Hallo,
Gibt es die Speichertechnologie auf Christallbasis – ich meine für digitale Daten – bereits im Handel?
ganz herzlich
Friedhelm
Hallo,
Gibt es die Speichertechnologie auf Christallbasis – ich meine für digitale Daten – bereits im Handel?
ganz herzlich
Friedhelm
Hallo Friedhelm,
Gibt es die Speichertechnologie auf Christallbasis – ich meine
für digitale Daten – bereits im Handel?
Klar 
Die Halbleiterelektronik basiert auf kristalinen Halbleitern.
MfG Peter(TOO)
Hallo Peter,
hast natürlich recht, - was die reine Technologie betrifft. Der Schwerpunkt meiner Frage lag aber in dem kleinen Zusatz, „für Daten“. Theoretisch könnte man bereits riesige Datenmengen für viele Jahrtausende haltbar in Kristalle als Superspeicher lagern, hörte ich irgendwo zufällig im Fernsehen.
Oder ist dies erst nur Theorie?
mfG
Friedhelm
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Hallo Friedhelm,
Theoretisch könnte man bereits riesige
Datenmengen für viele Jahrtausende haltbar in Kristalle als
Superspeicher lagern, hörte ich irgendwo zufällig im
Fernsehen.
Oder ist dies erst nur Theorie?
Hier etwas mehr dazu, seitdem habe ich aber nichts mehr über das Thema gehört: http://www.heise.de/newsticker/meldung/72089
Gruß
Markus
Hallo Markus,
Danke für den Link!
ich lese gerade einen recht komplizierten Aufsatz, der eigens auf besonders zeitbeständiges Papier gedruckt wurde und sicher in ein paar Hundert Jahren noch Thema sein dürfte, - wenn alle heutigen digitalen Speichermedien längst veraltet und unlesbar verloren sein dürften.
Ich wunder mich, daß die Haltbarkeit digitaler Daten so wenig ein Thema ist.
mfG.
Friedhelm
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
OT
n’Abend Friedhelm,
Theoretisch könnte man bereits riesige
Datenmengen für viele Jahrtausende haltbar in Kristalle als
Superspeicher lagern, hörte ich irgendwo zufällig im
Fernsehen.
Oder ist dies erst nur Theorie?
Kann es sein, dass du eine Reportage des ZDF Infokanals meinst? Ich hab Montagnachmittag eine Wiederholung, oder zumindest einen Teil davon, gesehen. Wenn du das meinst - ich fürchte, bis das ist Serie gehen kann, dauert es noch seeeehr lange
LG Yorick
PS: Für die, die es nicht gesehen haben.
Soweit ich es verstanden habe -und das soll nichts heißen
- wurde dabei eine Art Kristall mit Lichtstrahlen aus zwei verschiedenen Richtungen beschossen, und 3-Dimensional/hologramm-ähnlich „eingraviert“
Hallo Friedhelm,
ich lese gerade einen recht komplizierten Aufsatz, der eigens
auf besonders zeitbeständiges Papier gedruckt wurde und sicher
in ein paar Hundert Jahren noch Thema sein dürfte, - wenn alle
heutigen digitalen Speichermedien längst veraltet und unlesbar
verloren sein dürften.
Ich wunder mich, daß die Haltbarkeit digitaler Daten so wenig
ein Thema ist.
Für die Werbung ist das auch kein Thema, die wollen nur jedes Jahr neue Geräte verkaufen.
Bei denjenigen welche sich wirklich mit der Aufbewahrung von Daten befassen ist die Problematik bekannt.
Grundsätzlich sind 3 Aspekte zu betrachten:
1. Die physikalische Erhaltung der Daten auf dem Datenträger.
Die meisten Speichermedien liegen hier bei etwa 10 Jahren. Gepresste CDs sollen 100 Jahre die Daten erhalten.
Stein ist auf jeden Fall noch ungeschlagen und speichert die Daten über Jahrtausende 
2. Die Rückgewinnung der Daten
Um die Daten von einem Datenträger lesen zu können, werden in jedem Fall physikalische Effekte ausgenutzt. Dazu werden auch die entsprechenden „Geräte“ benötigt. In historischen Massstäben gedacht, muss ein Datenträger aber als erstes einmal als solcher erkannt werden.
Bei Stein und Papier ist das einfach, hier genügt das menschliche Auge, als Lesegerät. Mikrofilme sind auch noch brauchbar, auch wenn man hier schon eine Lupe benötigt.
Für alle anderen Speicherverfahren, benötigt man aber schon spezielles Wissen, wie die Daten überhaupt gespeichert wurden um sie lesbar zu machen, da man auch das passende Lesegerät benötigt.
Als Beispiel sei hier die US-Kongressbibliothek angeführt. Ende 70er/Anfang 80er Jahre hatten die zwar alles auf Bändern archiviert, aber bei der Erneuerung der EDV-Anlage hatte man alle passenden Lesegeräte entsorgt. Die ganzen Daten waren also nutzlos geworden. Man hat musste dann extra neue alte Lesegeräte bauen.
3. Decodierung
Wenn wird 1. und 2. überwunden haben, erhalten wir zunächst nur Hieroglyphen. Man benötigt also noch weitere Informationen um die Daten auch verstehen zu können.
Fazit
Aus Punkt 2. ergibt sich, dass man alle 5-10 Jahre die Daten auf aktuelle Datenträger umkopieren muss.
Oft wird dabei aber Punkt 3. vergessen. Ohne die zu den Daten passenden Programme sind die Daten nutzlos. Man muss also auch die Programme zusammen mit den Daten archivieren. Nun haben wir aber das Problem, dass alte Programme nicht immer unter aktuellen Betriebssystemen lauffähig sind. Die passenden Betriebssysteme mit zu archivieren ist auch nicht praktikabel, wenn die dazu nötige Hardware nicht mehr existiert.
Man muss also auch die Daten von Zeit zu Zeit konvertieren, damit sie lesbar bleiben. Dabei besteht aber die Gefahr, dass die Daten verfälscht werden. jeder der schon einmal alte Worddateien mit einer aktuellen Version von Word geöffnet hat, kennt das Problem, oft wird dabei zumindest die Formatierung des Dokuments verändert.
MfG Peter(TOO)