Spannungsdetektion
Hollo,
Ich weiß nicht, was daran so konfus und wirr sein soll.
tja, da hast du ein Problem. Wenn du die Fachsprache nicht benutzt
und die einfachsten Fachtermini nicht kennst, wird es ziemlich schwer
etwas zu verstehen. Schon deine sinnlose Überschrift zeigt das Dilemma.
Mit der Skizze ist es aber eher verständlich.
Das Relais soll keine Spannungsquelle anziehen, sondern von
einer Spannung/einem Strom einer anderen Spannungsquelle als
der 0,4V anziehen.
Sprich, das Relais wird mit einer Hilfsstromversorgung betrieben.
Das ist doch schon mal was.
Wozu du dann aber überhaupt noch das Relais brauchst, wenn du
dann damit nur paar LED einschalten willst, wird wohl auch dein
Geheimnis bleiben?
Meine Schaltung gibt eine Spannung von 0,4V~ aus.
LOL, bisher ist alle Welt von DC ausgegangen. Aber sowas muß man
ja nicht mitteilen, weil wir natürlich alle Kristallkugeln haben.
Wenn diese Spannung ausgegeben wird, dann soll durch einen Transistor
oder sonst irgendetwas, was auch immer das sein soll (das
versuche ich ja hier rauszufinden) ein „Schalter“ geschlossen
werden. Durch das Schließen dieses Schalters liegt eine
Spannung ausreichender Größe (die ist da, 5V, 12V, 24V, is’
schnuppe) am Relais an, wodurch dieses anzieht.
Also bist du bei der Hilfsstromversorgung flexibel. Ist auch gut.
Bildchen:
http://www.filedealer.com/freeupload/18107b9086e7aed…
Und nochmal als Erklärung zur Vorlage:
Ich habe die Spannungsquellen T1 und T2. T2 liefert mir eine
Spannung von 6V. Diese 6V sollen das Relais K1 zum Anziehen
bringen. Das Relais ist ein Relais für Gleichspannung, daher
der Gleichrichter V1 (ggf. mit Glättungskondensator) und die
Freilaufdiode.
Die Spannungsquelle T2 ist meine Schaltung, die mir nur 0,4V
liefern kann (Hier als Gleichstromquelle eingezeichnet, kann
aber genau so gut Wechselspannung oder pulsierende/nahe zu
glatte Gleichspannung sein, je nachdem, was für die Lösung
gebraucht wird).
Um die Spannung zu detektieren wird eine Vergleicherschaltung
(Komparator) benutzt. Das ist ein OPV, der ebenfalls mit deiner
Hilfsspannung versorgt werden muß.
Am besten ist es, die Hilfsspannung wird auch gleich noch mit
einem Spannungsregler (z.B. 7805 oder 7808 oder ähnlich ) stabilisiert.
Aus der stabilisierten Spannung wird über einen Spannungteiler die
Vergleichsspannung erzeugt. Wenn der Spannungteiler mit Poti/Einstellregler
versehen ist, kannst du bequem die Triggerschwelle nach Bedarf
festlegen.
Hier ist das Prinzip gezeigt:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/031126…
Am Eingang E1 wird die Referenzspannung (z.B. 0,4V eingestellt)
Wenn dann am Eingang E2 die Spannung über die Refrenzspannung ansteigt,
dann geht der Ausgang auf low.
Das ist jetzt von der Polarrität eher verkehrt herum, also verwendet
man die Eingänge umgekehrt, also an E2 die Referenzspannung und an
E1 die zu überwachende Eingangsspannung.
Zur Verarbeitung von DC kann man den Ausgang des Komparators direkt
an eine Schalttransistor legen, der dann das Relais oder direkt
die LED schaltet.
Für AC muß noch eine Gleichrichtung gemacht werden.
Da gibt es jetzt verschiedenste Lösungsansätze.
Im einfachsten Fall richtet man den Pegel hinter dem Komparator gleich
-> Einweggleichrichter:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/020107…
und macht ein RC-Glied mit gewünschter Zeitkonstante dahinter.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/020617…
Dann kann wieder der Treiber-Transistor damit angesteuert werden.
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/120113…
Alternativ kann man das DC-Signal auch erst verstärken
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/021014…
und dann geichrichten
oder man kann mit einem aktiven Gleichricter (mit OPV) arbeiten.
Das ist aber schon bischen komplizierter und nix einfaches für Laien.
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/…
Das hängt sehr von den Anforderungen und Randbedingungen ab.
Als OPV kannst du welche für niedrige Betriebsspannung mit
Rail-to-Rail-Aussteuerung nehmen. Da sparst du die negative Betriebsspannung.
Geht aber auch alles mit irgend welchen 0815-OPV, die 2 Betriebsspannungen
brauchen und evtl. auch mehr als 5V (je nach Typ -> siehe Datasheet).
Da müßte die Hilfsspannungquelle eben höhere Spannung liefern (z.B. 8…12V).
Eine negative Betriebsspannung kann man auch bequem mit einer
Ladungpumpe machen.
http://uwiatwerweisswas.dyndns.org/Uwi/ELEKTRONIK/SV…
Gruß Uwi
V2 soll irgendein Bauteil darstellen, dass die Möglichkeit
besitzt, als Schalter zu fungieren. Zum Bleistift ein
Transistor. Transistren brauchen nunmal aber eine Spannung von
0,7V um zu schalten. Daher brauche ich das „?“ V3, bzw.
irgendeine Lösung von V2+V3.
Sobald 0,4V an einer Schaltung (die ich hier suche => „?“)
anliegen, soll ein Schalter geschlossen (Transistor leitend
etc.) werden, der den Stromkreis für K1 schließt. Ist die
Spannung 0V, soll der Schalter geöffnet und das Relais nicht
angezogen sein.
Ich hoffe mit Bildchen ist es ein wenig deutlicher.