ist ein Sparplan mit Verzinsung zu 4,1 Prozent bei einer Laufzeit von 10 Jahren ein gutes Angebot?
Gibt es eventuell noch bessere Angebote?
Bei der Laufzeit von 10 Jahren muss ich natürlich einkalkulieren, dass mir in der Zukunft bessere Angebote entgehen, aber ist das realistisch?
Ich weiss, Glaskugellesen
ist ein Sparplan mit Verzinsung zu 4,1 Prozent bei einer
Laufzeit von 10 Jahren ein gutes Angebot?
wenn man glaubt, daß angesichts der Verschuldung der öffentlichen Haushalte das Zinsniveau langfristig auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau liegen wird, dann schon.
bei der aktuellen (schon länger aktuell) Niedrigzinsphase würde ich mein Geld nie und nimmer für einen derart langen Zeitraum anlegen wollen. Dann doch schon lieber eine „gute“ Anleihe mit recht hohem Zins die ich jederzeit wieder verkaufen kann. Oder aber aufteilen…
MfG
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
bei der aktuellen (schon länger aktuell) Niedrigzinsphase
würde ich mein Geld nie und nimmer für einen derart langen
Zeitraum anlegen wollen.
Ich glaube nicht das Christian dieser Meinung widersprechen wollte. *g*
Dann doch schon lieber eine „gute“
Anleihe mit recht hohem Zins die ich jederzeit wieder
verkaufen kann. Oder aber aufteilen…
??? Welcher Illussion sitzt du denn hier auf? Über den Marktpreis den du für den Hochprozenter zahlst, kommst du auch auf keine andere Rendite wie jetzt am Markt generell gezahlt wird.
Steigen die Zinsen fällt der Kurs… die Rendite des Papiers steht im Prinzip ab Kauf fest (Wenn wir mal die anderen Risiken neben dem Zinskomponente weglassen).
Oder meinst du welche wo du dir übers Risiko einen höheren Zins einkaufst?
die Zinsen sind im Moment so niedrig, da würde auch ich von einer langfristigen Geldanlage absehen. Du ärgerst Dich bloß, wenn in paar Jahren woanders deutlich mehr zu holen ist, Du aber nicht an Dein Geld zum Umschichten kommst.
Dann lieber ein harmloses Tagesgeldkonto; manche bieten bei entsprechender Einlage ähnliche Konditionen.
Wenn man allerdings steigende Zinsen erwartet, ist die Entwicklung des Fonds womöglich rückläufig? Oder könnte ein gutes Fondsmanagement dies durch Umschichtungen wettmachen?
Aufgrund der Langfristigkeit der enthaltenen Papiere ist hier ja sicher auch die Schwankungsbreite höher als bei einem normalen Rentenfonds. Dafür aber wohl auch die Renditeerwartung.
(Würde man so einen Fonds eigentlich noch als konservativ einstufen?)
Viele Grüße
Frank
PS: Kurzprofil des Fonds:
Der Subfonds legt hauptsächlich in auf europäische Währungen lautenden Wandelanleihen an. Er kann auch in Derivaten und anderen Finanzinstrumenten anlegen. Er strebt eine optimale Rendite v.a. durch eine Anlage in „gemischte Wandelanleihen“ an, welche die Renditechancen von Aktien mit einem Schutz durch Anleihen verbinden. Dabei konzentrieren wir uns auf Papiere mit einem Delta zwischen 25 und 75%, die angemessen vor Kursrückgängen schützen und eine adäquate Prämie bieten. Wir legen nicht in Wandelanleihen mit besonders hohen Prämien ohne Delta an, da selbst eine deutliche Kursbewegung des zugrundeliegenden Wertpapiers den Kurs der Wandelschuldverschreibung nicht beeinflussen würde und das Optionsmerkmal damit verloren ginge. Andererseits legen wir nicht in Wandelanleihen ohne Prämie an, da dies einer Anlage in das zugrundeliegende Wertpapier ohne angemessenen Schutz vor Kursverlusten gleichkäme.
Dann mach`doch mal konkrete Vorschläge. Du kommst mir hier vor, wie der kleine Schuljunge der Sitzen bleibt - sich lediglich mit Sprüchen in der Klassengemeinschaft hält ,-)
Anleihen werden an der Börse zu bestimmten Kursen gehandelt, die variieren - was an der Börse üblich ist (falls Dir das nicht bekannt ist) - somit kann man die Rendite steigen, wenn man „günstig“ an die Anleihe kommt - und über den langen Zeitraum bin ich auf jeden Fall weitaus flexibler als beim 10jährigen Festgeld.
Lesen, denken, schreiben
Ich glaube nicht das Christian dieser Meinung widersprechen
wollte. *g*
??? Welcher Illussion sitzt du denn hier auf? Über den
Marktpreis den du für den Hochprozenter zahlst, kommst du auch
auf keine andere Rendite wie jetzt am Markt generell gezahlt
wird.
