Speicherauslagerung trotz 1 GB RAM

Hallo Wissende,

ich habe in meinem Notebook (IBM ThinkPad R40, WinXP SP2) neuerdings 1 GB RAM (statt vorher 512 MB). Eigentlich müsste der Wechsel zwischen den Anwendungen jetzt ruck-zuck gehen, ohne dass irgendwelche ausgelagerten Daten aus dem Pagefile gelesen werden müssen (zumindest, so lange nicht so viele Anwendungen offen sind, dass selbst 1 GB nicht reicht).

Es ist aber nicht so. Wenn ich beispielsweise meinen Browser (Firefox) längere Zeit nicht benutzt habe (1-2 Stunden, er war in dieser Zeit minimiert), und ich wechsele dann dorthin, dann dauert es eine ganze Weile, bis das Fenster aufgebaut ist, und die Platte rattert in dieser Zeit, es werden ganz offensichtlich augelagerte Daten zurückgeholt. Beim direkten Hin- und Herwechseln tritt das nicht auf.

Warum lagert WinXP Daten aus, obwohl (lt. Task Manager) noch reichlich freier Speicher vorhanden ist?

Kann man das irgendwie beeinflussen?

Es wird übrigens im Task Manager angezeigt, dass von insgesamt 86872 KB Kernel-Speicher 64516 ausgelagert und 22356 nicht ausgelagert sind. Warum?

Dass die Auslagerungsdatei trotz viel RAM sehr groß wird, erkläre ich mir damit, dass Speicher vorsorglich in das Pagefile geschrieben wird, auch wenn er im RAM noch vorhanden ist, damit die Daten im RAM ohne vorheriges Runterschreiben gelöscht werden können, sofern sie seit dem Schreiben nicht modifiziert wurden (so ist das zumindest im Großrechnerbetriebssystem MVS).

Grüße
Sebastian

Auslagerungsdatei deaktivieren o.w.T.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

ich habe jetzt die Auslagerungsdatei deaktiviert, obwohl in der Hilfe ausdrücklich davon abgeraten wird. Danach Neustart, jetzt läuft er ohne.

Bisher läuft der Rechner tatsächlich deutlich flotter, die Platte wird weniger angesprochen.

Die Auslagerungsdatei c:\pagefile.sys gibt es nicht mehr, auf der Platte ist entsprechend mehr Platz frei. Sie ist also wirklich weg.

Das Kuriose: Im Task Manager wird nach wie vor die Größe der Auslagerungsdatei angezeigt (derzeit gerade 556 MB). Ich vermute, das WÄRE ihre Größe …

Ich lass das jetzt mal so, mal sehen, ob es irgendwann Probleme gibt. Vermutlich würde es die geben, wenn ich so viele Programme laufen lasse und große Dateien öffne, dass der Speicher nicht reicht und Windows ihn dann nicht erweitern kann.

Hat irgendjemand Erfahrungen mit dem Betrieb ohne Auslagerungsdatei?

Grüße
Sebastian

ich nutze windows auch ohne auslagerungsdatei bei 1GB ram. macht überhaupt keine probleme.

was in der hilfe geraten wird ist in diesem falle total fürn ar***.

was genau der wert auslagerungsdatei im taskmanager anzeigt, weiß ich nicht. ich vermute das ist die tatsächlich genutzte datenmenge die sich im ram befindet.

sollte irgendwann doch der arbeitsspeicher zu klein sein, meckert windows rum „nicht genügend virtueller speicher. die auslagerungsdatei wird vergrößert. speicheranforderungen können währen dieser zeit abgelehnt werden.“

dann musst du entweder andere programme schließen oder die auslagerungsdatei manuell wieder anlegen (100-200MB). die kann aber danach wieder gelöscht werden.

das problem habe ich aber in normalem betrieb nie. ich laste den ram selten über 70% aus (ne menge kleinkram +winXP +spiel gehostet +spiel gespielt +internet).

probleme gibts ohne auslagerungsdatei normalerweise nicht.

gruß, Philip

Hallo Philip,

ich nutze windows auch ohne auslagerungsdatei bei 1GB ram.
macht überhaupt keine probleme.

Das klingt beruhigend.

was in der hilfe geraten wird ist in diesem falle total fürn
ar***.

