Sparbuch auf welchen Namen?

Ein freundliches „Hallo“ an alle,

unsere Tochter möchte für ihren 10 jährigen Stiefsohn (blödes Wort), der bei ihr und ihrem Mann lebt, ein Sparbuch anlegen.

Leider muß bei unserer Bank die Einverständnisserklärung beider Elternteile vorliegen.
Die Mutter unseres Enkels hat mit unserem Schwiegersohn das beidseitige Sorgerecht.

Unser Enkel hat überhaupt keinen Kontakt zur leiblichen Mutter - will er nicht - dadurch erübrigt sich die Frage, ob sie einverstanden wäre (wäre sie nicht!!)

Welche Möglichkeiten bieten sich an?

Danke für Antworten!

Liebe Grüße,

Maria

Hallo.

persönlich würde ich mir überlegen, ob man wirklich ein Sparbuch anlegt. Die heutigen Zinsen für ein Sparbuch sind nicht mehr so üppig.

Als Beispiel: Die Oma meiner Frau hatte für sie ein Sparbuch angelegt und stets hart vom Munde abgespart. Das Ergebnis war eine Summe, die zum Zeitpunkt der Auszahlung nicht mehr so viel Wert war.

Ich kann nur empfehlen, das ihr Euch mal bei einer Bank beraten lasst, ob es nicht bessere Möglichkeiten der Anlage gibt. Vielleicht sogar ein Bausparvertrag. Für diesen müssen meines Wissens nicht beide Elternteile unterschreiben und die Zinsen sind hier teilweise sogar besser als bei einem Sparbuch (persönlich Erfahrung). Ich selbst bin mit einem Rendite Bausparvertrag von Schwäbisch Hall sehr zufrieden.

Einzigster Nachteil eines Bausparvertrags ist allerdings, das man erst nach Ablauf der Laufzeit kostengünstig an die Summe kommt. Ansonsten wird eine Bearbeitungsgebühr fällig, wenn man vor dem Ende der Laufzeit an die Summe muss. Hierbei ist aber das Geschick des Vertreters gefragt, da man auch hier einige Möglichkeiten hat. Dazu aber besser mit dem Vertreter/Bank reden.

Gruß Andreas

Ein freundliches „Hallo“ an alle,

Ein freundliches Hallo zurück.

unsere Tochter möchte für ihren 10 jährigen Stiefsohn (blödes
Wort), der bei ihr und ihrem Mann lebt, ein Sparbuch anlegen.

Leider muß bei unserer Bank die Einverständnisserklärung
beider Elternteile vorliegen.
Die Mutter unseres Enkels hat mit unserem Schwiegersohn das
beidseitige Sorgerecht.

Dann müssen bei einer Kontoeröffnung auf den Namen euren Enkels (egal ob Sparbuch, Sparkonto, Wertpapierdepot, etc) immer beide Elternteile ihr Zustimmung geben!

Unser Enkel hat überhaupt keinen Kontakt zur leiblichen Mutter

  • will er nicht - dadurch erübrigt sich die Frage, ob sie
    einverstanden wäre (wäre sie nicht!!)

Welche Möglichkeiten bieten sich an?

Eure Tochter kann zum Beispiel einen Sparvertrag zu Gunsten Dritter eröffnen. Sie muss sich dann bei der Kontoeröffnunf legitimieren und vom Stiefsohn kann die Legitimation erst bei Übergang eingeholt werden. Üblich ist in so einem Fall, dass das Guthaben z.B. bei Volljährigkeit (oder bei Tod eurer Tochter) auf den euren Enkel übergeht. Dann kann der Enkel aber auch nicht vorher verfügen!

Warum macht eure Tochter nicht ein Konto auf ihren Namen auf? Sie kann z. B. bei der Kontobezeichnung den Namen des Stiefsohnes eintragen. Wenn er alt genug ist kriegt er Kontovollmacht und kann über das Guthaben verfügen …

Am besten wäre es, wenn eure Tochter mal zu ihrer Bank geht und den ganzen Fall schildert. Ein guter Berater sollte weiter helfen können.

