wir müssen aus einer Spannung von 3 V eine LED ansteuern. Allerdings ist die Spannung ca 1,5 km Kabelweg entfernt, daher wollen wir mit einem OP die Spannung auf 12 V hochtransformieren unm damit eine Relais anzusteuern.
2 netzteile von 13,2 V sollen die Versorgungsspannung (plus und minus 12) für den OP LM 358 zaubern, das geht auch soweit.
allerdings kommt am ausgang keine 12 V raus, wenn ich Eingang 3V reingebe.
Beschaltet ist der Op als nichtinvertierender Komparator. liegt da der Fehler??
Da liegt grundsätzlich ein Verständnisfehler vor. Ein Verstärker (egal, ob die Bauweise dieses Verstärkers sich einer Transistor- oder einer Operationsverstärkerschaltung bedient) verstärkt Spannungsunterschiede oder Wechselspannungen, es sei denn, eine Röhre in Anodenbasisschaltung oder Gitterbasisschaltung* oder ein Transistor (bipolar) als Stromverstärker (=Kollektorschaltung) liegt vor.
*: Die verstärkt zwar schon die Spannung, aber nicht mehr bei so niederohmiger Last wie entweder Relais oder Transistorschaltstufe. Und wo wir übrigens schon beim Signalweitertransport sind: Worauf Du mit dem Kabel hinaus willst, ist mir nur teilweise klar.
Andererseits um zu hohe (Q=0)-Pegel oder (Q=1)-Pegel auf den Wert zu bringen, bedient man sich eines Schmittriggers.
Erkläre mal:
WAS eigentlich ansteuert (eine Karte in einem PC, oder was anderes), woraus Du schliesst, dass 13V sich besser eignen als 3 (Genau 10 weniger…?) und schliesst, dass die Netzteile genügend Strom abgeben können und den Rest der Schaltung nicht stören, und poste ein Schaltbild von der Schaltung, mit der Du es erfolglos versucht hast (oder hättest vorhaben wollen zu versuchen).
Und kläre:
Ist Deine Sorge, die Spannung könnte unter die Anzugsspannung des Relais fallen, oder gehts um etwas anderes?
Oder Vorschlag: Nehme halt die 3V zum Ansteuern eines Relais, und schalte damit eine Spannung von ca. 5V von einer anderen Spannungsquelle. Und mit den dadurch geschalteten 5V betreibst Du über 150 Ohm die LED, bei 2 in Serie über 82 Ohm.
wir müssen aus einer Spannung von 3 V eine LED ansteuern. Allerdings ist die Spannung ca 1,5 km Kabelweg entfernt, daher wollen wir mit einem OP die Spannung auf 12 V hochtransformieren unm damit eine Relais anzusteuern
Warum?
Es ist ungünstig, eine so lange Leitung hochohmig durch einen Spannungsverstärker abzuschließen, da dadurch etwaige Störspannungen, welche unterwegs in die Leitung eingekoppelt werden, voll auf den Eingang des Verstärkers einwirken.
Meine Fragen:
Wie stabil sind die drei Volt?
Wie groß ist der Innenwiderstand der Spannungsquelle bzw. wie hoch kann sie belastet werden?
Wie groß ist der Leitungsquerschnitt?
Wie groß ist der Nennstrom Deiner LED?
Wie groß ist die Flussspannung der LED?
Meine Überlegung ist, entweder die LED über einen Vorwiderstand direkt an die Leitung anzuschließen oder, wenn die Flussspannung der LED zu hoch ist (weiße oder blaue LED), einen Optokoppler (Flusspannung ca. 1,2V) über einen Widerstand an die Leitung zu hängen und mit diesem dann entweder die LED direkt (bis IF = 40mA) oder über einen zwischengeschalteten Transistor zu betreiben.
wir müssen aus einer Spannung von 3 V eine LED ansteuern.
Allerdings ist die Spannung ca 1,5 km Kabelweg entfernt, daher
wollen wir mit einem OP die Spannung auf 12 V
hochtransformieren unm damit eine Relais anzusteuern.
Ich glaube du bist da mit der ganzen Idee etwas auf dem Holzweg.
Mit den 3V kann man einen Bipolar-Transistor durchsteuern.
Der Transistor wird an die Leitung angeschlossen, dass man einen OC-Ausgang hat. Am anderen Ende wird dann die LED mit einer Stromquelle angeschlossen, bzw. man nimmt eine LED mit eingebauter Stromquelle.
Allerdings sollte man dem Überspannungsschutz der Schaltung entsprechende Beachtung schenken, bei 1.5km liest man alle möglichen Störspannungen und Spannungsspitzen auf.