Hallo Michael,
Einige Antworten gibt es ja schon.
Diese Spannungsebenen haben durchweg prakische bzw. wirtschaftliche Gründe, wie schon teilweise beschrieben.
Hier gibts es eine gute Beschreibung dazu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Stromnetz
http://www.udo-leuschner.de/basiswissen/SB124-02.htm
http://www.energiewelten.de/elexikon/lexikon/seiten/…
Die Namen, z.B. „Mittelspannung“ bezeichnet nur die Spannungsebene über 1kV bis 36kV und finden so nur in Teilen Europas/Deutschland Verwendung.
Die eigentlichen Unterschiede sind Aufgabenbedingt.
Stromnetze in Deutschland: Vier Spannungsebenen
Die deutschen Stromversorger unterhalten Stromnetze mit insgesamt 1,6 Millionen Kilometer Leitungen und über 500.000 Transformatoren.
Die Transportsysteme sind für unterschiedliche Zwecke in vier Spannungsebenen gegliedert: vergleichbar mit Autobahnen, Bundes-, Land- und Ortsstraßen.
In den überregionalen Übertragungsnetzen wird mit Höchstspannung (220 bis 380 Kilovolt) gearbeitet. Kunden in diesem Großhandelsbereich sind regionale Stromversorger und sehr große Industriebetriebe. Über diese Netze wird ferner der Stromhandel mit dem Ausland abgewickelt.
In regionalen und großen städtischen Verteilungsnetzen wird mit Hochspannung (in der Regel 110 Kilovolt) gearbeitet. Kunden sind lokale Stromversorger und Industriebetriebe.
Die weitere Verteilung in Wohn- und Gewerbegebieten erfolgt in Verteilungsnetzen mit Mittelspannung (von zehn oder 20 Kilovolt, selten mit 30 Kilovolt). Kunden sind Industrie und größere Gewerbebetriebe.
Vor allem Haushalte, Gewerbe und Landwirtschaft beziehen aus den lokalen Verteilungsnetzen Strom in Niederspannung (0,4 Kilovolt).
Detailierte Beschreibungen:
http://www.ub.uni-duisburg.de/diss/diss9701/kap_2.htm
Größeres Dokument(PDF)ca.2,5MB
Vorlesung Energiewirtschaft TU Clausthal
Kapitel 5
Stromtransport und Stromverteilung
http://www.iee.tu-clausthal.de/Studium/data/Onlinesk…
mfg
W.
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