Hallo Spanier und Latinos:
Ich wollte wissen, wie man die Pommes in eure Länder nennt?
Bitte das Land benennen.
vielen vielen Dank im Voraus.
A.
Hallo Spanier und Latinos:
Ich wollte wissen, wie man die Pommes in eure Länder nennt?
Bitte das Land benennen.
vielen vielen Dank im Voraus.
A.
Hallo Ana,
patatas fritas heißt es in Spanien.
Gruß
chris
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Christine,
Was du sagst („patatas fritas“) stimmt.
Allerdings im Südspanien habe ich gelegentlich „papas fritas“ gehört.
Und oft wird das als „patatas“ bzw. „papas“ abgekürzt, wenn es eindeutig klar ist was wir bezeichnen (z.B. in einem Supermarkt will ein Kind eine Tüte „patatas fritas“, dann sagt er seiner Mama: „Quiero una bolsa de patatas“).
Schöne Grüße,
Helena
Hallo,
Allerdings im Südspanien habe ich gelegentlich „papas fritas“
gehört.
In Südamerika sind Kartoffeln meistens „papas“, was dann immer zu Diskussionen zwischen Spaniern und Südamerikanern führt.
Cheers, Felix
Hallo!
Allerdings im Südspanien habe ich gelegentlich „papas fritas“
gehört.In Südamerika sind Kartoffeln meistens „papas“, was dann immer
zu Diskussionen zwischen Spaniern und Südamerikanern führt.
Ein in Andalusien lebender Chilene hat mir anhand mehrerer Beispiele erklärt, daß das oft daher kommt, daß die Andalusier die ärmsten Schweine in Spanien waren und in großer Anzahl nach Südamerika ausgewandert sind, wobei sie ihre Mundart mit exportierten. Das trifft natürlich nicht für alle südamerikanischen Ausdrücke zu. Aber wenn man Argentinier reden hört, erkennt man z.B. die Verwandschaft zu Sevillanos. Wie Siebenbürgen und Schwaben.
Andersrum waren ja im 16./17.Jhd. Sevilla und Huelva die wichtigen Häfen, an denen nicht nur geraubte Schätze den Kontinent erreichten.
LG - Mona
Hallo Helena,
danke für deine Antwort. Ich meine aber nicht „Chips“, die man in Tüten kaufen kann, sondern die POmmes, die man ZB in MacDonalds kaufen kann. Heissen die auch „patatas fritas“ in Spanien?
Übrigens, „papas“ ist keine Abkürzung von „patatas“ sondern das quechua Wort dafür.
Schöne Grüße
A.
Hallo!
Auch auf den kanarischen Inseln heißen Kartoffeln nicht „patatas“, sondern „papas“. Ich habe mir sagen lassen, dass die nach Lateinamerika, insbesondere nach Venezuela ausgewanderten und später auf ihre Insel zurückgekehrten Canarios diese Bezeichnung mitgebracht hätten.
Übrigens heißen auf den Kanaren die Busse nicht „autobuses“, sondern „guaguas“, angeblich auch ein Import aus Lateinamerika, speziell aus Kuba.
Gruß, Franz
Hallo Ana,
deine Frage solltest Du im Spanisch-Forum von LEO stellen http://dict.leo.org/forum/index.php?lang=de&lp=esde , dort am besten in der Rubrik „Sprachlabor“ oder „Land und Leute“ - aber nicht in beiden. Bei LEO findest Du auf jeden Fall mehr Spanier aus verschiedenen Regionen und auch mehr Latinos als hier.
Saludos
Pit
Hallo!
Ein in Andalusien lebender Chilene hat mir anhand mehrerer
Beispiele erklärt, daß das oft daher kommt, daß die Andalusier
die ärmsten Schweine in Spanien waren
Der Meinung teile ich ganz und gar nicht.
Es ist tatsächlich so, daß Andalusien mit zu den ärmsten Regionen Spanien zählt, aber das war gewiss nicht immer so. Allein die 800 Jahren Herrschaft der Arabern, lebten dort die sog. „Califas“ (etwa die Könige) und somit die reichsten nicht nur von der ganzen Iberischen Halbinseln, sondern auch vom ganzen Norden Afrikas.
