Hallo, ich habe in meiner Wohnung folgendes Problem: bei einigen Elektrogeräten treten ständig helle „Summ-Geräusche“ auf. Es ist ein sehr heller Ton der sich auch noch in der Höhe verändert von sehr hoch nach etwas tiefer und das immer im gleichen Rhythmus. Der Ton tritt dann für einen gewissen Zeitraum im Wechsel auf (an - aus, an - aus usw.). Ich habe den Ton anfangs immer in meiner alten Stereoanlage durch die Boxen gehört und dachte es läge an der Anlage selber (Altersschwäche oder so was). Ich habe das Teil dann Nachts immer ausgesteckt und das summen war weg. Nun habe ich eine neue (hochwertige) Anlage und musste mit Schrecken feststellen, dass der Ton immer noch da ist und aus den Boxen kommt, wenn die Anlage eingeschaltet ist. Somit kam ich der Vermutung näher, dass es etwas mit dem Stromfluß in meiner Wohnung zu tun haben muß.
Seit neuestem kann man die Störungen auch optisch wahrnehmen: mit der neuen Stereoanlage habe ich mir auch eine neue Tischlampe mit 3-stufigem Dimmer zugelegt. Es summt auch in dieser Lampe und … siehe da … in den ersten zwei Dimmstufen flackert sie analog zu den Summ-Tönen!
Das ganze wird langsam total nervig weil ich keine Lust habe die Geräte jeden Abend auszustecken (was habe ich von einer Lampe, wenn ich sie ausstecken muss?). Ich habe mit den entsprechenden Geräten schon verschiedene Steckdosen in meinem Schlafzimmer ausprobiert aber es scheint im ganzen Stromkreis aufzutreten.
Bei Google bin ich auf sog. „Brumm-Schleifen“ gestoßen aber ich weiß nicht, ob das bei mir vorliegt, da sich der Ton ja verändert und nicht gleichmäßig brummt.
Hat irgendjemand einen Tipp was das sein könnte und was ich tun kann?
Vielen Dank vorab!
Hallo Sue74,
na das hört sich doch mysteriös-interessant an.
Bring uns doch mal etwas weiter auf den Weg, denn es fällt schwer den Fehler in einer laienhaften (nicht bös gemeint) Beschreibung zu erkennen.
Wie alt ist das Haus bzw. ist die E-Installation neu oder alt (eine Jahreszahl hilft bei Verifikation des angewandten technischen Standes).
Tritt der Effekt nur in diesem einem Stromkreis auf oder sind andere Kreise (Zimmer) betroffen?
Berichten andere Wohnungen/Nachbarn davon?
Wurden Versuche zur Fehlereingrenzung unternommen, z.B. mit gestörter Lampe (oder meinetwegen auch Stereoanlage) alle Steckdosen im gestörten Zimmer testen, auch mal Nachbarräume/Nachbarn testen wo möglich.
Sind in deinem Umfeld kürzlich Elektroarbeiten (z.B. Nachbarn) durchgeführt worden?
Gibt´s Funkanwendungen in der Nachbarschaft?
Ist deine E-Installation korrekt oder gibt´s Fehler?
Das sollte dich (und damit uns) schon mal in die Nähe der richtigen Richtung schubsen.
Gruß
Bigfoot (der mit den großen Füßen…)
Vielen Dank, bigfoot, für die schnelle Antwort und das Interesse an meinem (in der Tat) mysteriösen Problem. 
Also: das Haus ist schon recht alt (5-stöckiges Stadthaus ohne Aufzug), ich weiß leider nicht von wann. Meine Wohnung liegt im Dachgeschoß welches 2004/2005 erst ausgebaut wurde (war vorher nur ein Dachspeicher). Ich bin die erste Mieterin dieser Wohnung. Der Dachspeicher wurde wohl vorher auch als Büro genutzt somit muss der Strom schon gelegen haben wenn auch mit nicht so vielen Anschlußmöglichkeiten.
Welche Räume davon betroffen sind, versuche ich gerade rauszufinden, dafür muss ich immer warten bis das Phänomen auftritt (zur Zeit so 3-4 mal täglich. Manchmal ist es nach zwei Tönen weg, manchmal ist es stundenlang (gerne auch nachts). Habe gerade eine Statistik begonnen, auf der ich mir die Uhrzeiten notiere. Vielleicht bringt mich das auf eine Spur.
Mit den Nachbarn habe ich kaum Kontakt deshalb weiß ich nicht, wie es dort ist. Ich glaube, dass das vielen Leuten gar nicht auffallen würde, mein Freund hat es auch nicht gemerkt bis ich ihn darauf aufmerksam gemacht habe. Für mich ist es so laut, dass ich davon wach werde.
Mit der Fehlereingrenzung habe ich schon begonnen und mit der Lampe bereits vier von fünf Steckdosen in meinem Schlafzimmer getestet, bei allen trat das Problem auf. Werde dies weiter erforschen und auch ausprobieren wie es sich auswirkt, wenn ich andere Geräte ausstecke (vielleicht gibt es ein Verursacher-Gerät).
