mein Vater hat Speiseröhrenkrebs. Ihm wurde nun ein Teil der Speiseröhre und ein Teil des Magens entfernt. Der restliche Magen wurde zu einem Schlauch hochgezogen und an der restlichen Speiseröhre befestigt.
Mein Vater hat nun erhebliche Probleme mit dem Essen. Er kann kaum Nahrung zu sich nehmen. Ab nächster Woche wird er wieder künstlich ernährt.
Hat jemand von Ihnen solche Erfahrungen gemacht und kann mir mitteilen, wie lange das anhält? Ab wann kann man wieder „normal“ Essen oder geht das gar nicht mehr?
Moin,
das ist ja keine angenehme Diagnose.
Wie der Krankheits/Genesungsverlauf deines Vaters sein wird ist nicht zu sagen, weil er von vielen Faktoren abhängt. Z.B. wie er jetzt weiter behandelt wird, stehen z.B. noch Bestrahlungen an? Chemotherapie? Wie viel der Speiseröhre wurde entnommen? usw.
Ich kenne einige Leute mit dieser Diagnose die anschließend an ihren Krankenhausaufenthalt in einer Reha gingen und davon auch sehr profitiert haben. Besonders der Kontakt zu anderen Betroffenen hat ihnen anscheinend geholfen.
Vielleicht wäre das ja auch etwas für deinen Vater. Allerdings gibt es auch Leute die davon gar nichts wissen wollen.
Vielleicht hilft ihm auch ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder dem Hausarzt.
Hier ein Betroffener der seine Krankheit in einem Online-Tagebuch verarbeitet hat.
Kraft für dich und deinen Vater…lux
soweit ich informiert bin werden bei Betroffenen, wo Teile des Verdauungstraktes entfernt wurden auf das sog. Dumping-Syndrom hingewiesen. Ich weiss nicht, ob das bei ihrem Vater zutrifft aber hier mal eine Informationsbroschürer dazu: