Spastik bei Kleinkind, MRT?

hallöchen,

unsere Tochter fiel immer sehr oft und „grundlos“ . Sie ist jetzt 20 monate alt, und wir waren beim Neurologen, der erst Epilepsie vermutete, was sich nicht bestätigte, aber eine Spastik im linken Bein diagnostizierte. Er verschrieb uns Krankengymnastik.
so fällt das uns nicht auf, das sie jetzt sehr „verkrampft“ ist, also ist es eher eine leichte form.

Im Internet hab ich jetzt gelesen, das viele da ein Kernspin machen, um zu sehen , welche Bereiche im Hirn da geschädigt sind.

Der Neurolge hat das jetzt nicht mehr angeordnet .- Sollte ich darauf bestehen, das der Kinderarzt mich überweist ? das ganze müßte ja in vollnarkose laufen, ist ja auch nicht ohne.

Brauche da mal Input von Euch bzw weiteren betroffenen.

Lg

Hallo Brenna,

das ist doch gut dass es KEINE Epilepsie ist!

Was für eine (Ausschluß-)Diagnostik wurde denn bisher gemacht?

Er verschrieb uns Krankengymnastik.

Findest du es hat ihr etwas gebracht?

Im Internet hab ich jetzt gelesen, das viele da ein Kernspin machen, :um zu sehen , welche Bereiche im Hirn da geschädigt sind.

Das wundert mich jetzt etwas…
Wenn die Spastik im Bein ist, dann ist das Gehirn nicht zwangsläufig betroffen. Kann ja ein rein muskuläres Problem sein, (das dann auf das Bein beschränkt ist - oder evtl. noch andere Muskeln betrifft).

Der Neurolge hat das jetzt nicht mehr angeordnet .- Sollte ich :darauf bestehen, das der Kinderarzt mich überweist ? das ganze müßte :ja in vollnarkose laufen, ist ja auch nicht ohne.

Nein, ich würde zuerst mal abklären lassen ob es nicht doch eher muskulär ist, bevor ich das ganz große Programm ablaufen lasse.
(Mögllich wäre auch, dass sie ein motorisches Problem hat, da denke ich dann eher so in Richtung Ergotherapie.)

LG Trashi

Moin,

Der Neurolge hat das jetzt nicht mehr angeordnet .- Sollte ich
darauf bestehen, das der Kinderarzt mich überweist ? das ganze
müßte ja in vollnarkose laufen, ist ja auch nicht ohne.

Eine Spastik ist nicht die Ursache, sondern ein Symptom. Meiner Meinung nach solltet ihr die Ursache für die Spastik abklären lassen. Hat sich der Neurologe in der Hinsicht irgendwie geäußert, was er als Ursache vermutet?

Im Zweifel stellt euer Kind einem Neurologen vor, der auf Kinder spezialisiert ist (meistens sind das gleichzeitig Kinderärzte), oder in einem Sozialpädriatischen Zentrum (häufig an Kinderkliniken angegliedert).

Gruß
M.

hallo
spastik ist ein zeichen einer gestörten innervation.also ist nicht der muskel selbst, sondern die steuerung betroffen.

die steuerung kann auf rückenmarksebene liegen (verletzung) oder zentral sein duch „fehlschaltung“ (warum auch immer).

das äussere erscheinungsbild einer spastik (neben der reflexologie) zeigt an den extremitäten folgendes muster: innenrotation, adduktion, streckung - deutlichkeit je nach schädigung.

leider werden leichte zeichen im säuglingsalter manchmal übersehen bzw. auch fehlinterpretiert.
mit zunehmender aufrichtung bis hin zum gehen werden höchste anforderungen an die koordination gestellt - sodass eine störung nun tatsächlich sichtbar wird.

störungen an nur einer extremität sind äusserst selten.

selbst wenn die stelle der schädigung gefunden werden kann ändert sich an der therapeutischen herangehensweise nichts.
es werden „normale“ bewegungsmuster angeboten, die letztlich übernommen werden sollen. (krankengymnastik, ergotherapie)

der therapeutische einstieg im alter von 20 mon. ist nicht einfach.
du solltest bei einem „kindertherapeuten“ sein, der eine zusatzqualifikation hat.(Bobath-und/oder Vojta)

ich würde kein MRT machen lassen aber - wie vorgeschlagen - kinderneurologe/SPZ aufsuchen.

gruß
dots

Solch eine Untersuchung wär nicht schlecht.
Es ist auf jeden Fall besser als im Dunkeln rumzutappen und Vermutungen anzustellen.