Kürzlich durchgeführte Elektroarbeiten sind mir nicht bekannt. Das Problem ist allerdings (vermutlich) schon von Anfang an da gewesen (wohne jetzt hier seit 2005) habe nur am Anfang nicht so drauf geachtet bzw. dachte ich die ganze Zeit, es wäre die alte Stereoanlage. Zu Funkanwendungen ist mir auch nichts bekannt. Der Fernsehturm ist allerdings ganz in der Nähe.
Ob meine E-Installtionen richtig ist, weiß ich nicht genau - war wäre denn z.B. eine falsche?
Vielen Dank vorab!
Hallo Sue
Welche Räume davon betroffen sind, versuche ich gerade
rauszufinden, dafür muss ich immer warten bis das Phänomen
auftritt (zur Zeit so 3-4 mal täglich. Manchmal ist es nach
zwei Tönen weg, manchmal ist es stundenlang (gerne auch
nachts). Habe gerade eine Statistik begonnen, auf der ich mir
die Uhrzeiten notiere. Vielleicht bringt mich das auf eine
Spur.
Klingt für mich nach Funkstörung. Amateurfunker erkennt man meist an etwas aufwenigeren Antennen auf dem Dach. Wie sowas ausschaut kannst du googeln. wenn dir sowas in der nähe auffällt würde ich den jenigen mal ansprechen. Die schreiben Logbücher also perfekt um sie mit deiner Statistik zu vergleichen. Ansonsten könnte noich ein nicht entstörtes Gerät im Haus in Frage kommen. Gibt es Geschäfte im Erdgeschoss?
Gruß Ralf
Wenn es zyklisch auftritt, also ein elektrischer Defekt wie z.B. defekte Kontaktstelle ausgeschlossen werden kann, würde ich mich an den Funkstörungsmessdienst wenden.
Stell doch mal dein Problem in den Amateurfunkteil dieses Forums, das Ergebniss könnte interessant werden…
Können denn Funkstörungen Lampen zum flackern bringen ??
Das Leuchtmittel direkt… bei Glühlampen wohl kaum. Aber wenn die Lampe eine elektronische Ansteuerung wie EVG oder Dimmer hat… warum nicht.
Mal den Kopf in die Mikrowelle stecken… Funkwellen… je nach Frequenz und Intensität können eine ganze Menge 
Ok, „leuchtet“ mir ein! 
Die betroffene Lampe hat auch einen Dimmer, die „normalen“ Lampen flackern nicht … könnte ein Hinweis sein …
Die betroffene Lampe hat auch einen Dimmer, die „normalen“ Lampen flackern nicht … könnte ein Hinweis sein …
Hallo zusammen,
das passiert bei uns in Mannheim auch. Der Grund sind hier die Rundsteuersignale , die in der Mittelspannungsebene zur Netzspannung addiert werden.
In Mannheim beträgt die Rundsteuerfrequenz 206 Hz, das ergibt eine Schwebung von 6 Hz am Dimmer-Ausgang. Am stärksten ist das bei halber Dimmstellung zu beobachten, da fällt die „flatternde“ Phasenwinkel-Verschiebung am stärksten auf.
Aus den Boxen am HiFi-Verstärker ist davon aber nichts zu hören.
Bernhard
Soooo, jetzt wird’s wieder mysteriös … ich hoffe, es sind noch Leute da, die meinen Eintrag verfolgen, da ich ein paar Tage nicht geschrieben habe.
Ich habe inzwischen herausgefunden dass das Summen und Flackern der entsprechenden Geräte nicht nur mehrmals täglich auftritt sondern exakt vier mal pro Stunde! Und zwar genau um Punkt, Viertelnach, Halb und Viertelvor!! Nachts ab 0:00 Uhr ist es dann nur noch einmal pro Stunde und zwar immer zur vollen Stunde. Absolut pünktlich. Das deutet nicht auf gelegentliche Störungen oder Schwankungen hin, nein, es muss etwas sein was regelmäßig Tag und Nacht durchläuft. Ob es aus dem Stromkreis kommt oder „durch die Luft“ in Form von Funkstörungen … bleibt rätselhaft. Habe inzwischen auch festgestellt, daß mein schnurloses Telefon betroffen ist. Wenn ich beim Telefonieren nun ein Summen in der Leitung höre schaue ich auf die Uhr und es ist garantiert eine der oben genannten Uhrzeiten! Ich weiß nicht, ob ich mich über diese neuen Erkenntnisse freuen sollte aber es ist schon beruhigend zu wissen, dass das ganze einer gewissen „Ordnung“ folgt und somit auch beeinflußt werden könnte. Hat irgendjemand irgendeine Idee?
Vielen Dank vorab!
Hab noch vergessen zu erwähnen, dass das Phänomen in allen meinen Zimmern auftritt und auch unabhängig von ein- oder ausgesteckten Geräten. Also auch wenn alles ausgesteckt ist, tritt es auf.