Auch als Kolumbus wieder nach Spanien kam, brachte viele Sachen aus der sog. „Neu Indien“ mit und es kam alles in Andalusien an, wo ebenfalls nicht arm waren…
Nein, diese Verallgemeinung teile ich bestimmt nicht.
und in großer Anzahl nach Südamerika ausgewandert sind,
Ausgerechnet in Argentinen (als Beispiel) nennen, als Vereinfachung bzw. Verallgeminung alle Spanier als „Gallegos“. Und warum? Weil dort rund 50% der Bevölkerung eben in Galizien ihre Würzeln hat.
wobei sie ihre Mundart mit
exportierten. Das trifft natürlich nicht für alle
südamerikanischen Ausdrücke zu.
Sowieso! Ich finde zB in Mexico und Panama verwenden sehr, sehr viel Anglizismen, die die jeweiligen „Königlichen Sprachakademien“ nicht anerkannt haben (für mich am deutesten die „Juan tiene mañana cumpleaños“).
Aber wenn man Argentinier
reden hört, erkennt man z.B. die Verwandschaft zu Sevillanos.
…oder den Italienern und vorallem mMn. den „Gallegos“
Auserdem Sevilla ist max. 1/7 Andalusien.
Andersrum waren ja im 16./17.Jhd. Sevilla und Huelva die
wichtigen Häfen, an denen nicht nur geraubte Schätze den
Kontinent erreichten.
Und somit auch nicht die ärmsten, wie Du selbst oben gesagt hast…
Schöne Grüße,
Helena
Hallo Ana,
danke für deine Antwort.
Gerne! :o))
Ich meine aber nicht „Chips“, die man
in Tüten kaufen kann, sondern die POmmes, die man ZB in
MacDonalds kaufen kann.
Genauso habe ich das auch verstanden. Nur bei uns heissen alle gleich und war eh nur als Beispiel gesagt. Chips und patatas sind bei uns sinonyme.
Heissen die auch „patatas fritas“ in Spanien?
Ja.
Übrigens, „papas“ ist keine Abkürzung von „patatas“ sondern
das quechua Wort dafür.
Ja klar. Das weiß ich. Und es ist ja logisch und naheliegend, denn die Kartoffel kamen ja nach Europa via Spanien, aus Amerika. Also, verständlich und logisch daß sie lange vor uns schon ein Name dafür hatten…
Schöne Grüße
Helena
Hallo, Helena! Eigentlich bewegen wir uns mit dieser Diskussion auf dem falschen Brett. Das ist Geschichte, mit linguistischen Aspekten bestenfalls.
Es ist tatsächlich so, daß Andalusien mit zu den ärmsten
Regionen Spanien zählt, aber das war gewiss nicht immer so.
Allein die 800 Jahren Herrschaft der Arabern, lebten dort die
sog. „Califas“ (etwa die Könige) und somit die reichsten nicht
nur von der ganzen Iberischen Halbinseln, sondern auch vom
ganzen Norden Afrikas.
Damals sind sie aber nicht in Amerika gewesen! Da die Conquista erst nach dem Fall Cordobas in den westandalusischen Städten ankam, tobte sie sich dort besondes aus. Zigeuner haben mir erzählt, daß Phillipp II. im 16.Jhd. versuchte, alle Zigeuner nach Amerika zu verschiffen (alles Andalusier). Außerdem hatten die Kalifen Berber ins Land geholt, die das Land bewässerten. Die waren weg. Die Erträge gingen zurück (kannst Du überall nachlesen).
Auch als Kolumbus wieder nach Spanien kam, brachte viele
Sachen aus der sog. „Neu Indien“ mit und es kam alles in
Andalusien an, wo ebenfalls nicht arm waren…
Es blieb aber nicht dort, sondern ging an Castilien. Du hast schon recht, daß es dort Reiche gab, aber noch mehr Arme, vor allem landlose Bauern, die furchtbar geknechtet waren und sich in der neuen Welt ein besseres Leben versprachen. Die Reichen gingen auch nur nach Amerika, wenn sie einen fetten Posten kriegten.
und in großer Anzahl nach Südamerika ausgewandert sind,
Ausgerechnet in Argentinen (als Beispiel) nennen, als
Vereinfachung bzw. Verallgeminung alle Spanier als „Gallegos“.
