Hallo, ich baue gerade eine Wohnung neu aus. Es wurden Ständerwände verwendet aus Massivholz. Auf diese Wände soll unter das Dach, sozusagen die Galerie als weiteres Zimmer ausgebaut werden. Hierfür werden Spannplatten verlegt.
Ein Kollege sagte mir, man solle diese lieber „schwimmend“ verlegen und darauf achten, dass man zwischen der Spannplatte und der Auflage (Ständerwände) noch etwas einlegt, damit der Schall sich nicht komplett aufs Haus überträgt (oben soll ein Spielzimmer hin, somit viel Bewegung). Was für Möglichkeuten habe ich, dass sich die Laufgeräusche von oben nicht komplett ausbreiten?
Besten Dank.
Alex
Hallo Alex,
ich bin hierin zwar kein Experte, aber zur Geräuschdämmung würde ich die Platten auf Trittschalldämmung verlegen! Diese gibt es da wo Laminatböden verkauft werden. (Rollenware oder zum auseinanderfalten)
Ich stimme Deinem Kollegen zu, am Kantenbereich sollte ein entsprechender Dämmstreifen zur Geräuschdämmung benutzt werden. (dieser entkoppelt den Plattenboden von der Wand /Balken…)
Des weiteren ist die Frage ob auf die Spanplatten noch ein Bodenbelag wie z.B. Laminat kommen soll? (den dann zusätlich auf Trittschalldämmung verlegen - Achtung Aufbauhöhe bedenken)
Wenn Laminat drüberkommt, nimm doch lieber OSB Platten anstatt Spanplatten, diese verziehen sich nicht so, und sind günstiger (bei Spanplatte 22mm Dicke reicht OSB in 18mm Dicke bei gleicher Stabilität!)
Ich hoffe Dir geholfen zu haben.
Gruß Dirk
Hallo Dirk,
also würde ich:
1.Auf das Kehlgebälk eine Trittschallfolie auslegen
2.Die 22mm Spannplatten dort drauflegen (eventuell miteinander verleimen)
3.Die Angerenzung ans Dach und Wände mit einem Randdämmsteifen trennen.
4.Bodenbelag
Die Spannplatten sollte mit dem Gebälk ja nicht direkt verbunden werden (Schrauben), zewcks übertragung.
Dies müsste doch eigentlich ausreichen.
Von der Höhe: Spannülatte 22mm, Trittschall 5mm, Belag 2mm ..als Bodenbelag wird Expona Domestic verwendet, macht es sinn hier auch nochmal eine Trittschallfolie darunter zu verwenden ?