Ich habe bei Möbel-Boss 2 Jugendzimmer gekauft, ein Schreibtisch war noch nicht am Lager. Die Spedition ( gehört nicht zu Möbel-Boss) hat mir den Lieferpreis mitgeteilt. Für die gesamte Lieferung, nahm ich an, mir wurde nichts anderes mitgeteilt. Meine Möbel habe ich bekommen bis auf den Schreibtisch. 1 Woche später war auch der Schreibtisch am Lager, ich nahm mit der Spedition kontakt auf und mir wurde mitgeteilt, dass ich für den Schreibtisch nochmals Lieferkosten von 21,00 Euro zahlen soll. Wieso frage ich mich. Die Spedition hätte mir das doch vorher mitteilen müssen das noch mal Kosten auf mich zu kommen oder sehe ich das falsch? Danke für die Antwort
Das ist von Spediteursseite eigentlich korrekt. Grundsätzlich ist der Spediteur in diesem Fall Ihr Geschäftspartner, separiert von der „Geschäftspartnerschaft“ mit dem Möbelhaus. Er wird lediglich beauftragt, die Sendung für Sie entgegenzunehmen und Ihnen zuzufahren. Nehmen wir den Fall an, Sie würden einen Gegenstand produzieren und zum Versand anbieten. Ihr Kunde möchte 500 Stück, Sie haben aber nur 250 auf Lager. Sie versenden also erstmal eine Teillieferung. Die nächsten 250 Stück sind 14 Tage später fertig und werden zu einem neuen Paket/Palette/Versandstück. Würden Sie nun ihrem Empfänger aber die zweite Lieferung berechnen, würde er gewiss kein zweites Mal mehr bei Ihnen bestellen. Daher würden Sie die Zweitlieferung wohl auf eigene Rechnung machen. Ich würde also mit dem Möbelhaus verbindung aufnehmen, ob diese nicht auf Kulanz die Frachtkosten übernehmen, da diese nicht von Ihnen verschuldet sind, sondern aufgrund der Lieferverzögerung des Möbelhauses entstanden sind. Ob dies jedoch erfolg hat, kann ich nicht garantieren.
Ich werde mich aber nochmals mit meinem Kollegium darüber unterhalten, ob das irgendjemand anders sieht.