Und warum? Weil dort rund 50% der Bevölkerung eben in Galizien
ihre Würzeln hat.
Dann hör Dir mal die Sprache an, ich war zwar nur kurz in Galizien, aber das ist ganz anders! Deine Prozente stimmen nicht!
Außerdem finde ich Deinen Schluß nicht nachvollziehbar. Ich kenne einige Argentinier. „Gallegos“ ist doch ein Schimpfwort, so, wie wir „Wessis“, „Ossis“ oder „Ösis“ sagen, eben um auszudrücken, daß wir anders sind.
Übrigens zählt der Norden Argentiniens auf US-Ameikanischen Karten als Deutscher Sprachraum (das bezweifle ich zwar, wahrscheinlich haben die auch nur die Reichen gefragt), und die Schiffe, die in Andalusien ausliefen, hatten keine galizische Besatzung. Das mit den Galiziern war auch später. In Argentinien war erstmal nicht viel zu rauben, es wurde erst im späten 18.Jhd. gegründet. Davor war es aber von Peru aus besiedelt, von Nachkommen derer, die in Peru kein Land mehr besetzen konnten, oder sonstwie nicht in der Lage waren, sich zu etablieren.
Das trifft natürlich nicht für alle
südamerikanischen Ausdrücke zu.
Sowieso! Ich finde zB in Mexico und Panama verwenden sehr,
sehr viel Anglizismen, die die jeweiligen „Königlichen
Sprachakademien“ nicht anerkannt haben (für mich am deutesten
die „Juan tiene mañana cumpleaños“).
Ob das ein Anglizismus ist, kann ich nicht beurteilen, vielleicht haben die einheimischen Sprachen eine andere Syntax? Übrigens habe ich sowas auch schon in Spanien gehört, bei den Zigeunern in La Linea. Die verwenden auch Hilfsverben für die Zeiten, fast wie wir.
Aber wenn man Argentinier
reden hört, erkennt man z.B. die Verwandschaft zu Sevillanos.…oder den Italienern und vorallem mMn. den „Gallegos“
Auserdem Sevilla ist max. 1/7 Andalusien.
Da hast Du recht. Ich habe mich schlecht ausgedrückt. In Malaga reden sie anders, aber haben ähnliche sprachl. Eigenheiten. Ich bin eigentlich auch von den Hafenstädten der frühen Kolonialzeit ausgegangen:
Andersrum waren ja im 16./17.Jhd. Sevilla und Huelva die
wichtigen Häfen, an denen nicht nur geraubte Schätze den
Kontinent erreichten.Und somit auch nicht die ärmsten, wie Du selbst oben gesagt
hast…
Wie schon gesagt, das heißt nicht, daß die Bauern reich waren. Diese Strukturen konntest Du bis in die ‚80er in Spanien sehen: die Reichen sind besonders reich, wo die Armen besonders arm sind.
Das ist genauso, wenn man heute sagt: Die Chinesen graben uns das Wasser ab, China boomt. Die Masse ist dort in den letzten 10 Jahren ärmer geworden. Hoffentlich wandern sie nicht aus… 
Sicher gibt es über die Auswanderungswellen genaue Zahlen. Tatsache ist, daß viele Ausdrücke, die für Sevilla typisch sind, auch in südamerikanischen Ländern gebräuchlich sind. Wierum das nun lief, weiß ich nicht genau. Ich sag‘ ja, daß mir das ein Chilene erzählt hat (nachdem ich mich erkundigt hatte, wie es kommt, daß so viele Worte im Castellano nicht existieren), und mir scheint es einleuchtend.
Meine Geschichtskenntnisse über Südamerika sind dürftig, über Spanien relativ gut (für Deutsche). Wenn ich Zeit habe, werde ich mal googeln.
So, und das alles wegen „gebratenen Päpsten“!
LG - Mona
Hallo, Mona!
Eigentlich bewegen wir uns mit dieser
Diskussion auf dem falschen Brett. Das ist Geschichte, mit
linguistischen Aspekten bestenfalls.
Mittlerweile ist es tatsächlich so geworden, wie ich finde!..
Es ist tatsächlich so, daß Andalusien mit zu den ärmsten
Regionen Spanien zählt, aber das war gewiss nicht immer so.
