Hallo Forum,
seit längerem blockiere ich bei meinem Mail-Provider
web.de erfolgreich Spam mit der Regel „sofort löschen“,
und zwar sowohl indiv. Absender als auch ganze Gruppen
wie .com, .pl, .cz usw und lebe seitdem recht glücklich…
Einzelne Adressen wie [email protected] kennzeichne ich mit
„E-Mail nach Posteingang verschieben“.
Das klappt jedoch inzwischen nicht mehr (?),
und auf Anfrage erhalte ich folgende Antwort:
Die von Ihnen angelegten Regeln sind immer höher priorisiert, d.h.:
Um die E-Mails eines bestimmten .com-Absenders zu erhalten,
müssen Sie die Regel „Absender enthält .com“ komplett löschen
(unter „Einstellungen“ -> „Eingang“ -> „Regeln“).
Eine andere Vorgehensweise gibt es leider nicht.
Meine Antwort darauf:
Selbstverständlich ist es möglich, Ausnahmen zu programmieren
- Adressen des eigenen web.de-Adressbuches und
individuell eingegebene Adressen kommen auf eine white-list
- was auf der black-list steht, ist dabei uninteressant
Das wär ja noch schöner, dass der Programmierer mir vorschreibt,
nimm gefälligst 10-20 *@spam.com -spams pro Tag in Kauf,
wenn Du Post von Deinem Geschäftspartner [email protected] lesen willst.
Was sagt Ihr Fachleute zu meiner laienhaften Antwort?
Mein Programmierer-Freund meint, eigentlich kein Problem,
obwohl mit viel Mühen und Serverplatz verbunden.
Aber web.de als Marktführer sollte dies doch leisten können.
Neugierig:stuck_out_tongue:it
Hallo,
Was sagt Ihr Fachleute zu meiner laienhaften Antwort?
was bezahlst Du für Deinen eMail-Account?
Gruß,
Malte
Jetzt geht’s los …
was bezahlst Du für Deinen eMail-Account?
… halte ich für eine ziemlich unprofessionelle,
wenn nicht knalldumme Gegenfrage.
Trotzdem Antwort: 18 Euro pro Jahr.
was bezahlst Du für Deinen eMail-Account?
… halte ich für eine ziemlich unprofessionelle,
wenn nicht knalldumme Gegenfrage.
Jaja…
Trotzdem Antwort: 18 Euro pro Jahr.
Gut. Es gibt ja den schönen Satz „You get what you pay for“, so dass bei kostenlosen Dienstleistungen Deine Beschwerde höchsten für mehr als ein Schulterzucken gut wäre. So ist das zumindest ein wenig anders:
Du bezahlst also für ein Produkt, mit dem Du unzufrieden bist. Du hast das Gefühl, eben _nicht_ zu bekommen, wofür Du bezahlst. Die Konsequenz daraus ist einfach: Schau, ob Du woanders ein besseres Preis/Leistungsverhältnis erhältst, falls ja, wechsle.
Das kleinere Problem ist, wie Du mit web.de nun umgehst, und da meine ich, dass Deine „Antwort“ unnütz ist - sie wird niemanden interessieren. Schreib denen schlicht, dass Du für Dein Geld priorisierbare Filterregeln erwartest und bitteschön erklärt haben möchtest, wo Du die findest. Bekommst Du die erwartete negative Antwort, schreibst Du zurück, dass Du Dich aufgrund dieser Unzulänglichkeit gezwungen siehst, zu kündigen und tust das dann auch.
Thema durch.
Gruß,
Malte
Nope, I dont feed da troll. Yo.
…
Was genau…
…an meiner völlig sachlichen und sachbezogenen Antwort hast Du nicht verstanden?
…an meiner völlig sachlichen und sachbezogenen Antwort hast
Du nicht verstanden?
# "man mailfilter", moron!
DEFAULT="$HOME/Maildir"
SHELL="/bin/bash"
MAILDIR = "$HOME/Maildir"
logfile "$HOME/.maildrop.log"
log "Markers: ---------------------------------------------"
log " (\*\*) from config file, (II) informational, (WW) warning"
log "--------------------------------------------------------"
log ""
## A[u|s]snahmen
if (/^From:.\*buddyshagger@aol\.com/ )
{
log "-- Isssn Kumpel ------------------------------------------"
exception {
to $DEFAULT/.INBOX.Buddies/
}
}
if (/^From:.\*viagraslingshot@bt\.cn/ )
{
log "-- Nochn Kumpel ------------------------------------------"
exception {
to $DEFAULT/.INBOX.Buddies/
}
}
# Kick it
if (/^From:.\*\.com/ )
{
log "-- Com.t weg ------------------------------------------"
exception {
to $DEFAULT/.INBOX.Junk/
}
}
To be expanded.
Zum besseren Verständnis guckstu wiki:
"Ein oft rezitierter Spruch im Umgang mit Internet-Trollen lautet: „Don’t feed the trolls!“ („Trolle bitte nicht füttern!“, Ursprung vom englischsprachigen: Don’t feed the baboons = Paviane bitte nicht füttern!).
Damit ist ausgedrückt, dass keine Antwort auf Troll-Posts gegeben werden soll, um den dahinter stehenden Teilnehmern die Aufmerksamkeit, nach der sie sich sehnen, nicht zu verschaffen. Das Ignorieren von Trollen birgt aber eine Gefahr: Personen, die nicht wissen, dass es sich um einen Troll handelt, könnten dessen unwidersprochene Aussage irrtümlich für wahr und korrekt halten.
Häufig sieht man als Antwort auf einen Troll-Beitrag den Begriff plonk, der das Geräusch des Auftreffens eines Trolls im Killfile des Lesers veranschaulichen soll, d. h. weitere Beiträge des Trolls werden ignoriert. Nach einer anderen Lesart ist plonk ein Akronym für „please leave our newsgroup, kid“ („bitte verlasse unsere Newsgroup, Kleiner“).
Manchmal wird den Trollen auch ein z. B. durch ASCII-Art ausgedrückter Fisch hingeworfen (z. B. ein roter Hering) oder ihnen werden virtuelle Kekse gereicht; man unterstreicht damit die Wertlosigkeit, die der Leser dem Beitrag zumisst. Der Ursprung dieser Tradition liegt auf Deutschland bezogen im Heise-Forum. Das Phänomen ist jedoch international anzutreffen."
Zitat-Ende.
Plonk.
Okay, Du hast alles an meinem Text nicht verstanden. Wenn Du eh nur die Antworten lesenmöchtest, die Dir genehm sind, dann schreib doch, was Du Dir so vorstellst. Wie empört möchtest Du es denn? Vielleicht mit ein paar Beilidigungen gegen die unfähigen Spasten von web.de gespickt? Oder was ganz anderes? Aber was denn? „Ja, Du hast Recht, es ist eigentlich kein Problem, Regeln zu priorisieren, aber sie machen’s halt nicht!“?
was bezahlst Du für Deinen eMail-Account?
… halte ich für eine ziemlich unprofessionelle,
wenn nicht knalldumme Gegenfrage.
Trotzdem Antwort: 18 Euro pro Jahr.
Man kann es auch als knalldumm bezeichnen, an web.de 18 Euro jährlich zu bezahlen, und als Gegenleistung von der wer-weiss-was-Community professionellen Support zu verlangen. Und knallfrech ist es, hier die Mitglieder dermaßen anzurotzen, wie du es tust.
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