Spams zurückschicken

Hallo Leute,

hat jemand eine Ahnung ob es ein Spamabwehrprogramm gibt, bei dem Spams an den Absender als „Adresse unbekannt“ zurückschicken?
Ich weiß das IncrediMail so etwas hat, aber ich möchte IncrediMail nicht, gibt es eine Alternative?
Heitert mich doch mal auf und spart nicht mit guten Antworten.

Gruß
Rheinfels

Hallo Rheinfels,

hat jemand eine Ahnung ob es ein Spamabwehrprogramm gibt, bei
dem Spams an den Absender als „Adresse unbekannt“
zurückschicken?

Das ist ein idiotisches Vorgenen.

  1. Es steigert nur den Trafic im Internet. kostet Strom und Speicherplatz.

  2. Die meisten Absender-Adressen sind sowieso gefälscht. Da bekommt dann ein total Unschuldiger DEINE SPAM. Das ist also zusätzlicher SPAM im Netz. Solche Unzustellbarkeitsbenachrichtigungen bekomme ich auch manchmal. Allerdings wurde meine Email-Adresse auf einem anderen PC geklaut, wo ich im Verzeichnis stand.

  3. Du machst dich damit selber zum Spammer!

  4. Man bekommt auch SPAM, wo man selber als Absender eingetragen ist. Wenn dein Program zu blöde ist, erzeugst du eine Endlosschlaufe. Du sendest dann die SPAM an dich selbst zurück, wird als SPM erkannt und wieder zurück an Absender … Damit flutest du dann das Netz für die nächsten 10 Jahre völlig sinnlos.

Fazit:
Diese Vorgehen ist unproduktiv und trifft die Falschen.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

warum willst Du diesen Weg gehen und vor allem, was ist, wenn Dein Spamfilter eine wichtige Mail als Spam deklariert und dann darauf mit Unbekannt antwortet? Nicht sehr seriös…

Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit Spamassassin gemacht. Der eingebaute Baynes Filter mit autolearn Funktion ist klasse. Du fütterst ihn mit SPAM und HAM und daraufhin erkennt SA nach kurzer Zeit sehr zuverlässig Deine Spams. Auf meinem alten Server hatte ich eine Rate von >95% zuverlässiger Spamerkennung.

Durch die autolearn Funktion kannst Du ihm auch selber sagen, was in Deinen Augen Spam ist und er richtet sich danach. :smile:

Einziger Haken ist, daß Du direkten Zugriff auf den Server brauchst, bzw. daß Dein Provider Spamassassin eingerichtet hat.

Viele Grüße
Robert

Hallo Robert,
warum ich diesen Weg gehen will? Das möchte ich ganz kurz erklären:
ich hatte mal die E-Mail Software IncrediMail, ich weiß nicht ob du das kennst - und die hatten einen Spamfilter wo man sich die einkommende Mails ansehen konnte und wenn es ein unerwünschtes Mail war, konnte man E-Mail ungeöffnet zurückschicken mit dem Vermerk: „Nicht zustellbar, Adressat unbekannt“, glaube mir Robert, die Spams wurden immer weniger bis ich im Monat nur noch ca. ein Spam bekam.
Da ich mich aber fürchterlich über IncrediMail vor ca. drei Jahren geärgert hatte habe ich mir den Spamhilator zugelegt, aber da muss man auch immer nachsehen welche Post man bekommt und aussortieren, was das selbe ist als hätte ich kein Spamfilter.
Gruß
Rheinfels

Hallo Rheinfels!

Das möchte ich ganz kurz erklären:
ich hatte mal die E-Mail Software IncrediMail…

Das ist keine E-Mail Software sondern ein Schädlingstreffpunkt.
Lass die Finger von der Software.
Gruß Frank

Hallo,

hat jemand eine Ahnung ob es ein Spamabwehrprogramm gibt, bei
dem Spams an den Absender als „Adresse unbekannt“
zurückschicken?

wie bereits von anderer Seite bemerkt ist es kontraproduktiv einmal angenommene und danach als Spam identifizierte E-Mails an den vermeintlichen (!) Absender „zurück“ zu schicken. Dieser Backscatter macht etwa bei mir einen erheblichen Anteil am Spam-Aufkommen aus – und man kann es kaum vermeiden, weil die Absender ja nur doof sind und keine Spammer (d. i. die entsprechenden Mailserver insbesondere auch für legitime Nachrichten eingesetzt werden).