Allein die 800 Jahren Herrschaft der Arabern, lebten dort die
sog. „Califas“ (etwa die Könige) und somit die reichsten nicht
nur von der ganzen Iberischen Halbinseln, sondern auch vom
ganzen Norden Afrikas.Damals sind sie aber nicht in Amerika gewesen!
Ich habe das auch keineswegs beahuptet. Aber Deine Stellungsnahme war: "Andalusien war immer arm. Und dem ist es nicht so. Es gab eine Zeit, nämlich unmittelbar nach den die Arabern aus der halbinsel endgültig verbannt wurden, wo sie wirklich sehr reich waren. Wenn du z.B. gesagt hättest, seit ca. den XVII Jh. waren die Menschen in Andalusien sehr arm, hätte ich nichts dagegen gehabt.
Da die
Conquista erst nach dem Fall Cordobas in den westandalusischen
Städten ankam, tobte sie sich dort besondes aus.
Die letzte Provinz war nicht Córdoba, sondern Granada. Da blieben sie bis 1492. Zufällig das Jahr wo Columbus nach Amerika, im Namen der Spanischen Königen, die neue Route nach Indien forschen wollte.
Zigeuner
haben mir erzählt, daß Phillipp II. im 16.Jhd. versuchte, alle
Zigeuner nach Amerika zu verschiffen (alles Andalusier).
Es ist oft in der Geschichte Spaniens (und nicht nur!) gewesen, wo Zigeuner nicht zu den „anständigen“ Menschen gehörten. Sie irgendwie woanders hin zu schleppen war ja eh lange und für vielen Völkern dieser Welt einen Wunsch. Aber die waren ganz bestimmt NICHT alle bzw ausschließlich Andalusier.
Außerdem hatten die Kalifen Berber ins Land geholt, die das
Land bewässerten.
Ja, das stimmt.
Die waren weg. Die Erträge gingen zurück (kannst Du überall nachlesen).
Zurück gingen ALLE Maurer. Aber dann kamen die Güter aus Amerika.
Es blieb aber nicht dort, sondern ging an Castilien.
Das ist bestenfalls eine Vermutung. Allein die sog. „Torre del Oro“ in Sevilla zeugt dafür, daß doch einiges in Andalusien blieb… Und dafür sorgte, daß Andalusien ein paar Jh. lang nicht arm war.
Du hast
schon recht, daß es dort Reiche gab, aber noch mehr Arme, vor
allem landlose Bauern, die furchtbar geknechtet waren
Das habe ich auch nirgends bestritten. Das war aber übrigens das übliche in dieser Zeit und in -mindestens- ganz Spanien. Dafür gibt es sogar einen Namen, nämlich „caciquismo“ und das hielt bis in dem 19. Jh.
und sich
in der neuen Welt ein besseres Leben versprachen.
Ich denke für die allermeisten war das, zumindest im 15. und 16. Jh. keine wirkliche Alternative, da schlich zu gefährlich.
Die Reichen
gingen auch nur nach Amerika, wenn sie einen fetten Posten
kriegten.
Entweder waren sie vom spanischen König zum „Vicerey“ ernannt, oder gingen nicht. Zumindest nicht vor mitte des 17. Jh.
und in großer Anzahl nach Südamerika ausgewandert sind,
Diese große Auswanderungen fanden erst im 19. Jh. statt.
Dann hör Dir mal die Sprache an, ich war zwar nur kurz in
Galizien, aber das ist ganz anders!
Ich gehe absolut jede Wette mit Dir ein, daß du weder mit so vielen Gallegos gesprochen hast wie ich, noch kennst Du so viele Argentinier wie ich. Bitte glaube es mir.
Deine Prozente stimmen nicht!
Ich habe sie tatsächlich aus dem Bauch heraus genannt und somit dürften etwas übertrieben sein. Aber allein aus den Nachnamen der (allermeisten) Argentiniern ist ihr Herkunft aus Italien oder aus Spanien ersichtlich.
Außerdem finde ich Deinen Schluß nicht nachvollziehbar. Ich
kenne einige Argentinier. „Gallegos“ ist doch ein Schimpfwort,
so, wie wir „Wessis“, „Ossis“ oder „Ösis“ sagen, eben um
auszudrücken, daß wir anders sind.
