Hab mal (ich glaub’ in einer c’t) gelesen, dass man zwar gegen SPAM klagen könnte, aber das im Allgemeinen problematisch ist, weil der Streitwert so gering ist.
Was wäre aber, wenn sich viele Betroffene zusammentun und man gemeinsam gegen einen Spamer (sofern man ihn ausfindig machen kann) klagt. Dann würde schon etwas verschwendete Zeit und verschwendeter Traffic zusammenkommen. Wenn solche Klagen durchgehen würden, würden sich die Spamer vielleicht zweimal überlegen, ob sie nicht zumindest eine funktionierende Opt-Out oder gar Opt-In Regelung anbieten würden.
Ich kenn mich da zwar nicht genau aus, aber soweit ich weiß, ist ja in Österreich SPAM verboten, in der USA dagegen nicht. Wie es in Deutschland ist, weiß ich nicht. Das andere Problem ist, dass es aber - soweit ich weiß - Sammelklagen nur in der USA gibt, und nicht in Österreich.
Auch würde mich interessieren, ob auch so viele deutschprachige SPAM-Mails verschickt werden, wie Enlischsprachige. Ich bekomme (fast) ausschließlich SPAM-Mails aus den USA. Vermutlich wegen den COM-Adressen.
Und noch eine Frage: Wie sieht das eigentlich mit den diversen Robinson Listen usw. für E-Mails aus? Bringen die was? Wo gibt es vernünftige?
Und wie ist die Erfahrung mit Möglichkeiten wie: "To be >>>>>>> REMOVED
Hab mal (ich glaub’ in einer c’t) gelesen, dass man zwar gegen
SPAM klagen könnte, aber das im Allgemeinen problematisch ist,
weil der Streitwert so gering ist.
Soweit ich weiss, kann man in D nicht als Empfaenger dagegen klagen. Theoretisch als Mitbewerber abmahnen. Der uebliche Weg ist die Beschwerde beim Provider/Uplink und eine umfassende Auskunft nach dem Datenschutzgesetz verlangen, darauf muss er antworten, und das kann ein riesiger Aufwand sein und ihn aergern
Was wäre aber, wenn sich viele Betroffene zusammentun und man
gemeinsam gegen einen Spamer (sofern man ihn ausfindig machen
kann) klagt. Dann würde schon etwas verschwendete Zeit und
verschwendeter Traffic zusammenkommen. Wenn solche Klagen
durchgehen würden, würden sich die Spamer vielleicht zweimal
überlegen, ob sie nicht zumindest eine funktionierende Opt-Out
oder gar Opt-In Regelung anbieten würden.
Ganz ehrlich? Wuerde nix bringen, da es zu lange dauert (wenn ueberhaupt moeglich, weil Sammelklage nicht moeglich). Der oben genannte Weg ist schnell.
Es ist zu einfach unter anderem Namen oder im Ausland nochmal anzufangen
Auch würde mich interessieren, ob auch so viele
deutschprachige SPAM-Mails verschickt werden, wie
Enlischsprachige. Ich bekomme (fast) ausschließlich
SPAM-Mails aus den USA. Vermutlich wegen den COM-Adressen.
Deutscher (aus Deutschland) Spam ist recht selten, weil die sofort eins auf die Nase bekommen
Bei mir trudelt fast nur englischer und komischerweise tuerkischer (alle andere kriegen das nie, nur ich, warum?) Spam ein.
Und noch eine Frage: Wie sieht das eigentlich mit den diversen
Robinson Listen usw. für E-Mails aus? Bringen die was? Wo gibt
es vernünftige?
Meine Meinung: Prinzipiell eine fast gute Idee, aber unbrauchbar. Und bei Opt-In nicht noetig. Darum erst gar nicht Vorschub leisten
Und wie ist die Erfahrung mit Möglichkeiten wie: "To be
>>>>>>> REMOVED
Zu Opt-In gibt es kene Alternative. EU-Parlamentarier sehen
das keider anders. Vielleicht sollte man ihnen ein paar
Bewsletter bestellen.
Ja, ich verstehe auch nicht wie die auf die Idee kommen können, nicht alles anderer als Opt-In zu verbieten. Es gibt doch sicher Studien, wieviel Zeit- und Resourcenverschwendung SPAM-Mails in Europa verursachen.
