Spannungsabfall in dB

Hi,
mir liegt folgende Frage auf dem Herzen.

Bei einer Frequenz von 10 kHz habe ich eine Ausgangsamplitude von 5V.
Bei 20 khz ist die Spannung auf 0,28 mV abgesunken.

Wie groß ist jetzt der Spannungsabfall in dB?

Danke für die Antworten.

Gruß

Andreas

Der Abfall in db ist = 20*log(u2/u1)
in deinem fall: -85,036239459875991672931341144678

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Ich komme nicht auf dieses Ergebnis.
Hast du die Einheiten beachtet?

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Stimmt

Der Abfall in db ist = 20*log(u2/u1)
in deinem fall: -85,036239459875991672931341144678

Die Rechnung ist richtig. Und 0,28 mV sind 0,00028 V

Ja, die vielen Nullen.

Gruß

Stefan

Alles klar,
aber haben denn die Frequenzen nichts damit zu tun?

Gruß
Andreas

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Ja!

aber haben denn die Frequenzen nichts damit zu tun?

Sie sind der Grund warum bei einer anderen Frequenz ein anderer Pegel am Ende herauskommt.

Oder wolltest du aus diesen Angaben einen Frequenzgang herausfinden, z.B. die Eckfrequenz? Dann fehlt nämlich die Steilheit des Filters, das da irgendwo drinsteckt.

Gruß

Stefan

Nein, ist schon in Ordnung habe ich glaube verstanden.
Allerdings müsste ich noch eine weitere Aufgabe hierzu lösen.

Bei der Frequenz 15kHz ist die Ausgangsamplitude um 30dB kleiner als bei 10kHz. Wie groß ist die Ausgangsamplitude bei 15 kHz?

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Kopfrechnung
-30 dB = -20 dB (Faktor 10) + -10 dB (ca. Faktor 3)

d.h. -30 dB = 1/30 (überschlägig)

Gruß

Stefan

Vielen Dank für deine Hilfe.
Hast mir sehr mit deiner Erklärung geholfen.

Gruß
Andreas

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

-30 dB = -20 dB (Faktor 10) + -10 dB (ca. Faktor 3)

d.h. -30 dB = 1/30 (überschlägig)

Gruß

Stefan

Hi nochmal,
konnte deine Rechnung nicht ganz nachvollziehen.

Hier nochmal alle Angaben:
Bei einer Frequenz 10 kHz Ausgangsamplitude 5 V.
Bei einer Frequenz 20 kHz ist dann die Amplitude auf 28 mV abgesunken.
Das macht nach deiner Rechnung 85,0362 dB Spannungsabfall.

Jetzt ist die Frage:
Wie groß ist die Ausgangsamplitude bei 15 kHz, wenn bei der Frequenz von 15 kHz die Ausgangsamplitude 30 dB kleiner ist, wie bei 10 kHz.

Meine Idee ist jetzt folgende:
85,0362dB-30dB=20*log(5V/u1)
nach u1 aufgelöst, ergibt das dann
u1=8,854mV.

Was hälst du davon?
Wenn das falsch ist bitte erkläre mir nochmal deine Rechnung.

Gruß

Andreas

Hallo,

Meine Idee ist jetzt folgende:
85,0362dB-30dB=20*log(5V/u1)
nach u1 aufgelöst, ergibt das dann
u1=8,854mV.
Was hälst du davon?

Nichts. Was haben die 85,…dB in der Rechnung zu suchen?
Gruß
loderunner

Hi,
das ist der Spannungsabfall in dB von 10kHz auf 20 kHz.
Wie wird das denn richtig gerechnet?

Gruß
Andreas

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Hallo,

Was haben die 85,…dB in der Rechnung zu suchen?

das ist der Spannungsabfall in dB von 10kHz auf 20 kHz.

Eben. Und danach ist doch gar nicht gefragt.

Wie wird das denn richtig gerechnet?

http://de.wikipedia.org/wiki/Dezibel#Definition_von_…
Dezibel ist einfach der Faktor, um den eine Spannung (oder Leistung) größer (oder kleiner) ist als eine andere. Und damit das nicht so große Zahlen gibt, unter denen sich keiner mehr was vorstellen kann, wird dieser Faktor nicht direkt angegeben, sondern der Logarithmus davon - so dass sich keiner mehr was darunter vorstellen kann :wink:

Es geht also immer um das Verhältnis zweier Spannungen -> bei Dir die Spannungen bei 10kHz und die gesuchte bei 15kHz. Das Verhältnis der beiden beträgt 30dB. Also die 30dB durch 20 teilen (weil es um Spannungen und nicht um Leistung geht), das ergibt 1,5. 10 hoch 1,5 ergibt 31,62, das ist das Verhältnis zwischen den beiden Spannungen als Faktor. Die Spannung bei 10kHz beträgt 5V, die Spannung bei 15kHz ist 30db kleiner, also muss man die 5V durch die 31,62 teilen. Und das ergibt dann 0,158V.
Wie groß andere Spannungen bei anderen Frequenzen sind, ist hier völlig uninteressant. Wichtig ist immer nur die Spannung bzw. die Leistung, worauf sich die Angabe in dB bezieht - es handelt sich ja um eine relative Angabe.
Gruß
loderunner