Ich wollt mit einem Widerstand oder einer Spule die Spannung meiner 12V Batterie halbieren.
Doch ich weiß nicht, wieviel Ampere der Verbraucher braucht.
Wie kann ich ermitteln, wieviel Ampere er verbaucht?
Oder gibt es einen Transformator, mit dem man das auch machen kann?
normalerweise geht man so vor: Strom mit einem Amperemeter messen,
um mittels der Formel R = U/I den Widerstand ausrechnen. U sind in
Deinem Falle 6 Volt. Den Widerstand dann vorschalten.
Dummerweise funktioniert das in Deinem Fall höchstwahrscheinlich nicht,
da Motoren im Anlaufmoment mehr Strom brauchen. Der Vorwiderstand würde
zuviel Spannung weggnehmen (weil U = I mal R) und der Motor rennt
erst gar nicht los. Kann sein muss aber nicht.
Zuverlässuf tut es ein Spannungskonstanthalter-IC. Aber da brauchts
dann schon etwas Wissen + Erfahrung auf diesem Gebiet.
Aber - Du hast doch einen Solarmotor, wird der nicht schon durch Solarzellen
gespeist?
Hallo Doran
Ich schicke Die einen Link, wo Du die Zusammenhaenge einer Serienschaltund sehen kannst. http://www.schulphysik.de/java/physlet/applets/kreis…
Wenn Du Deinen Verbraucher mit einem gleich großen Widerstand in Serie schaltest, halbiert sich die Spannung pro Verbraucher. Die Ampere sollten auf dem Kennschild des Motors angegeben sein. Wenn nicht, lasse von einem Elektriker den Strom messen. Der Widerstand ist dann: Spannung geteilt durch Strom.
mfg. Wolf Ratsch
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Aber - Du hast doch einen Solarmotor, wird der nicht schon
durch Solarzellen
gespeist?
Da steht zwar Solarmotor drauf, aber man kann ich doch auch an einen Batterie anschließen, oder nicht?
Außerdem habe ich schon ausprobiert, ihn an 12V anzuschließen, funktionierte auch, nur der Motor lief etwas schnell.
Könnte man das nicht etwas drosseln?
kannst du nicht einfach 4 1,5 V Batterien in Reihe schalten um direkt 6 V zu erreichen? Ansonsten wirklich mit nem Multimeter die Stromaufnahme bei 6 V messen, Ohmsches Gesetz anwenden und Widerstand errechnen. Dann den Widerstand, mit entsprechender Wattage (max. Leistung die der Widerstand „aushält“) in Reihe mit dem Motor und der 12 V Spannungsquelle schalten.
was Du brauchst, ist ein „Festspannungsregler“ - das ist ein elektronisches Bauteil, das bei Eingangsspannung von z.B. 8 bis 24 Volt genau 6 Volt abgibt.
Das ist dann unabhängig davon, was Dein Motörchen für Strom zieht.
Annahme: dein Motor hätte ganz gern 2A. Bei 6V am Motor und einer 12V-Quelle ergibt das nochmals 6V am Widerstand; das Ding wird mit 12W geheizt. Nachdem ich mir an sowas schon mal die Finger verbrannt habe, kann ich ruhigen Gewissens sagen: der Widerstand wird ganz schön warm!
In meinen Augen sinnvoller ist da ein DC-DC-Wandler aus dem Modellbaubereich mit evtl. einem Festspannungsregler nachgeschaltet. Bei einem angenommen Wirkungsgrad des Wandlers von 90% verlierst du nur 1,2W vor dem Motor. Bei gleicher Belastung hält die Batterie deutlich länger. Und je nach Wandler kannst du dann auch noch die Drehzahl deines Motors verstellen.
Aber: der Wandler kostet vermutlich etwas mehr als ein einfacher Widerstand.
Den Motor direkt an die 12V-Batterie anschließen, ist eine blöde Idee.
Da die Drehzahl am DC-Motor über die Spannung eingestellt wird, erhöht sich die Drehzahl signifikant (hast du ja schon bemerkt). Im schlimmsten Fall verdoppelt sie sich. Dabei kann’s passieren, dass die Lager des Motors heißlaufen und damit kaputt gehen. Außerdem fließt wegen der höheren Spannung ein höherer Strom, die Wicklungen werden heiß und der Motor kann ebenfalls kaputt gehen.
Zuerst musst du jetzt rausfinden, wieviel Strom dein Motor wirklich benötigt! Wenn du das weißt, dann kannst du dich wieder hier melden.
Gruß
peherr
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]