Hiho,
ich habe einen DIMM-RAM, der doppelt so hoch ist wie normale Ram’s. Es sind mehr solche Bausteinen drauf als bei den normalen. Anscheinend hält der sich für was besseres, weil er in meinem ABit Board überhaupt nicht läuft, und im MSI Board heißt es schlicht „SPD in Dimmsockel 1 nicht gefunden“. Weiß wer was das bedeutet?
Vielen Dank im Vorraus.
Axel
P.S.: Wenn ich in einer Suchmaschine SPD eingebe, gbt es immer nur Treffer bei einer ominösen Partei, die behauptet an der Macht zu sein
beim SPD handelt es sich um ein EPROM, in dem sämtliche Daten wie Zugriffszeiten und Methoden hinterlegt sind (Ein ganz kleiner Chip auf dem DIMM). Das BIOS holt sich beim starten des Rechners diese Infos, damit es weiß, wie mit dem Speicher umzugehen ist.
Bei vielen Boards kann man diese Funktion im Bios aber deaktivieren. In der Regel ist eine Option vorhanden, die sinngemäß fragt, ob die Speicherzugriffe aufgrund der Daten aus dem SPD oder wie manuell eingestellt erfolgen sollen.
Es ist davon auszugehen, dass es sich bei deinem Modul um ein uralt Modell handelt, wie sie in den ersten Pentium Boards verwendet wurden, da war nämlich kein SPD erforderlich bzw. wurde noch nicht unterstützt.
Die politisierung in der Computertechnik ist grausam: DDR-RAM, SPD Eproms …
Ist mir aber immer noch lieber als CD…
Gruß
Matthias
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Uff, Dankeschön für die Auskunft,
aber kann ich diesen Baustein jetzt überhaupt sinnvoll verwenden? Wie krieg ich denn den in meinem Abit-Board zum Laufen? Ich würde ihn ja gerne aussortieren, aber bei den Preisen im Moment nehm ich alles was irgendwie geht Verträgt sich das mit anderen Bausteinen, wenn ich die Schröder-Einstellung rausnehme?
Axel
Es gibt auch Boards die mit 32-Chip Speichermodulen nichts anfangen können.
Vielleicht liegt es daran.
Schau mal im Handbuch nach, ob da steht, daß höchstens 18-Chip-Module unterstützt werden.
Bye
Rainer