Hallo cARSTEN,
Na ja, auf Deutsch benutzen wir meist die Gegenwart, wenn wir
von der Zukunft sprechen. Aber ich dachte, Spanisch wäre da
korrekter, wie z. B. Englisch.
Ich finde nicht, daß es sich um „korrekter“ oder „weniger korrekt“ handelt, sondern für mich heisst schlich und einfach daß unser beide Grammatiken es zulassen. Nicht mehr und nicht weniger.
Con muchos saludos
Oh, das überrascht mich, habe ich bisher immer so benutzt.
Hihihi. Du kannst mir aber ruhig glauben. Natürlich jeder halbwegs intelligernter Mensch versteht was du damit meinst und, aus welchen Grund auch immer, sag Dir nicht daß nicht korrekt ist. Doch es ist so: Nur eine wörtlich aus dem Deutschen übersetzten und auf Spanisch falsche Abschiedsformel.
Aber die Erklärung, was ein Spanier sich dabei denkt, verstehe
ich nicht.
Ich tue mir sehr schwer das zu erklären, aber ich versuche es:
Stell Dir mal vor, auf der Straße triffst Du rein zufällig ein Bekannter. Der sag Dir plötzlich: „mit Freude“. Dein Gesicht wird sich vermutlich in ein großes Fragezeichen verwandeln. Denn, was passiert „mit Freude“?? Stellt er fest, daß er Dich mit Freude wieder trifft?, oder freut er sich (weil er Dich im Grunde nicht leiden kann) daß er Dich so lange erfolgreich gemieden hat?, oder stellt er mit Freude fest, daß du nun dicker geworden bist als er?, freut er sich Dich zu treffen weil Du nu wieder gesund bist? oder, oder, oder…
So geht es ein Spanier (im übertragener Sinne), denn im Grunde weiß er nicht was Du mit den freundlichen Grüßen tust bzw meinst. In Deutschland weiß jeder was gemeint ist. In Spanien vermutet man das.
Sorry: Ich weiß nicht wie ich das sonst erklären soll…
Aufmerksamerweise, („Atentamente“) ;o))
Gibt es da nicht auch andere? „Atentamente“ hört sich für mich
sehr formell an, so wie im Deutschen „Hochachtungsvoll“, das
man selbst in Geschäftsbriefen heutzutage nur noch selten
benutzt.
Also im sog. „Business Spanisch“ ist das die übliche Abschiedsformel.
Die andere vorgeschlagene Formeln sind wirklich sehr, sehr familiär und gar nicht üblich im schriftlichen Verkehr. Schon gar nicht eben im Geschäftswelt.
Viele Grüße (diesmal vorsichtshaber auf Deutsch)
Hihihihi.
Schöne Grüße
Helena
PS Gerade fällt mir ein Beispiel ein:
Gerade war ich (ca 1 Monat) nach Deutschland gezogen. Wie das Leben so will, gab es eine Krankenschweteranwärterin wie ich, mit der ich nicht ganz so gut zurecht kam. Mein Deutsch war schätzungsweise die hälfte (oder minder!) wie jetzt (!!!) Doch mit ihr versuchten wir noch freundlich miteinander umzugehen. Einmal war ich gerade dabei mich von ihr zu verabschieden. Als Antwort bekam ich einen „Ich wünsch’ Dir was“ Vermutlich war mein Gesicht ein einziges Fragezeichen, denn ich wußte wirklich nicht (der Ausdruck war mir bis dahin völlig unbekannt) was sie mir wirklich wünschte. Da ich darauf keine Antwort wußte (man will sich ja nicht blammieren!) murmelte ich einen „Danke. Ebenfalls“. Obwohl ich keinewegs wußte ob sie mir zum Teufel wünscht oder eben alles Gute o.Ä. ;o)))