Ist vermutlich nicht für diese Speichergröße gültig.

sollte irgendwann doch der arbeitsspeicher zu klein sein,
meckert windows rum „nicht genügend virtueller speicher.
die auslagerungsdatei wird vergrößert. speicheranforderungen
können währen dieser zeit abgelehnt werden.“

dann musst du entweder andere programme schließen oder die
auslagerungsdatei manuell wieder anlegen (100-200MB). die kann
aber danach wieder gelöscht werden.

Das klingt gut. Ich will nur vermeiden, dass die Kiste irgendwann einfach mittendrin einfriert und ich Daten in noch nicht gespeicherten Dokumenten verliere (obwohl ich sowieso schon sehr häufig speichere).

probleme gibts ohne auslagerungsdatei normalerweise nicht.

Super, dann werde ich das mal so lassen.

Vielen Dank und Grüße
Sebastian

Das klingt gut. Ich will nur vermeiden, dass die Kiste
irgendwann einfach mittendrin einfriert und ich Daten in noch
nicht gespeicherten Dokumenten verliere (obwohl ich sowieso
schon sehr häufig speichere).

enfrieren tut der rechner deswegen nie. sollte der ram aber wirklich mal ausgehen kommt nur die besagte meldung und es lässt sich nix weiter starten bzw. das program, das diesen speicerbedarf verursacht hat, wird beendet.

gruß, Philip

Das klingt gut. Ich will nur vermeiden, dass die Kiste
irgendwann einfach mittendrin einfriert und ich Daten in noch
nicht gespeicherten Dokumenten verliere (obwohl ich sowieso
schon sehr häufig speichere).

enfrieren tut der rechner deswegen nie. sollte der ram aber
wirklich mal ausgehen kommt nur die besagte meldung und es
lässt sich nix weiter starten bzw. das program, das diesen
speicerbedarf verursacht hat, wird beendet.

Na ja, wenn das Programm, das den Speicherbedarf verursacht hat, gerade das mit der ungespeicherten Arbeit ist, und es wird beendet, können schon Daten verloren gehen.

Man muss halt schon darauf achten, dass man es mit dem Speicher nicht übertreibt. Ich habe meistens den Task Manager laufen und kann sehen, wie es aussieht. Da ich zwei Bildschirme hab, ist immer irgendwo Platz dafür, ihn sichtbar laufen zu lassen.

Man hat ja auch ein gewisses Erfahrungsgefühl dafür, welche Aktionen viel Speicher brauchen (Bildbearbeitung, große Grafiken usw.).

Grüße
Sebastian

der speicherbedarf steigt ja normalerweise nur beim starten der anwendung stark an. während der normalen arbeit eher nicht.

gruß, Philip

Einspruch, Euer Ehren!

der speicherbedarf steigt ja normalerweise nur beim starten
der anwendung stark an. während der normalen arbeit eher
nicht.

Das kenne ich (leider) anders: Wenn man z.B. in Grafikeditoren eine große Datei lädt, oder in Word ein Dokument (durch Einfügen von Grafiken o.ä.) drastisch an Größe zunimmt, oder ein Indizierungsprogramm den Index aktualisiert oder oder oder, dann fordert das Programm zusätzlichen Speicher an.

Das kann man ja auch im Task Manager schön beobachten, dort kann man als Anzeigespalte neben der Speicherauslastung auch die „Maximale Speicherauslastung“ einblenden, dann sieht man schon, dass sich der Speicherhunger während des Betriebs ändert.

Bei mir Firefox derzeit 28.528 K, max. 54060 K. Excel 3.160 K, max. 25.540 K.

Es ist eigentlich auch logisch, dass Word oder Excel mehr Speicher belegen, je mehr Dokumente geöffnet sind und je größer diese sind.

Na ja, wie auch immer, ich werde das erstmal so lassen und die Speicheranzeige im Auge behalten, speziell, wenn es um speicherkritische Anwendungen geht.

Der Geschwindigkeitszuwachs ist es wert, das zumindest mal eine Weile auszuprobieren.

Grüße
Sebastian

logisch brauch die anwendung mehr speicher wenn man neue dateien öffnet oder etwas einfügt. aber wieviel dokumente oder bilder soll man öffnen um den speicher zu überlasten?

außerdem stürzt die anwendung nicht sofort ab wenn der ram überlastet ist (solange der zusätzliche speicherbedarf sich in grenzen hält).

gruß, Philip