Und anstelle eines schnöden Sparbuches würde ich mal über einen Bonussparvertrag (oder wie immer die Dinger heißen mögen) nachdenken. Sowas bieten viele Banken an. Man zahlt monatlich eine betsimmte Summe ein, und die Verzinsung steigt (im ersten Jahr 1% im zweiten 2%, etc. aber ohne Zinseszins soweit ich weiß) je länger man das Geld liegen lässt ohne darüber auch nur ein mal zu verfügen (sonst ist man wieder bei 0). Lohnt sich aber nur, wenn man sicher weiß, dass man z.b. die nächsten 10 Jahre einzahlt …

Danke für Antworten!

Gern geschehen.

Liebe Grüße,

Grüße zurück

Maria

Kathrin

Hallo.

persönlich würde ich mir überlegen, ob man wirklich ein
Sparbuch anlegt. Die heutigen Zinsen für ein Sparbuch sind
nicht mehr so üppig.

Gute Idee!

Ich kann nur empfehlen, das ihr Euch mal bei einer Bank
beraten lasst, ob es nicht bessere Möglichkeiten der Anlage
gibt. Vielleicht sogar ein Bausparvertrag. Für diesen müssen
meines Wissens nicht beide Elternteile unterschreiben und die
Zinsen sind hier teilweise sogar besser als bei einem Sparbuch
(persönlich Erfahrung).

Schlechte Idee!
Bausparvertrag als Geldanlage? Da kann ich die Scheine fast gleich zuhause in den Kalksandstein einbacken… nee, mal im Ernst. Wenn überhaupt (und ich find das bekanntermaßen eher sinnbefreit) dann nimmt man einen Bausparvertrag als Teilfinanzierung für BAUvorhaben.

Ich selbst bin mit einem Rendite
Bausparvertrag von Schwäbisch Hall sehr zufrieden.

Das ist eben eine Frage der Ansprüche! Die reinen Sparzinsen auf heutige Bausparverträge sind doch ein schlechter Witz.

Frank Wilke

Ein freundliches „Hallo“ an alle,

Ein freundliches Hallo zurück.

Ein freundliches Huhu zwischendrin…

Und anstelle eines schnöden Sparbuches würde ich mal über
einen Bonussparvertrag (oder wie immer die Dinger heißen
mögen) nachdenken. Sowas bieten viele Banken an. Man zahlt
monatlich eine betsimmte Summe ein, und die Verzinsung steigt
(im ersten Jahr 1% im zweiten 2%, etc. aber ohne Zinseszins
soweit ich weiß)

Oder ein Tagesgeldkonto? Ab dem 1. Tag 3,5-4% oder mehr?

Bitte Leute, löst Euch doch ein wenig vom Tellerrand und schwimmt etwas weiter raus… die dicken Fische sind im tiefen Wasser!

Frank Wilke

Oder ein Tagesgeldkonto? Ab dem 1. Tag 3,5-4% oder mehr?

Bitte Leute, löst Euch doch ein wenig vom Tellerrand und
schwimmt etwas weiter raus… die dicken Fische sind im tiefen
Wasser!

Frank Wilke

Zu riskant :smile:))

Hallo zurück!
Ich glaube, hier wird nicht wirklich auf das Ursprungsposting eingegangen… gefragt war nicht, wie das Geld angelegt werden soll, sondern wie ohne Zustimmung!
Bei allen Anlagen müssen beide Eltern mitunterschreiben, das steht mal fest… egal ob Bausparvertrag, Tagesgeld oder ein Sparkonto.
Wenn sich die Mutter nicht wirklich um ihr Kind kümmert, und auch kein Kontakt besteht, könnte der Vater auch versuchen, das alleinige Sorgerecht zu bekommen. Ansonsten halte ich einen Vertrag zu Gunsten dem Sohn auch für sinnvoll. Vorteil: auch der minderjährige Stiefsohn kann den schon annehmen (rechtlicher Vorteil), so dass da keine Probleme entstehen können.
Geh am besten zu deiner Hausbank und lass dich beraten; die können dir auf jeden Fall weiterhelfen.

