Moin,
du gibst ja selber zu, dass sie ihre maximale Helligkeit „sehr
schnell“ erreicht.
Sehr schnell ist aber ein Zeitraum, der dem menschlichen Auge
durchaus auch mal lang vorkommen kann.
Ich hatte es letztens hier schon erklärt. Selbst wenn eine Energiesparlampe am Anfang „nur“ 70% ihres max. Lichtstroms erreicht ist das schon deutlich mehr als bei einer herkömmlichen Glühlampe.
Die automatische „Hochregelung“ einer Stromsparbirne ist in
vielen Einsatzfällen sogar angenehm - wenn man von einem
dunklen Raum in einen ebensolchen geht, und dort dann das
Licht anmacht. Dann kann sich das Auge in den paar Sekunden
besser an die Helligkeit anpassen.
Wie gesagt, die von mir verwendeten Energiesparlampen erreichen äusserst schnell ihr Lichtstrommaximum.
Wer die Stromsparbirne aber braucht, um schnell mal was hell
beleuchtet zu sehen, und schon von einer gewissen höheren
Grundhelligkeit ausgehend viel mehr Licht braucht, den stört
das „Hochregeln“ eventuell schon.
Siehe oben.
Das gilt für Leuchtstoffröhren mit konventionellen
Vorschaltgeräten noch mehr - das Geblitze bis zur Zündung und
das Geflackere bis zu einer stabilen Lichtabgabe ist
ja furchtbar.
Das ist ja auch nicht Stand der Technik. Die Dinger verschwinden von Tag zu Tag mehr. VVG verkaufe ich nur noch in Ausnahmefällen. Sind wirklich nicht mehr gefragt und es lohnt auch nicht mehr seit EVG so billig geworden sind.
Dass die Stromsparbirnen das schnell hintereinander ein- und
ausschalten übel nehmen, habe ich immer wieder bemerken
müssen.
Dabei setzte ich sowohl Billigst-Teile vom Wühltisch als auch
Markenprodukte ein.
Dann nimmst Du die falschen 
Probier mal die Facility von Osram.
Und da sollte man doch davon ausgehen können, dass eine
Marken-Stromsparbirne ihren 5 bis 10 mal höheren Preis durch
eine entsprechend längere Lebensdauer wettmacht, aber -nix is.
Nicht nur durch die Lebensdauer, auch durch den Energieverbrauch.
Das ist eigentlich der Sinn der Energiespar lampen.
Lediglich die Lichtfarbe - das abgestrahlte Spektrum - der
Markenteile ist meist besser.
Leider stelle ich immer wieder fest, wie vorurteilsbehaftet die Energiesparlampen sind. Lange Anlaufzeiten, nicht Schaltfest, zu kurze Lebensdauer. Alles leider unwahr, zumindest bei modernen Markenlampen.
Ich mach das nun schon über 10 Jahre und habe die Entwicklung der Energiesparlampen mitverfolgt (und verfolge sie natürlich immernoch).
Zwischenzeitlich gibt es von verschiedenen Herstellern spezielle Lösungen für (fast) jeden Anwendungsbereich. Ob Schaltfest, Temperaturfest, dimmbar, mit Lichtsensor oder Solarbetrieb, da gibts bald keine Lücke mehr.
Aber es ist schon Kurios: Die LED werden hochgelobt und die Energiesparlampen werden schlechtgeredet. Dabei ist es in der Praxis genau umgekehrt 
Ich habe Energiesparlampen auch hier im Aussenbereich, und hier (mitten im Wald) brauche ich vernünftige Beleuchtung. Innerhalb der letzten 12 Jahre habe ich sie jetzt einmal tauschen müssen.
Letztlich erhalte ich ja auch von meinen Kunden ein Feedback. Die klassischen Allgebrauchslampen verkaufe ich kaum noch.
Gruss Jakob