst“ oder „Spätzlemehl“ bezeichnet werden. Sie sind in der Körnung
zwischen Mehl und Grieß angesiedelt.
Was die Konstistenz des Teigs angeht, musst Du wirklich experimentieren, denn
jedes Mehl, auch wenn es unterschiedlich alt ist und unterschiedlich gelagert
wurde, nimmt unterschiedlich viel Wasser auf. Gut ist es, den Teig nach dem
kräftigen Durchschlagen etwas ruhen und dabei quellen zu lassen. Also sollte er
beim Anrühren ein klein wenig flüssiger sein, da er fester wird. Als
Konsistenzprüfung kannst Du ihn auf den Löffel nehmen: Dann sollte er bei Neigen
des Löffels ganz träge abtropfen.
Gutes Gelingen!
Bolo2L