Hallo,
Ich will Frequenzen bis unter 20MHz messen koennen.
das ist doch recht bescheiden. Da läßt sich mit rel. Budget
sicher schon was machen.
Gegenwaertig kaempfe ich mit PWM Problemen, wobei hier mein
analoger versagt, da ich kein Single-Shot machen kann, eben
wegen der Frequenzaenderung (die PWM veraendert ihre Frequenz
und spaeter das Verhaeltnis). Kurzzeiteitige Ausreisser will
ich auch sehen koennen.
Na klar, da ist ein digitaler schon ganz gut.
Ab und wann mal will ich auch das
Y-Signal aus einem TV messen koennen, kommt seltener vor, aber
mir meinem analogen schwierigst einzustellen. Zur PWM nochmal,
ich will das zeitversetzte invertierte Signal zeitgleich sehen
koennen, also 2 Kanal muss sein. Mit HF irgendwo in den 100
Mhz Bereich habe ich nix zu tun (fuer manche noch
Gleichstrom).
Jo, nennt sich dann „welliger Gleichstrom“.
Ausserdem sollte man in den Kurvenverlauf reinzoomen koennen
Das ist eine andere Sache. Um bei einem gesampelten Singelshot
noch zoomen zu können, braucht man ausreichend Speicher.
und die Periodendauer bzw. Frequenz messen koennen.
Na, Zeitmessungen kann man eigentlich immer machen, wenn man einen
Sample hat. Ist bloß 'ne Frage der Software.
Da sollte die PC-Variante sogar einige Vorteile haben.
Im Zweifelsfall kann man spezieller Software weiterarbeiten
(z.B. MatheCad oder LabView oder sonst was)
Aber es kann auch Transienten darstellen und als
Spectrumanalyzer arbeiten, das ist gerade im Bezug auf die PWM
nicht uninteresant.
Ja, wenn man die Sample irgendwie in den PC bekommt, ist das
eigentlich nur noch ne Frage der Software.
Das gleiche im Gerät kostet meist mehr Aufwand und muß teurer
bezahlt werden.
Es gibt da auch PC-karten mit schnellen A/D-Wandlern, die
ähnliches
Leisten sollten. Der Vorteil der PC-Anwendung ist, daß man mit
Software schöne Datenauswertung machen kann.
Eine viel billigere lösung hier (habe techn. Daten nicht
geprüft):
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c4db32fc4…
Desch a kuhle Seite:
Des sollte bloß ein schnelles Beispiel sein. Geh doch selber mal
auf die Seite von Conrad und suche in der Rubrik:
-> Messtechnik/Oszi/Digitaloszi
Da gibt’s auch solche externen Module ab 350…450€ und auch eine
Oszikarte für 150€
Natürlich gibt’s auch andere Anbieter/Distributoren.
kleiner feiner (aber einfacher) auf dem Tisch lieber.
z.B. sowas (bei uns Kofferadio genannt)(
Ist aus der Serie TDS1000/2000 von Tektronixs. Die haben zwar auch
paar Nachteile, sind aber für den täglichen Gebrauch schon recht
gut geeignet. Preis ab ca. 1200€
Mich wuerde es eigentlich nicht stoeren wenn das Teil am PC
angeschlossen wird. Allerding mache ich mir eben Sorgen um
diese Seiteneffekte, wie sie eben bei Digis auftauchen, genau
die Fata Morganas. Das kommt selbst bei einem teuren HP bzw.
Agilent Oszi vor, das wir in der Firma stehen haben (ca. 3-4
Jahre alt)
Ja, kenne ich von etwas älteren HP-Oszis auch. Die bescheißen einem
wo sie können. Ist aber auch 'ne Frage des Nutzers, damit umzugehen.
und erst recht bei den Tektronix TDS220, wovon wir
noch viel mehr haben. Da sind Pulse zu sehen, wo nie welche
waren.
Na die TDS1002/2002, die wir haben sind wohl die direkten Nachfolger.
Mit denen bin ich schon recht zufrieden.
Gewisse Effekte sind aber bei Digitaloszis normal. Ist eben kein
analoger. Daß die aber Unsinn anzeigen, wenn man sie richtig
benutzt, kann ich nicht bestätigen.
Es ist ein generelles Problem aller digitalen Abtastungen.
Wenn man nicht weiss was man tut, mißt man eben Mist.
Da sieht man irgendwelche Überlagerungsfrequenzen oder Artefakte.
Moderne Digitaloszis mit einer hohen Abtastrate und ausreichend
Speicher haben diese Effekte aber nicht mehr so stark.
Die verhalten sich schon fast wie analoge Oszis (z.B. eben die
TDS1000/2000-Serie).
Bei einem Lowcost-Gerät, das an den PC angeschlossen wird, kann das
kaum anders sein. Da wirst Du immer erstmal bischen Lehrgeld
bezahlen müssen.
Gruß Uwi