ich wüßte gern, ob im Spanischen Possessivpronomina gemäß dem Genus des Subjekts oder des Objekts gebeugt werden.
Beispiel:
„La casa es suya“ auch wenn der Hauseigentümer ein Mann ist, da sich der Genus des Possessivpronomens nach dem (durch dieses attributierten) Objekt richtet.
Oder:
„La casa es suyo“, da sich der Genus des Possessivpronomens nach dem Subjekt (der männliche Hauseigentümer) richtet.
Du musst unterscheiden zwischen Possessiv begleiter und Possessiv pronomen.
Die Possessivbegleiter stehen wie ein Artikel vor dem Nomen (manche Grammatiken sagen auch „unbetontes Possessivpronomen“).
Die Possessivpronomen stehen hinter dem Nomen, oder allein
(manche Grammatiken sagen auch „betontes Possessivpronomen“).
In der Flexion hinsichtlich des Objekts sind die beiden unterschiedlich. Der Begleiter ändert sich nur im Numerus gemäß dem Objekt, das Pronomen wird in Genus und Numerus nach dem Objekt verändert.
Juan tiene una casa - es su casa - la casa es suya
Juan tiene zapatos - son sus zapatos - los zapatos son suyos
Ich würde eher sagen: "Se escribe con „Uve doble“…
Hab schon erlebt, daß dann nur ein „W“ geschrieben und anschließend fragend geguckt wurde. Ich muß dann doch meist noch buchstabieren, aber auch das führt zuweilen nicht zum gewünschten Ergebnis…
Dann sage sich: „Son tres letras. La primera es una „U“, la segunda… (usw.)“. Manchmal muß ich danach selbst schreiben, weil der Rezipient von meinen 3 Buchstaben schlicht überfordert ist.
Ich würde eher sagen: "Se escribe con „Uve doble“…
Hab schon erlebt, daß dann nur ein „W“ geschrieben und
anschließend fragend geguckt wurde. Ich muß dann doch meist
noch buchstabieren, aber auch das führt zuweilen nicht zum
gewünschten Ergebnis…
So wie du das beschreibst, kann ich es mir bildlich vorstellen! ;o)))
Ich denke, es gäbe kein Problem mehr, wenn du sagen würdest:
„Se lo deletreo: Primero una „U“, luego una „uve doble“ y luego una „e“.“ Oder: „Se lo deletreo: „U“ como „Uganda“; luego „uve doble“ como „Washington“ y para acabar „e“ como „Estonia“.“
So dürfte wirklich jeder es verstehen.
Wenn Du einfach nur „uve doble“ sagst, wissen sie, in der Tat nicht, wohin damit… ;o))
Viel Spaß und einen schönen Gruß,
Helena
*die ganz genau weiß, warum sie ihrem Sohn nicht Jürgen, Wolfgang oder gar Jörg genannt hat* ;o))
luego „uve doble“ como „Washington“ y para acabar „e“ como
„Estonia“."
Dazu habe ich eine Frage. Kann man in „U como Uganda“ etc. wirklich „como“ sagen?
Das wurde mir nämlich in einer Hausaufgabe angestrichen und in „de“ verbessert. Oder gibt es da Ausnahmen? Oder ist es nur eine Stilfrage?
In meinem Fall ging es um die Übersetzung der Überschrift „K wie Korken“. Als Hintergrundinfo: Wir haben einen A-bis-Z-Ratgeber übersetzt und jeder hatte ein Kapitel zu bearbeiten. Die Titel waren jeweils nach dem Muster „A wie…“, „B wie …“ etc. gestaltet. Ich hatte „C como corcho“ geschrieben, was wie gesagt verbessert wurde. Die anderen Mitstreiter (alles Spanier) hatten soweit ich das gesehen habe alle „de“ statt „como“, deswegen dachte ich, dass es auf Spanisch halt „de“ heißen müsse. Im Wörterbuch habe ich dann das Buchstabieralphabet gefunden und da steht auch „A de Antonio“, „B de Barcelona“ etc. Würdest du da auch „como“ sagen? Oder unterscheiden sich die Fälle irgendwie?