Hallo Marco und Petra,
Ja, das solltest du auf alle Fälle beachten. Das hat aber
nichts damit zu tun, dass es sich um eine Passivkonstruktion
handelt. Egal in welcher Verbform - „ser“ bezeichnet
dauerhafte Zustände und „estar“ vorübergehende Zustände.
Genauso ist es. Allerdings kann ich nur anhand Beispiele sagen.
Wobei es einige Ausnahmen gibt, über die ich immer wieder
einmal schmunzeln muss. So heißt es z.B. „ser casado“
(verheiratet sein),
Ich verstehe nicht warum das eine Ausnahme bildet??? *grubeln, grubeln*
IdR. und vorallem als es festgelegt wurde, war die Ehe ja eh für das ganze Leben, oder zumindest für eine längere Zeitraum gedacht.
aber „estar ciego“ (blind sein)
Das verstehe ich auch nicht ganz. Man kann genauso sagen, je nach Situation, daß jemand „es ciego“. Und wenn man „estar ciego“ sagt, dann bezieht sich tatsächlich auf vorübergehendes. Also mir fällt kein Beispiel für das Gegenteil ein. Es gibt auch mahrere Redewendungen, die „estar ciego“ verwenden und allesamt sich auf Vorübergehendes bezieht („está ciego de amor“)
und sogar „estar muerto“ (tot sein).
Das ist für mich, in der Tat, ein Beispiel. Allerdings vermute ich, daß dahinter die annahme besteht, daß derjenige bis vor ein paar Minuten noch gelebt habt. Es gibt auch mahrere Redewendungen, die „estar ciego“ verwenden und allesamt sich auf Vorübergehendes bezieht („está muerto de risa“, „me estoy muriendo de hambre“,…)
- was wäre schon eine Sprache ohne solche Besonderheiten
Hihihihi. Stimmt! ;o))
Schöne Grüße
Dir auch schöne Grüße,
Helena