Guten Tag, ich habe Problem mit einer Versandfirma und möchte gerne wissen wie man am besten hier vorgeht.
Es geht um ein Versandunternehmen, das in russischen Lebensmittel-Läden Pakete annimmt - im Weiteren Firma J. genannt. Es gibt mehrere Unternehmen, die J. bietet günstigen Versand und macht Werbung damit, dass sie ziemlich vieles zum Versand annehmen, innerhalb von 1 Monat liefern und Bild von dem Empfänger als Beweis der Zustellung liefern.
Ich hatte vor, eine kleine gebrauchte Gartenfräse nach Russland meinen Eltern zu schicken. Versandunternehmen angerufen, mich nach den Bedingungen erkundigt. Zwei Annahmepunkte von J. angerufen, um mich zu vergewissern und Versandbedingungen auf der Website von J. studiert. Verboten für Versand sind lt. Bedingungen nur Sachen wie Medikamente, Geld, Drogen u.ä. gewesen. Die Bedingungen habe ich ausgedruckt. Gewicht, Größe kein Problem. Insbesondere geht es um ca. 45 kg Holzkiste - es sollte ausdrücklich in Ordnung gehen, die zu verschicken.
Ich habe die Gartenfräse gekauft, aufwendig in Holz verpacken lassen und am 09.04.09 in J.'s Annahmepunkt abgegeben.
Auf der Website steht, J. liefert innerhalb von 1 Monat nach Russland.
Heute ist 08.05.09. Ich habe in den letzten zwei Wochen wenigstens 10 mal wegen meiner Sendung mit dem Annahmepunkt, Zentrale und verschiedenen Abteilungen telefoniert. Am Anfang hat man behauptet, es ist gar nichts abgegeben worden. Nach 3 Wochen, hat man meine Sendung angeblich gefunden. Sie sollte zu schwer sein, 70 kg (wir haben es hier vor Abgabe gewogen, es sind nur 45 kg). Außerdem ist Gewicht ja ausdrücklich kein Problem gewesen! Auf dieses Argument hin, hat man mir gesagt, dass die Firma keine Autoteile verschickt.
Es ist jedoch kein Autoteil. Nach dem hin- und her Telefonieren hat man mich mit einem Mann verbunden, der sich nicht mit Nachnahmen vorstellen wollte und mir per „über-Daumen peilen“ Auskunft geben sollte, was die Firma versendet und was nicht. Er hat gemeint, die Erfahrungen der Firma sind jedesmal an der Russischen Grenze anders und sie können nicht alles in den Versandbedingungen festhalten.
„Gartenfräse?“- „was ist das?.. - mmmh… vorsichthalber, lieber nicht… -rufen Sie irgendwann später wieder an, vielleicht geht es dann…“ - Telefonat beendet, der Mann hat aufgelegt, ohne mich zurück weiterzuleiten.
Die Frau aus der Reklamationsabteilung von J. hat mir anschließend mitgeteilt, dass sie das Paket wohl an mich demnächst
(wann?) zurück schicken werden, aber nicht kostenlos.
Ich bin entsetzt und fühle mich ungerecht behandelt. Ich habe mich vorher erkundigt und hatte Kosten und viel Aufwand mit Transportieren und Verpacken. Bin eine Frau und musste das alles organisieren. Und jetzt will man von mir Geld, dafür dass die Kiste zurück kommt.
Es ist bereits ein Monat vergangen (Frist der Zustellung nach Russland), und die Firma meldet sich bei mir gar nicht. Ich weiß nicht, was und wann mit meinem Paket passieren soll. Bei der Fa.
J. wird man von Abteilung zu Abteilung weitergereicht und es gibt keine konkreten Aussagen, auch nichts Schriftliches.
Was würdet Ihr mir empfehlen? Beschwerde bei Verbraucherbehörden, IHK, Verbraucherzentrale, oder gleich einen Anwalt nehmen? Muss die Firma zustellen? Oder darf sie an mich zurück liefern? Darf sie mir das noch dazu in Rechnung stellen? Und wie verhindere ich es, dass das Paket dort ganz untergeht?
Vielen vielen Dank im vor raus,
bin für Vorschläge sehr dankbar.