Hallo,
ich möchte mir eine Wasserstandsanzeige bauen. In einem wasserdichten Tauchrohr(l=50cm) sollen im Abstand von einem cm Reed Kontakte angebracht werden. Die Eingänge der Reed Kontakte werden alle mit einem Kabel verbunden. Nun wollte ich eine Reihenschaltung von Wiederständen zusammenlöten (50 Stück). Der Ausgang des ertsten Reed Kontaktes vor dem ersten Wiederstand, der Ausgang des zweiten Reed Kontaktes vor dem zweiten Wiedertand, unsw.
Ein Schwimmagnet soll jeweils einen Reed Kontakt schließen. Wird nun der zehnte Reed Kontakt von oben geschlossen, so besteht eine Verbindung zwischem dem Reed Kontakteingang und dem Ausgang der Wiederstandskette von 1o Wiedertständen. Nun habe ich mir gedacht das ein Wiederstand einen Wert von 1Ohm; 1kOhm oder 1MOhm haben sollte, damit der Wiederstandswert gleich der Wasserstandstiefe enspricht. Hiermit kann ich die Wasserstandstiefe mit einem einfachen und günstigen Wiederstandsmeßgerät bestimmen. Bsp.: Wenn der zehnte Reed Kontakt von oben durch das Magnet angesprochen wird, der sich in 10 cm Tiefe befindet, so zeigt das Wiederstandsmeßgerät bei der Verwendung von 1 Ohm Wiederständen 10 Ohm an(bei 1kOhm = 10kOhm; bei 1 MOhm = 10 MOhm). Später möchte ich den Wasserstand eventuell auch in eine C Control einlaufen lassen. Diese benötigt aber, wie auch andere Meßgeräte, entweder Strom- oder Spannungssignale.
Nun meine Frage:
Welche Wiederstände soll ich für die Wiederstandskette(Spannungsteiler) verwenden(1 Ohm,1 kOhm oder 1 MOhm), wenn ich einerseits mit einem Wiederstandsmeßgerät(Wiedertand=Wassertiefe)arbeite und/oder mit einem Meßgerät welches ein Spannungssignal braucht (C Control hat einen Sensor für 10 oder 25 V) ?
Ich weiss das sich das alles etwas konfus anhört, ich habe auch eine Skizze aus der die Situation besser ersichtlich ist. Diese kann ich bei Bedarf zumailen.
Rainer
Hallo Rainer
Das ganze ist gar nicht so Konfus !
Der vernünftige Wert der Widerstände richtet sich Einerseits nach der Verlustleistung (bei 10 * 1 Ohm Widerständen und 10 Volt fliesst 1 Ampere; du verheizt also 10 Watt, zudem werden das deine Reed-Kontakte nicht unbedingt verkraften) Andererseits ist der Isolations-Widerstand auch nicht unendlich, insbesondere da man, bei deiner Anwendung, mit Feuchtigkeit rechnen muss und dann kann der Isolations-Widerstand schnell in den Bereich von einigen MOhm kommen.
Ich würde an deiner Stelle, bei 50 Widerständen in Serie, etwas zwischen 100Ohm und 10kOhm wählen, dann hast du keinen zu grossen Stromverbrauch und solltest auch noch keine Probleme mit mit dem Isolations-Widerstand bekommen. Auch hast du dann keine Problem das Ganze direct an die C Control anzuschliessen.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
vielen Dank für deine Antwort. Die Reed Kontakte und Wiederstände werde ich wasserdicht zwischen zwei unterschiedlich großen Kunststoffrohren vergießen, die Rohre werde ich an den Enden auch verschrauben. Das Schwimmmagnet wird sich dann in dem offenen kleineren Rohr befinden, und kann die Reed Kontakte schließen. So habe ich keine Probleme mit Feuchtigkeit.
Ich würde eher zu den 10 kOhm Wiederständen tendieren, so habe ich ein Spannungsabfall von 0,2V pro Wiederstand, und einen kleinen Strom.
Rainer
Hallo Rainer,
Auch ich würde dir eher zu etwas größeren Widerständen raten, den durch Lötstellen, Anschlußkabel u.ä. hast du schnell ein paar Ohm zusammen. Bei Verwendung von 1Ohm-Widerständen hättest du dann ziemllich große Messfehler.
Bei 1 oder 10 kOhm wirkt sich das dann nicht mehr so stark aus.
Sven
P.S.: Die Idee an sich find ich gut…Sowas in der Art bau ich vielleicht mal nach…
Ich tüftele schon einige Zeit an einem ähnlichen Problem. Da Wasser nie keimfrei ist, verdreckt mein Magnet recht schnell und blockiert die ganze Anordnung. Lösung? Übrigens, 10kOhm-R sind OK, ich arbeite mit 25x 5 kOhm-R.
Danke schon mal.
André