Spam oder Virenschutz ?

Hallo,
habe da als Laie mal ne Frage… weiß aber nicht, ob es sich um ein Spam oder Virenschutz handelt.

Ich habe da mal jemand ne Mail geschrieben, an dessen private Mailadresse. Kenne denjenigen also nicht persönlich. Habe dann
anschließend irgendeine automatische Antwort erhalten, wo stand,
ich müsste nochmal bestätigen, das die Mail wirklich von meiner
Mailadresse stammt. Bei Bestätigung würde dann meine Mail an den
Empfänger weitergeleitet werden und wenn ich das nächste Mal wieder ne Mail an dem schicken würde, würde diese dann das nächste Mal auch direkt zu ihm durchgehen, da sie dann, im Falle des Falles, quasi als dann bekannte saubere Mail bzw. Mailadresse durchgeht. Das Programm oder was auch immer das war, fing mit dem Namen Professional … an.

Kennt das jemand zufällig ?

Danke
Dagmar

Kennt das jemand zufällig ?

Ja. Was willst du wissen? Wie das funktioniert, oder wie du selbst diesen Dienst nutzen kannst?

Gruss
Schorsch

*lach* so kanns kommen, wenn man keine ausführliche Fragen stellt.
Schorsch hat die Frage genau so beanmtwortet, wie sie gestellt wurde :wink:

Ich behaupte, dass es sich um einen Spamschutz handelt.
Spamer reagieren nicht auf Rückantworten. Wer nicht reagiert ist also Spamer und wird für weitere Mails geblockt.

Gruß
BJ

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Kennt das jemand zufällig ?

Ja. Was willst du wissen? Wie das funktioniert, oder wie du
selbst diesen Dienst nutzen kannst?

Hallo,
danke für die Antwort :smile:. Würde gerne beides wissen.

Gruß
Dagmar

Das Verfahren ist ein Whitelisting mit Challenge/Response (Suchbegriffe). Soetwas kann man theoretisch zuhause selbst einrichten, z. B. gab es eine Shareware ‚Spambunker‘, die aber offenbar nicht mehr auf dem Markt ist. Wirklich sinnvoll ist eine solche Lösung sowieso nur, wenn man einen eigenen Mailserver betreibt bzw. der eigene Rechner Tag und Nacht online ist.

Es gibt aber diverse Dienstleister, die ein solches Verfahren anbieten. Dabei wird für das eigene Mailkonto eine autom. Weiterleitung auf den Server eines solchen Dienstleisters eingerichtet. Zusätzlich erhältst du von diesem Dienstleister ein neues Mailkonto auf dessen Server, über das du zukünftig deine Mails abholst. Der Dienstleister leitet dann alle Mails von Adressen in der whitelist an dieses neue Konto weiter. Unbekannte Adressen werden automatisch in die whitelist aufgenommen, wenn sie vom Absender bestätigt werden.

Ein sehr effizientes und mit nur geringem Pflegeaufwand verbundenes Verfahren gegen Spam, welches aber allenfalls für den privaten Einsatz taugt. Und auch dann sollte man seine potentiellen Mailpartner darauf hinweisen, dass man ein solches System einsetzt, da sonst die grosse Gefahr besteht, dass die Bestätigungsaufforderung nicht verstanden oder gar vom Spamfilter des Absenders gefressen wird. Ein sehr grosser Nachteil eines solchen Systems liegt darin, dass bei gefälschter Absenderadresse unbeteiligte Dritte mit den Bestätigungsaufforderungen belästigt werden. Auch der Empfang von erwünschten Newslettern oder sonstig automatisch versendeter Mails wird bei der Nutzung eines solchen Verfahrens erschwert bis unmöglich gemacht, da der versendende Automat mit der Bestätigungsaufforderung nichts anfangen kann.

Anbieter sind z. B. (ohne jede Wertung) http://www.spamarrest.com, http://www.contento.ch/portal/contento/site/content… oder http://www.reddoxx.com/, mit den o. a. Suchbegriffen wirst du noch eine Reihe weiterer Anbieter finden. Gemeinsam ist ihnen allen, dass ihre Dienste kostenpflichtig sind.

Weitaus eleganter ist ein Greylisting. Hier findet keine Interaktion mit dem Absender statt, sondern lediglich mit dem versendenden Server. Diesem wird, wenn die Absenderadresse noch nicht bekannt ist, ein temporärer Fehler gemeldet. Dies wird als Aufforderung, nach einer gewissen Zeit einen erneuten Sendeversuch zu unternehmen, gewertet. Legitime Mails gehen hierbei also nicht verloren, sie erreichen den Empfänger lediglich zeitverzögert. Da Spammer aber i. d. R. keine Fehlerbehandlungsroutinen einsetzen, daher keinen zweiten Sendeversuch unternehmen, wird ein sehr grosser Spamanteil auf diese Weise ausgefltert.

Dienstleister, die Greylisting für dritte anbieten, sind mir keine bekannt. Dessen Einsatz ist also vom Betrieb eines eigenen Mailserver abhängig.

Gruss
Schorsch