Hallo simon,
eine volle Autobatterie kann bis 16 V haben, trotzdem glaube
ich nicht, dass das deinen Helimotor was ausmacht - die
Motoren in den kleinen Rennautos werden mit viel höherer
Überspannung betrieben, und der Start ist ja nur kurz. Aber
schliesslich ist es dein Motor, der sich womöglich in Rauch
auflöst. Du kannst dich ja mal sekundenweise rantasten.
Gruss Reinhard
16Volt?!? Da fiegt einem eine Autobatterie normalerweise um die Ohren!
Also für Blei-Batterien wird folgendes angegeben:
etwa 13,7V für Paralellbetrieb (ständig angeschlossener Gleichrichter)
max. 14.4V für Ladebetrieb (nur zum Laden der Batterie)
Beim Ladebetrieb fängt die Batterie an zu gasen und muss dabei in gut gelüfteten Räumen stehen!
Ein Ladebetrieb für BleiGelAkkumulatoren (meistens Wartungsfreier Akku genannt) ist unzulässig, da die Batterie gekapselt ist und das Gas nicht ausstömen kann!
Wenn die externe Spannung vom Akku abgeklemmt wird, stellt sich eine Ruhespannung von etwa 12,5V bis etwa 13V ein (je nach Qualität der Batterie).
Diese Spannung sinkt bei Belastung dann nur noch geringfügig ab.
Ab einer Spannung von 10,8V ist ein Bleiakku entladen.
Sinkt die Spannung weiter ab kann es zu irreparablen Schäden im Akku kommen.
So nun zurück zum Thema:
11,1V sind wirklich ungewöhnlich.
NiCa bzw. NiMH Akkus haben eine Nennspannung von 1,2V pro Zelle.
Da ergeben sich Nennspannungen mit 10,8V (9 Zellen) bzw. 12V (10 Zellen).
Deine Spannungsangabe von 11,1V klingt eher nach 3 Litium-Polymer-Zellen (LiPo) mit 3,7V Nennspannung.
Bevor wir hier weiterspekulieren, nenn uns doch erst mal den im Heli verwendetetn Akku Typ.
Solltest du wirklich einen Litium-Akku (leicht und hohe Energiedichte) besitzen und einen externen Akuu anschießen, ist es zwingend notwendig, das der Heli-Akku nicht angeschlossen ist.
Eine, auch nur geringfügig, erhöhte Spannung als 11,1V kann zur Zerstörung des Li-Akkus (und der unmittelbaren der näheren Umgebung) führen!!!
Ansonsten kann ich auch nur empfehlen, den 12V Akku mit Silizium-Diode. Das währe jedenfalls die billigste und einfachste Lösung. Die geringfügig hohe Spannung, sollte dem Motor nichts ausmachen und der Elektronik eigendlich auch nicht.
Aber Achtung:
Die etwas höhere Spannung kann zu höheren Wärmeverlusten an der Leistungselektronik führen. Und wenn diese nicht ausreichend Dimensioniert wurde, kann es bei warmen Wetter, nach längerem Betrieb zum Hitzetot führen.
Da ist mal die Temperatur im normalen Flugbetrieb zu prüfen und dann (in immer längeren Dauerlastphasen) die Temperatur mit externem Akku.
Wichtig ist dabei ist die Elektronik sich zwischendurch immer wieder auf die Umgebungsthempreatur sich abkühlen zulassen um eine verlässliche Aussage machen zu können.
Dann muss u.a. nur noch die passende Diode gefunden werden.
Es wurde da mal was von 30A geschrieben.
Das kommt mir etwas viel vor!
Schreibe und doch mal welche Kapazität (Ah =Amperestunden) dein Akku hat und wie lange man mit ihm fliegen kann.
Dann kann man den ungefähren Durchschnittsstromfluss errechnen.
Die Diode müsste dann mindestens den doppelten Strom aushalten können (Stichwort: Stitzenströme).
Die Wärme, die die Diode abführen muss auch noch errechnet werden.
Diese Wärme muss dann auch noch abgeführt werden, damit die Diode sich nicht selbst zerstörrt.
Als letztes ist da noch die Sache mit den Kabeln die zwischen dem externen Akku und dem Heli verlaufen…
Die müssen auch dem Stromfluss angepasst sein!
Auch der Spannungsverlust bei hohen Stömen (und niedrige Betriebsspannung)ist nicht zu unterschätzen…
Die Leitungen müssen so leich wie möglich sein, damit der Heli abheben kann und einen so großen Querschnitt haben, damit die Leitung nicht heiss wird bzw. der Spannungsverlust nicht zu groß wird…
Aber mit Diode und Leitungen mache ich weiter, denn ich den durschnitlichen Strom, des Helis kenne…
Gruß Axel