Ich weiß das IncrediMail so etwas hat, aber ich möchte
IncrediMail nicht, gibt es eine Alternative?

Die Alternative ist, E-Mails, die offensichtlich Spam sind, im SMTP-Dialog abzuweisen. Nach wie vor wird der absolut größte Teil des Spam-Aufkommens unter Verletzung verschiedener SMTP-Standards oder mit offensichtlichen Lügen eingeliefert. Darüberhinaus sind Spam-Mailserver regelmäßig schlechter konfiguriert als seriöse. Man kann daher das Spam-Aufkommen auf ein erträgliches Maß reduzieren, indem man am MX-Server etwa einige der folgenden Maßnahmen eingesetzt werden (nachdem per SMTP-Auth legitimierte Verbindungen akzeptiert wurden):

  • Abweisung von Verbindungsversuchen mit offensichtlich falschen Angaben (z. B. wenn der einliefernde Rechner einen ungültigen Hostnamen verwendet oder etwa behauptet localhost zu sein und ähnliches).

  • Abweisung, falls der Reverse-DNS-Eintrag nicht existiert oder nicht mit dem vorgeblichen Hostnamen übereinstimmt.

  • Abweisung, falls die Verbindung von einer IP kommt, welche in einer schwarzen Liste steht (etwa eine DNSBL wie ).

  • Abweisung, falls die Verbindung von einem Einwahlzugang kommt (meist auch über schwarze Listen organisiert).

  • Greylisting unbekannter Einlieferer.

  • Prüfung eines SPF-Eintrags, falls vorhanden.

All diese Maßnahmen haben gegenüber einer nachträglichen Filterung und Kennzeichnung/Sortierung der Nachrichten den Vorteil, dass die Ressourcen des Mailservers geschont werden. Außerdem erhält im Falle, dass ein legitimer Versender abgewiesen wird (was idealerweise nur passieren kann, wenn dieser einen Fehler macht), der Absender eine aussagekräftige Fehlermeldung – andernfalls läuft die legitime E-Mail Gefahr im Spam-Verdachts-Ordner übersehen zu werden.

P. S.: Was hat Spam-Abwehr mit dem Internet Explorer zu tun?


PHvL

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Hi Felix
wolltest du mir etwas sagen?
Gruß
Rheinfels

Die einzig wahre Waffe…
…hieß BlueFrog von Blue Security, ein Unternehmen aus Israel, aber leider gibt es davon nichts mehr, nachdem der größte russische Spammer wochenlang mit DDOS die Server von BS und zuletzt den ISP, an dem BS hing, selbst lahm gelegt hatte, denn er war der Meinung, daß das in der Tat eine effektive Waffe gegen Spam wäre.

BlueFrog war eine Systemerweiterung, die zum einen selbstlernend aber auch durch die Server von BS upgedatet wurde. Kam eine Spam-Email rein, wurden 2 Emails rausgeschickt - eine an die Abuse-Adresse des Internet-Providers, über den die Email verschickt wurde und eine an den Betreiber der beworbenen Webseite.

Wie man sich vorstellen kann, hätten sich die Spammer und deren „Kunden“ damit selber ins Knie geschossen, wenn die Millionen von Emails über ihre Bot-Netze rausblasen und quasi alles wieder zurückkommt. :smile:)

Einfach an den Absender eine „Empfänger gibt’s nicht“ Email zu senden bringt nichts, denn die Absenderadressen sind meist Fakes und existieren selber nicht. Somit würdest Du auch die Bounce-Email erhalten.