Hallo,

Ich wüsste mal warum das primär sinnvoll wäre. Oder gehen wir erneut den Weg: Lassen sie bitte alle 23542 Untersuchungen machen, die einem einfallen, wird schon was dabei rauskommen?

Kopfschüttel

Liebe Grüsse

Anja

P.s. Bin ich wieder froh, dass nicht jeder alles darf.

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Volle Zustimmung@Working Anja!

Einfach mal ne nicht indizierte Untersuchung mit unnötigem Narkoserisiko machen, alles klar. Manche Leute haben gelernt nicht mit vollem Mund zu sprechen tun es aber um so häufiger mit leerem Kopf.
p

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Sind Sie Hellseher?
Dann können Sie mir sicherlich ohne MRT sagen, was die kleine Patientin hat.
Naja, man kann das Kind auch auf dem konventionellem Weg mit Medikamenten vollpumpen und schauen was klappt, so wie man es beispielweise in der Kinderonkologie macht. Deren Leber ist schließlich nicht so durch Alkohol und andere Substanzen belastet wie bei einem Erwachsenen, nicht wahr?
Was sagen Sie, mit was sollte man anfangen? Vielleicht Gabapentin? Mal schauen ob das Kind Krämpfe, heftige Übelkeit, Albträume und Psychosen bekommt.

hallo

Dann können Sie mir sicherlich ohne MRT sagen, was die kleine
Patientin hat.

es ist vom neurologen eine diagnose gestellt worden:
spastik im linken bein.

eine spastik wird nicht durch ein MRT diagnostiziert!
man sieht (funktion) und fühlt (muskeltonus)die symptome - hat entsprechende reflexantwort.
selbst wenn der ort der schädigung im MRT gefunden wird ändert sich an der therapie nichts.
deshalb muss kein MRT gemacht werden. kind und eltern müssen damit nicht belastet werden.

Naja, man kann das Kind auch auf dem konventionellem Weg mit
Medikamenten vollpumpen und schauen was klappt,

das steht doch überhaupt nicht zur debatte.
hast du dich schon mal mit dem thema „spastik“ befasst?..schon mal gesehen?..auch das erscheinungsbild einer LEICHTEN spastik?

Vielleicht
Gabapentin?

wieso das denn? epilepsie wurde ausgeschlossen.

du scheinst tatsächlich nicht ausreichend gründlich zu lesen - sonst würdest du nicht so abwegige beispiele nennen und so eigenartige ratschläge geben - überhaupt nicht auf die ursprungsfrage bezogen…

gruß
dots

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Hallo,

Sie sind ein Gefangener Ihrer schrägen Kenntnisse. Dots hat das wichtigste genannt.

Nochmals für Sie: Nicht alles ist sinnvoll zu machen, weil die therapeutische Konsequenz nicht vorhanden ist. Zudem vergessen sie das Narkoserisiko.

Das ist, wenn man mal Ihrer Argumentation nacheifern würde, möglicherweise so schlimm, dass die Patientin gegen alles mögliche gleich mit einem super allergishen Schock reagiert, weil man vorher gegessen hat, alle 2344 Allergien durch ein RAST und sonstige Untersuchungen auszuschließen. Zudem könnte ein Kreuzallergie auf ein 1270% notwendiges KM vorliegen, was eine nicht erkannte Borreliose mit dem nicht erkannten Impfschade noch verschlimmert, weil man vergessen hat den notwendigen Abstand zwischen dem Impfungen einzuhalten.

Gehen Sie lieber an die frische Luft, evtl. kommt was an.

Anja

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Vielleicht ist die Spastik ja durch einen Strukturdefekt im Gehirn verursacht.
Gabapentin verwendet man nicht nur gegen Epilespien.

Mir ist durchaus das Risiko einer Narkose bewusst.
Sie stellen nun das so hin als ob ich hier alles mögliche hinwerfen würde. Nochmals, ich schrieb, dass man am besten ein bildgebendes Verfahren zu Rate zieht um gewisse andere Krankheiten/Schäden auszuschließen und das ist, ich sage es für Sie und ihre Fangemeinde nochmals, nicht absurd.

hallo

Vielleicht ist die Spastik ja durch einen Strukturdefekt im
Gehirn verursacht.

ja, ein strukturdefekt kann ursache einer spastik sein.

wenn ein defekt im MRT nachgewiesen werden kann bringt es lediglich dem mediziner die erkenntnis „der spastik liegt diese ursache zugrunde“.
die ursache, der strukturdefekt, kann nicht repariert/therapiert werden.
für den betroffenen ändert sich also an der therapie nichts.

bei sehr starker spastik kann versucht werden den muskeltonus medikamentös zu senken, was - neben krankengymnastik und ergotherapie - eine zusätzliche möglichkeit der therapie darstellt.