Ganz und gar nicht!!! Looooooooool. Gallegos ist genauso ein Schimpfwort wie Katalaner, Andalusier, Extremeños, murcianos oder aragoneses!!!
Übrigens zählt der Norden Argentiniens auf US-Ameikanischen
Karten als Deutscher Sprachraum (das bezweifle ich zwar,
wahrscheinlich haben die auch nur die Reichen gefragt),
Das weiß ich schlich und ergreifend nicht.
und
die Schiffe, die in Andalusien ausliefen, hatten keine
galizische Besatzung.
Bei der Siedlung Amerikas sicher nicht. Aber im 19. Jh. waren es massenhaft. Ein bekannter Beispiel gefällig??? Fidel Castro Ruz: Sein Großvater war ein galizier und er selbst nennt sich deshalb auch halg-Galizier. (Es gibt viele solche Beispiele aber nicht so prominent bzw. bekannt).
Das mit den Galiziern war auch später.
In der Tat.
Ob das ein Anglizismus ist, kann ich nicht beurteilen,
Was ich aber sehr wohl beurteilen kann, ist das dieses Ausdruck auf Spanisch in dieser Form nicht gibt. Auf Spaniesch „hat“ man kein Geburtstag, sondern man feiert ihn oder „ist“ es eins.
vielleicht haben die einheimischen Sprachen eine andere
Syntax?
Wenn du dich auf Quechua u.Ä. beziehst kann ich nichts dazu sagen, weil ich sie nicht kenne. Aber Spanisch ist eine Sprache die schon vor rund 200 Jahren und deren Grammatik schon damals festgelegt wurde und bindend gemacht wurde. Somit ist das Spanisch aus zB. Argentinien, El Salvador oder Venezuela identisch mit dem Spanisch aus den benachbarten Ländern, mit ein paar oder mehrere „Eigenheiten“, die sich aber idR entweder auf leichte Veränderungen der Konjugationen bezieht oder auf Wörter, die woanders wenig bzw. anders verwendet werden.
Übrigens habe ich sowas auch schon in Spanien gehört,
bei den Zigeunern in La Linea. Die verwenden auch Hilfsverben
für die Zeiten, fast wie wir.
Und in Madrid zB. verwenden „la“, wenn man „le“ sagen muß. Typischer Beispiel: „La dije que viniera“ (ich sagte ihr sie soll kommen). Richtig ist: „Le dije que viniera“. Das nennt man „laísmo“ und ist falsch.
Aber wenn man Argentinier
reden hört, erkennt man z.B. die Verwandschaft zu Sevillanos.…oder den Italienern und vorallem mMn. den „Gallegos“
Auserdem Sevilla ist max. 1/7 Andalusien.Da hast Du recht. Ich habe mich schlecht ausgedrückt. In
Malaga reden sie anders, aber haben ähnliche sprachl. Eigenheiten.
Genauso wie in Bayern anders redet als in Hessen oder Baden-Württemberg.
Wie schon gesagt, das heißt nicht, daß die Bauern reich waren.
Diese Strukturen konntest Du bis in die '80er in Spanien
sehen: die Reichen sind besonders reich, wo die Armen
besonders arm sind.
s.o.
Sicher gibt es über die Auswanderungswellen genaue Zahlen.
…und wenn du diese aus Argentinien anschaust wirst Du sehen wass ich hier gesagt habe.
Tatsache ist, daß viele Ausdrücke, die für Sevilla typisch
sind, auch in südamerikanischen Ländern gebräuchlich sind.
Die sind nicht nur in Sevilla üblich, sondern zB viel mehr in den Canaren.
Schöne Grüße und lass Dir die Päpsten schmecken! ;o))
Helena
Hallo Mona,
Dann hör Dir mal die Sprache an, ich war zwar nur kurz in Galizien, aber das ist ganz anders!
Wenn Du Mercedes Sosa hörst sind da aber doch einige Anklänge an Galizisch/Portugiesisch.
So, und das alles wegen „gebratenen Päpsten“!
Den Witz habe ich auch mal gemacht und wurde gleich belehrt das el papa und la papa ein Riesenunterschied ist.
Und damit zur Ausgangsfrage:
In Nicaragua wird tatsächlich ausschließlich papas frit a s gesagt.
Gruß
Torsten
Hallo,
in Cuba nennt man die „papas fritas“
gruß
sandry