Viele Grüße
Deli

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Ja, alles bestens bekannt: Du verkaufst lieber einen RV-FOND mit 40 Jahren Laufzeit ,-)

Wie hoch sind denn Deiner Meinung nach die Zinsen beim Bausparen (der Witz)?

…sind 3,6% wenig oder viel?

Das ist eben eine Frage der Ansprüche! Die reinen Sparzinsen
auf heutige Bausparverträge sind doch ein schlechter Witz.

Frank Wilke

Ja, alles bestens bekannt: Du verkaufst lieber einen RV-FOND
mit 40 Jahren Laufzeit ,-)
Wie hoch sind denn Deiner Meinung nach die Zinsen beim
Bausparen (der Witz)?

z.B.: BHW - der postbank-Finanzier-Bauspar-Fuchs-Supiverein:
Dispo MAXX - bis zu 4% Zins. Boah, geil, dachte ich, gleich einen Flyer mitgenommen.
Ups, Basisverzinsung ist nur 1% … schade. Aber wie krieg ich denn die 4% … oh, es sind dann doch nicht 4, sondern 2,5 BIS 4%, abhängig von der Umlaufrendite.
Achso, und das krieg ich dann natürlich auch nur, wenn ich nach 7 Jahren Geld-Versparen auf mein Darlehen verzichte.
Hey, HALLO? Ich nenne das Bauernfängerei.

Und auf Deine Frage. Wenn ich 3,5% auf einem kostenlosen Tagesgeldkonto kriege, sind 3,6% auf einem Bausparvertrag wenig.

Ich lehn mich dann entspannt zurück und freu mich auf dein Geheimargument wie im Riester-Thread. :wink:

Gute Nacht
Frank

…sind 3,6% wenig oder viel?

Das ist eben eine Frage der Ansprüche! Die reinen Sparzinsen
auf heutige Bausparverträge sind doch ein schlechter Witz.

Frank Wilke

Hm, hatte ich Dir schon mehrfach erklärt - aber liegt auch immer ein wenig an der Denkstube:

nochmals: es gibt Anbieter, die 3% Garantiezins zahlen, die Abschlußgebühr erstatten - und, abhängig von der Laufzeit, noch einen Zinsbonus zahlen.

Ab 16 gibt`s WOP (Wohnungsbeirämie,= 8,8%)

Sind dann u.U. 5-6 % garantierte Rendite. Nun wirste erstaunt sein.

Bei Fragen, einfach mal (wieder) stellen. Bin immer für Dich da!

…schließlich sollste Deinen Kunden endlich mal vernünftig beraten können - und nicht nur Fond`s anbieten. Ist zwar für Dich leichter verdient - aber Deine Kunden würden benachteiligt werden. Willste doch sicher nicht.

Detlev

z.B.: BHW - der postbank-Finanzier-Bauspar-Fuchs-Supiverein:
Dispo MAXX - bis zu 4% Zins. Boah, geil, dachte ich, gleich
einen Flyer mitgenommen.
Ups, Basisverzinsung ist nur 1% … schade. Aber wie krieg ich
denn die 4% … oh, es sind dann doch nicht 4, sondern 2,5 BIS
4%, abhängig von der Umlaufrendite.
Achso, und das krieg ich dann natürlich auch nur, wenn ich
nach 7 Jahren Geld-Versparen auf mein Darlehen verzichte.
Hey, HALLO? Ich nenne das Bauernfängerei.

Und auf Deine Frage. Wenn ich 3,5% auf einem kostenlosen
Tagesgeldkonto kriege, sind 3,6% auf einem Bausparvertrag
wenig.

Ich lehn mich dann entspannt zurück und freu mich auf dein
Geheimargument wie im Riester-Thread. :wink:

Gute Nacht
Frank

…sind 3,6% wenig oder viel?

Das ist eben eine Frage der Ansprüche! Die reinen Sparzinsen
auf heutige Bausparverträge sind doch ein schlechter Witz.

Frank Wilke