Ich habe einen Spannungswandler aufgebaut um folgende Aufgabe zu erfüllen:
- Versorgung 5V-DC
- galvanisch getrennter Ringkerntrafo (selbstgewickelt) mit:
- Primär: 2 Wicklungen mit verbundenen Mittelpunkt (je 5 Windungen)
- Sekundär: 2 Wicklungen mit verbundenen Mittelpunkt (je 64 Windungen)
- Aus der Sekundär Seite möchte ich +64V und -64V mit gemeinsamer Masse gewinnen
- Der max Ausgangsstrom soll 40mA betragen
Später soll die Ausgangsspannung in 1V Stufen (0V bis 64V) über den
Spannungs-Steuereingang des LTC1799 einstellbar sein. (vorerst über ein Poti, später
über den PWM-Ausgang eines Microcontrollers)
Ist es realistisch?
Oder gibt es einen einfacheren Weg um diese +/-64V aus +5V zu gewinnen,
(auf jeden Fall galvanisch getrennt von den +5V soll es sein) ?
Ich habe für diese Aufgabe keinen DC/DC Wandler gefunden.
Was für ein Trafo ist dafür am Besten geeignet? (möglichst klein soll er sein)
Ich kann den Schaltplan zur Ansicht per email schicken.
Vielen Dank, im Voraus,
Yannick.
Hallo Yannik,
da du ja Elektronik-Entwickler mit Viel Erfahrung bist, habe ich lange überlegt, ob ich überhaupt was schreiben soll aber wenn man gerne helfen möchte, nützt es ja nichts 
Meine Frage ist: hast du hinter dem LTC1799 noch einen Sinus-Generator, so wie im Beispiel des Datenblattes? Eine getaktete Gleichspannung lässt sich nicht besonders gut transformieren, am besten wäre ein Sinus und wenn du eh schon einen Mikrocontroller verwendest, liegt da schon die Verwendung eines DACs auf der Hand (und dahinter eine entsprechende Verstärkerschaltung).
Mit dem Verhältnis 5/64 wird das am Ausgang zudem nicht gut hin hauen, weil du ja wahrscheinlich eine Gleichspannung am Ausgang haben möchtest und durch die Gleichrichtung verlierst du die Durchlassspannungen der Dioden.
Zum Trafo halte ich mich mal etwas zurück aber in Szeneforen wird von selbst gewickelten Ringkerntrafos weitestgehend abgeraten weil die Ergebnisse meist die Kostenersparnis nicht rechtfertigen, zumal es für gescheite Ergebnisse garantiert mehr Windungen braucht.