Hmm. Wenn Du was Cooles[tm] willst, schau’ Dir meine Adresse
an und http://tmda.sourceforge.net. Darfst mir auch gerne eine
Testmail schicken.
Da möchte ich doch fast Linux zu meinen primären Arbeitsbetriebsystem machen. Der Ansatz klingt sehr vielversprechend.
Das Problem bei SPAM ist, dass man total wehrlos dagegen ist. Die üblichen Tricks helfen auch nur selten und prinzipiell heißt das nur, das man den Spamern klein beigibt (wechselnde E-Mailadressen, [email protected], Filter, …)
Wenn man bedenkt, wieviel Traffic und Arbeit SPAM-Mails mittlerweilen verursachen ist’s eh ein Wunder das es noch keine breitere Front dagegen gibt. Es gibt sicher genügend, die mehr SPAM-Mails als normale Mails bekommen.
Sinnvoll wäre es nur, wenn man es entweder weltweit unter Strafe stellt (irgendwie bekommt man schon raus, wer dahintersteckt) oder sie auf Providerebene unterbindet. Vielleicht bei den Providern Filter installiert, die dann von einer weltweit tätigen Instanz gewartet werden. oder so ähnlich…
Was wäre aber, wenn sich viele Betroffene zusammentun und man
gemeinsam gegen einen Spamer (sofern man ihn ausfindig machen
kann) klagt. Dann würde schon etwas verschwendete Zeit und
verschwendeter Traffic zusammenkommen. Wenn solche Klagen
durchgehen würden, würden sich die Spamer vielleicht zweimal
überlegen, ob sie nicht zumindest eine funktionierende Opt-Out
oder gar Opt-In Regelung anbieten würden.
Ganz ehrlich? Wuerde nix bringen, da es zu lange dauert (wenn
ueberhaupt moeglich, weil Sammelklage nicht moeglich). Der
oben genannte Weg ist schnell.
Es ist zu einfach unter anderem Namen oder im Ausland nochmal
anzufangen
Ich denke nicht, dass das Problem ist, dass es zu lange dauert. Das Problem ist halt, dass unmöglich sein wird in allen Staaten entsprechende Gesetze zu haben, dass es nicht wieder irgendwelche juristische Schlupflöcher gibt.
Wenn Staaten dahinterkommen, dass SPAM einen beträchtlichen Schaden an der Wirtschaft anrichtet, dann kann man die Verursache leicht ausfindig machen. Und es ist ja meiner Meinung nach nicht so wichtig, ob der erst nach ein oder zwei Jahren mit einer saftigen Strafe konfrontiert wird, oder sofort. Andere werden dann das Risiko nicht mehr so leicht eingehen.
Da möchte ich doch fast Linux zu meinen primären
Arbeitsbetriebsystem machen. Der Ansatz klingt sehr
vielversprechend.
Ist echt nett. So bin ich auch im Usenet erreichbar…
Ansonsten - falls das für Dich nicht in Frage kommt, kann ich noch „Framstags spamblock“ empfehlen, das diltert auch schon erschreckend gut (unter unix-artigen Systemen)
heißt das nur, das man den Spamern klein beigibt (wechselnde
E-Mailadressen,
Sinnvoll wäre es nur, wenn man es entweder weltweit unter
Strafe stellt
… was nicht gut wäre. Aktuell wäre dann nämlich alles, was ich per PGP nach Afghanistan schicke durch die dortigen Behörden als SPAM definiert. Wetten?
(irgendwie bekommt man schon raus, wer
dahintersteckt) oder sie auf Providerebene unterbindet.
Hm. Ich hätte ein Problem, wenn mein Provider „einfach so“ für mich filtert.
Vielleicht bei den Providern Filter installiert, die dann von
einer weltweit tätigen Instanz gewartet werden.
Ganz schlechte Idee. Ich will keine weltweiten Instanzen für meine Mail.
Ich finde im Prinzip (neben tmda) die Lösung von gmx recht brauchbar - auch wenn sie sicher noch Raum für Perfektionen lässt)
Überhaupt - und das muß ich 'mal sagen - bin ich mit GMX sehr zufrieden. [wenngleich sie nicht an msn heranreichen…]