mir ist letztens eine Frage gestellt worden, die ich nicht beantworten konnte:
Auf eine CD (700 MB) passen ca. 7.000 JPG-Bilder (Auflösung 640x480). Warum passen auf die selbe CD ca. 30 Minuten Video (MPEG / 640x480) drauf? Das entspricht bei 25 Bilder/Sekunde ca. 45.000 Einzelbilder!
Wo liegt bei der Rechnung der Denkfehler bzw. Wieso ist das so?
Grüße Achim
One OS to rule them all,
One OS to bind them,
One OS to bring them all,
and in the Darkness bind them,
in the land of Redmond, where the shadows lie
Die Antwork liegt meiner Meinung nach im Format. Bilder ziehen abhängig vom Format mehr oder weniger Speicherplatz - versuche, eine CD mit Bitmaps füllen - es werden nicht viele sein
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass im Format mpeg auch der Sound eingeschlossen wird. Ich denke, spätestens hier hab ich keine Ahnung mehr, wie man Bild- und Videoformate vergleichen könnte.
mfg
MatzeW
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hi achim,
es ist einmal das, was matze sagt, aber auch etwas anderes viel entscheidenderes.
ein beispiel: allgemein daten bekommst du zu max. 700mb auf eine cd. wenn du eine svcd brennst kann die datei durchaus 800mb gross sein und sie passt immer noch drauf. komisch?!
der grund liegt in der geringeren anzahl der kontrollbits und -bytes. sprich man spart qualität, nimmt also eine höhere zahl von fehlern in kauf, für ein mehr an speicher.
dvd-laufwerke, egal für pc oder stand-alone gleichen diese fehler natürlich aus.
Auf eine CD (700 MB) passen ca. 7.000 JPG-Bilder (Auflösung
640x480). Warum passen auf die selbe CD ca. 30 Minuten Video
(MPEG / 640x480) drauf? Das entspricht bei 25 Bilder/Sekunde
ca. 45.000 Einzelbilder!
Wo liegt bei der Rechnung der Denkfehler bzw. Wieso ist das
so?
JPEG komprimiert die ja ein Bild schon etwas, somit ist die Dateigrösse, bei gleichem Format, vom Bildinhalt abhängig. Unter anderem lassen sich gleichmässig gefärbte Flächen schon mal komprimieren in dem man nur die Farbe und den Umriss speichert. Weiterhin werden einzelne Pixel, deren Farbe nur ganz wenig von der Farbe ihrer Umgebung abweichen, mit der Farbe ihrer Umgebung gleich gesezt.
MPEG hat aber noch weitere möglichkeiten zum Komprimieren.
Aufeinanderfolgende Bilder in einem Film unterscheiden sich oft nur sehr wenig voneinander. Wenn jemand z.B. vor einer Wand vorbeigeht, auch wenn diese gemustert ist, und die Kamera fest auf einem Stativ steht, unterscheidet sich die Information über die Wand, zwischen den einzelnen Bildern nicht. MPEG speichert dann nur die Unterschiede beider Bilder.
Unter anderem dadurch ereicht man für bewegte Bilder eine höhere Kompression.