Steigen die Zinsen fällt der Kurs… die Rendite des Papiers
steht im Prinzip ab Kauf fest (Wenn wir mal die anderen
Risiken neben dem Zinskomponente weglassen).
Oder meinst du welche wo du dir übers Risiko einen höheren
Zins einkaufst?
Anleihen werden an der Börse zu bestimmten Kursen gehandelt,
die variieren - was an der Börse üblich ist (falls Dir das
nicht bekannt ist) - somit kann man die Rendite steigen, wenn
man „günstig“ an die Anleihe kommt - und über den langen
Zeitraum bin ich auf jeden Fall weitaus flexibler als beim
10jährigen Festgeld.
steigende Kurse gibts bei Anleihen dann, wenn sich die Bonität des Schuldners deutlich verbessert oder aber das allgemeine Zinsniveau verringert. Beides ist zumindest bei Bundesanleihen auf absehbare Zeit nicht zu erwarten.
Vielleicht buchst Du für den Fall, daß Du mal Anlagebedarf hast, besser einen Benimmkurs.
Tagesgeld zu 2,75% und Sparplan in…
…Aktien-Dachfonds
Hallo Sven,
so habe ich es selbst - die Agio-Kosten für die Fonds habe ich
bei meinem Vermittler von 5,75% auf 3% gedrückt - also Fragen
kostet nix und kann viel bringen!
4,1% auf 10 Jahre sind wohl 100%ig sicher, doch 100%ig für diesen Zeitraum zu gering.
In den Dachfonds habe ich dann noch meine VL mit eingebaut.
Gruß
Ruth
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Hattest Du etwas von Bundesanleihen gelesen? …dann bist Du der einzige. Ich geh`in die Benimmschule und Du zum Optiker ,-)
steigende Kurse gibts bei Anleihen dann, wenn sich die Bonität
des Schuldners deutlich verbessert oder aber das allgemeine
Zinsniveau verringert. Beides ist zumindest bei Bundesanleihen
auf absehbare Zeit nicht zu erwarten.
Vielleicht buchst Du für den Fall, daß Du mal Anlagebedarf
hast, besser einen Benimmkurs.
Hattest Du etwas von Bundesanleihen gelesen? …dann bist Du
der einzige. Ich geh`in die Benimmschule und Du zum Optiker
Du brauchst Dich nicht auf die Bundesanleihen einzuschießen. Meine Ausführungen gelten für praktisch jedes Land, wenn man mal von einigen skandinavischen Ländern absieht. Sinkende Zinsen und eine verbesserte Bonität sind angesichts der überall üblichen Staatsverschuldung auf absehbare Zeit nirgendwo zu erwarten.
Dann mach`doch mal konkrete Vorschläge. Du kommst mir hier
vor, wie der kleine Schuljunge der Sitzen bleibt - sich
lediglich mit Sprüchen in der Klassengemeinschaft hält ,-)
Wie konkret soll es denn sein?
Ich kann in anbetracht der Zinssituation lediglich empfehlen eben NICHT in einen Zeitraum von 10 Jahren zu investieren.
Konkrete Anlagetipp - sehe ich nicht ein.
Du kommst mir vor als wärst du derjenige in der Klasse der den Mathe-Lehrer fragt: „Ich hab das jetzt anders gerechnet, wieso kommt was anderes raus?“
Anleihen werden an der Börse zu bestimmten Kursen gehandelt,
die variieren - was an der Börse üblich ist (falls Dir das
nicht bekannt ist) - somit kann man die Rendite steigen, wenn
man „günstig“ an die Anleihe kommt - und über den langen
Zeitraum bin ich auf jeden Fall weitaus flexibler als beim
10jährigen Festgeld.
Wir reden bei Anleihekursschwankungen von Minimalbruchteilen - zumindest wenn wir den Anteil des Zinsrisikos runterbrechen - und Bonitätsrisiken können wir in der Betrachtung ja nicht mit einbeziehen, weil wir nirdenwo einen konkreten Emittenten betrachten.
Natürlich bin ich „flexibler“ was das wieder loswerden betrifft. Das habe ich nie bestritten. ABER: Bei steigenden Zinsen sinken die Kurse - ja sogar aufgrund der Marktteilnehmererwartungshaltung vorne weg. Also führt ein Verkaufen des niedriger verzinsten Papiers und der Kaurf eines verzinsten Papiers zu einem 0-Effekt was die Rendite betrifft.
Einzige Ausnahme: Bundesschatzbriefe, da man hier effektiv zu 100 die alten nach dem Jahr Haltefrist nach und nach zurückgeben kann und die neuen besser verzinsten zu 100 bekommt.