…aber das war nicht das problem des UP.

Gabapentin verwendet man nicht nur gegen Epilespien.

ich hab mal unter „anwendungsgebiete“ nachgelesen
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffe/Gabapentin/w…
ganz abgesehen davon, dass es bei kindern unter 12 jahren nicht eingesetzt wird, könnte nur der hinweis „schmerzhaft versteifte krämpfe…bei MS“ in richtung spastik gehen.

kein gelungenes beispiel für medikation bei (leichter)spastik im kindesalter.

gruß
dots

Hallo,

Mir ist durchaus das Risiko einer Narkose bewusst.

Nein, ist es nicht! Sie wissen gerade wie sich das Wort anhört und verwechseln es nicht mit einem Tier.

Sie stellen nun das so hin als ob ich hier alles mögliche
hinwerfen würde.

Ist es anders?

Nochmals, ich schrieb, dass man am besten ein
bildgebendes Verfahren zu Rate zieht um gewisse andere
Krankheiten/Schäden auszuschließen und das ist, ich sage es
für Sie und ihre Fangemeinde nochmals, nicht absurd.

Dieser Satz zeigt, dass sie wenig Ahnung vom realer Medizin haben!
Klar kann man immer alles machen. Sinn macht es primär keinen. Was für eine Relevanz hätte ein cMRT? Jetzt mal konkret?
Danke!!!

Anja

Natürlich kann bei einer Narkose immer was passieren, das Risiko ist aber ziemlich gering, wenn es ein guter Anästhesist ist.
Sie wollen doch nur eine Narkose so hinstellen als hätte die Patientin dabei eine 50/50 Überlebenschance. In Wirklichkeit geht es Ihnen dabei um den Preis des MRTs. Nun muss dann der Arzt dann in seinem Bericht bekanntgeben, warum er das MRT stattgegeben hat. Sie sind einfach aus Prinzip gegen meine Meinung.
Es gibt Zahnkliniken, die bieten für Kinder und Angstpatienten Narkosen an um sie zu behandeln. Jetzt stellen Sie es nicht daher als ob Sie sich wegen der Narkose sorgen machen würden, es geht hier nur um die Kosten der MRT-Behandlung und Ihnen passt es nicht, dass ich dieser Idee zustimme.

Man kann im Vorhinein nicht sagen, von wo die Spastik kommt. Das MRT könnte Aufschluss über die Ursache geben und andere schlimmere Krankheiten ausschließen bzw. die Medikation opitimieren.
Dann würde ich erst die Physiotherapie ansetzen.
Ja, mit Gabapentin macht man gerne Versuche. Das sollte nur ein absurdes Beispiel sein.
Ich bleibe trotzdem dabei erst zu schauen, was der wahre Grund ist und daher das MRT anzusetzen.

Hallo,

Natürlich kann bei einer Narkose immer was passieren, das
Risiko ist aber ziemlich gering, wenn es ein guter Anästhesist
ist.

Haben sie also Langzeiterfahrung auf dem Gebiet? Wenn Sie sich da mal nicht in Ihrer Aussage irren.

Sie wollen doch nur eine Narkose so hinstellen als hätte die
Patientin dabei eine 50/50 Überlebenschance.

Nein, aber jede unnötige Narkose ist ein Risiko! Jede unnötige Untersuchung ist ein Risiko.

In Wirklichkeit
geht es Ihnen dabei um den Preis des MRTs.

Nein!

Nun muss dann der
Arzt dann in seinem Bericht bekanntgeben, warum er das MRT
stattgegeben hat.

Mit einer notwendigen Indikation wird es kein Problem geben!

Sie sind einfach aus Prinzip gegen meine
Meinung.

Nein, wenn ich das wäre, würde jede Aussage von Ihnen kommentieren.

Es gibt Zahnkliniken, die bieten für Kinder und Angstpatienten
Narkosen an um sie zu behandeln. Jetzt stellen Sie es nicht
daher als ob Sie sich wegen der Narkose sorgen machen würden,
es geht hier nur um die Kosten der MRT-Behandlung und Ihnen
passt es nicht, dass ich dieser Idee zustimme.

Völliger Schwachsinn. Sie haben keinerlei praktische Ahnung.
Das wird jetzt aber auch nicht besser!!

Anja

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Das MRT kann auch gefährlich sein, stellen Sie sich mal vor es löst sich eine Platte und fällt auf den Patienten.
So, MRTs sind jetzt als gefährlich eingestuft.

bingo:smile: