Spam

Hallo,

habe mal eine Frage: zuhause erhalte ich täglich einen Haufen Spam. Seltsamerweise aber im Geschäft keine Einzige. Im letzten Jahr: 0 Stück! Wie macht das meine Firma? Kann ich das bei mir auch so einrichten? Welches ist denn zurzeit das beste AntiSpam-Programm auf dem Markt?

Gruß, Robin.

Dein E-Mail-Diensteanbieter
Hallo Robin,

was bietet denn dein E-Mail-Dienst von sich aus so an Filtermöglichkeiten an? GMX hat z.B. hauseigene Filter, domainfactory nutzt den SPAM-Assasin (hatten wir vorher auch sehr wirkungsvoll in der Firma - damals lief der Server auch noch mit Linux).

Oder den Hauruck-Trick, lass alle eingehenden E-Mails durch GMX laufen und dann an dich weiterschicken.

Ansonsten biete ich privat ca. 300 SPAM-Mails/Tag an. Die meisten davon bleiben in den Filtern hängen.

Sonste wäre die möglichkeit Thunderbird als E-Mail-Programm zu nutzen und den integrierten SPAM-Filter zu trainieren.

Gruß

Stefan

Hallo Robin

habe mal eine Frage: zuhause erhalte ich täglich einen Haufen
Spam. Seltsamerweise aber im Geschäft keine Einzige. Im
letzten Jahr: 0 Stück! Wie macht das meine Firma? Kann ich das
bei mir auch so einrichten? Welches ist denn zurzeit das beste
AntiSpam-Programm auf dem Markt?

Deine Firma wird vermutlich einen eigenen Mailserver betreiben. Und hat vermutlich eine Filterlösung in Betrieb. Von meiner letzten Arbeitsstelle kenne ich da z.B. Aladdins eSafe, welches alle ein- und ausgehenden E-Mails auf Viren, Spam etc. prüft und ggf. filtert. Frag doch ggf. mal beim zuständigen Admin an, was eingesetzt wird.

Für Deine private E-Mailadresse würde ich in die Richtung gehen, die in der anderen Antwort angedeutet wurde. Fang mal damit an abzuklären, ob Web.de einen Spamfilter anbietet, der bereits auf dem Mailserver einiges an Spam ausfiltern kann. Da kein Spamfilter wirklich perfekt arbeitet, würde ich die gefilterten Mails aber in einen passenden Ordner verschieben lassen, den Du ab und an durchgehen kannst. Damit kannst Du E-Mails, die irrtümlich gefiltert wurden, noch rausholen.

Je nachdem kann es dann als Ergänzung sinnvoll sein, einen lokalen Spamfilter zu betreiben. Entweder ein eigenständiges Programm wie z.B. Spampal oder Spamihilator. Oder indem Du ein E-Mailprogramm mit integriertem Spamfilter wie etwa Thunderbird verwendest.

Weiterhin könnten diese Empfehlungen helfen:
http://conny.blogianer.de/post/computer__internet/20…

CU
Peter

Hallo,

Welches ist denn zurzeit das beste AntiSpam-Programm
auf dem Markt?

die effizientesten und sinnvollsten Maßnahmen gegen Spam sind solche, welche die Spam-E-Mails überhaupt nicht annehmen - es handelt sich dabei also nicht um „AntiSpam-Programme“ im eigentlichen Sinn, sondern mehr um Konfigurationsoptionen des Mailservers. Häufig eingesetzte Maßnahmen sind (nachdem per SMTP-Auth legitimierte Verbindungen akzeptiert wurden)

  • Abweisung von Verbindungsversuchen mit offensichtlich falschen Angaben (z.B. wenn der einliefernde Rechner einen ungültigen Hostnamen verwendet oder etwa behauptet localhost zu sein und ähnliches).

  • Abweisung, falls der Reverse-DNS-Eintrag nicht mit dem vorgeblichen Hostnamen übereinstimmt.

  • Abweisung, falls die Verbindung von einer IP kommt, welche in einer schwarzen Liste steht (etwa eine DNSBL wie http://www.heise.de/ix/nixspam/dnsbl/).

  • Abweisung, falls die Verbindung von einem Einwahlzugang kommt (meist auch über schwarze Listen organisiert).

  • Greylisting unbekannter Einlieferer.

  • Prüfung eines SPF-Eintrags, falls vorhanden.

All diese Maßnahmen haben gegenüber einer nachträglichen Filterung und Kennzeichnung/Sortierung der Nachrichten mit einem Programm wie Spamassassin den Vorteil, dass die Ressourcen des Mailservers geschont werden. Außerdem erhält im Falle, dass ein legitimer Versender abgewiesen wird (was idealerweise nur passieren kann, wenn dieser einen Fehler macht), der Absender eine aussagekräftige Fehlermeldung - andernfalls läuft die legitime E-Mail Gefahr im Spam-Verdachts-Ordner übersehen zu werden.

Möglicherweise ist der Mailserver bei dir in der Firma also einfach besser eingestellt, als der, welchen du privat nutzt. Hinzu kommt, dass deine private E-Mail-Adresse eventuell einfach häufiger in Adresslisten der Spammer auftaucht - etwa weil sie (stärker) veröffentlicht ist oder weil sie ein Schema wie VORNAME AT GROSSER-MAIL-HOSTER erfüllt.


PHvL

Hallo,

habe mal eine Frage: zuhause erhalte ich täglich einen Haufen
Spam. Seltsamerweise aber im Geschäft keine Einzige. Im
letzten Jahr: 0 Stück! Wie macht das meine Firma?

Warscheinlich wird hier eine richtig grosse Appliance wie eSafe, Ironport oder ein missbrauchtes Airlock verwendet (das sind alles die Namen etwas grösserer Produkte…).

Kann ich das
bei mir auch so einrichten?

Je nach Firma denke ich, das „die grossen Produkte“ für den hausgebrauch etwas zu sehr ins geld gehen, aber Spamfilter wie Spamassassins oder Filterregeln und anderes kann man natürlich auch selbst machen. ich persönlich komme mit dem von Thunderbird vollkommen aus.

Welches ist denn zurzeit das beste
AntiSpam-Programm auf dem Markt?

Brain 2.0

Gruß
h.

P.S.: letzteres war natürlich ein Scherz! Das beste Tool ist nur so gut wie seine Konfiguration. Sprich wenn in dem Antispamtool (was auch immer das präferierte ist) sowas wie selbstlernautomatik mit White und Blacklisten sowie sowas wie Spamassassin im Namen oder so vorkommt ist das schonmal „gut“. Den rest muss man leider immer noch selbst einrichten.

Hallo auch,

Seltsamerweise aber im Geschäft keine Einzige. Im
letzten Jahr: 0 Stück!

trotz der untenstehenden Antworten (ich bin kein Fachmann auf diesem Gebiet): Niemand und kein Filter kann 100% entscheiden, ob eine an deine Firmenadresse gerichtete Mail für dich in beruflicher oder „privater“ Hinsicht interessant oder gar wichtig ist.

Wie macht das meine Firma?

Sie trifft für dich Entscheidungen.
Wir haben in unserer Firma nach unendlich vielen Diskussionen folgende Lösung:
Jeder erhält einen wöchentlichen Bericht mit den Kopfzeilen aller Mails (Ausgang und Eingang), und kann diesen Bericht prüfen, wenn er möchte.
Ich entdecke nach wie vor gelegentlich „Spam-Mails“, die für mich wichtig waren. Und in meinem Verantwortungsbereich möchte ich auch gerne selbst entscheiden können.
Grüße
BW

Hallo,

Wie macht das meine Firma?

Sie trifft für dich Entscheidungen.

ich vermute, du meinst damit, dass E-Mails, welche als Spam klassifiziert wurden, ohne Zutun des Benutzers gelöscht werden. Ich kann das nicht ausschließen, es ist aber nicht zwingend so.

Auch heutzutage ist es noch möglich, dass ein E-Mail-Postfach durch die „sanften“ Maßnahmen (Ablehnung fehlerhafter SMTP-Verbindungen, Greylisting, …) praktisch spamfrei gehalten wird - „sanft“, weil hier keine E-Mails ungelesen gelöscht werden.

Ich entdecke nach wie vor gelegentlich „Spam-Mails“, die für
mich wichtig waren.

Das spricht für schlecht konfigurierte Filter. Zu unrecht als Spam gekennzeichnete Nachrichten sollten extrem unwahrscheinlich sein - „gelegentlich“ ist IMHO zu oft!


PHvL

Hallo,

habe bereits Norton auf höchste Stufe eingerichtet. Es kommen trotzdem jeden Tag ca. 5 Spam-Mails durch. Ich weiß nicht, ob diese Quote gut ist. Wieviel bekommt ihr denn, trotz vorgeschalteter Software? Muß man einfach mit einer bestimmten Anzahl von Spam leben?

Habe als kostenlosen Provider web.de. Der sortiert schon sehr gut vor. Habe aber das Problem, dass oftmals Mails, die kein Spam sind, vom Provider aussortiert werden. Ich muß also bei web.de, im Norton Spam-Mülleimer und im Outlook Spams sichten, um sicherzugehen, dass keine Wichtige dabei ist.

Bringt es etwas, in die mailadresse alphanumerische Ergänzungen einzubauen? [email protected]? Ist die Wahrscheinlichkeit trotzdem hoch wieder viel Spam zu bekommen (trotz Brain 2.0 natürlich)?

Gruß, Robin