Dank an alle u zusätzliche Erklärung
Also, jetzt eine generelle Replik auf alle Antworten. Und: Entschuldigung, daß es so lange gedauert hat; bin eben zu sehr beschäftigt.
1.: An Michael: Den Unterschied zwischen Wärme“leitfähigkeit“ und Wärme“kapazität“ kenne ich sehr wohl
))
2.: Folgende Aufgabenstellung, stark vereinfacht, war gegeben: Eine Elektronikschaltung wird in ein (natürlich möglichst gut) wärmeisolierendes Gehäuse eingebracht, denn sie, die Elektronik, soll nachher durch sehr heiße Umgebung fahren (> 200° C) und dort möglichst lange aushalten (sagen wir mal: 1 Stunde, oder zwei?).
3.: Zulässig ist eine Einbettung/Ummantelung der Elektronik mit einem geeigneten Material, das gewissermaßen als Wärmesumpf dient.
4.: Als erstes sucht man natürlich nach einem Material mit möglichst hoher Wärme“kapazität“. Dieser Ansatz ist insofern per se schon etwas mangelhaft, als sich ja die Wärmekapazität auf das Gewicht/Masse des Materials bezieht, und wir wegen der natürlich begrenzten räumlichen Möglichkeiten eigentlich eine besonders hohe Kapazität, aber bezogen auf das VOLUMEN benötigen würden.
- Nur am Rande sei bemerkt, daß sich Metalle fast durchweg schlecht „anlassen“, weil sie nur aufwendig bearbeitet und an die Gestaltung der Elektronik angepaßt werden können, viel „tote Luft“ lassen. Außerdem besteht bei Elektronik immer die Gefahr des Kurzschlusses genau über diesen Wärmesumpf. Ungut. Daß Diamant wegen der schlechteren Bearbeitbarkeit auch ausfällt, muß nicht erwähnt werden.
6.: Aus demselben Grund ist Wasser, so schön es sich grundsätzlich anhört, „schlechter geeignet“. Zudem kommt: Wie will man es fassen?
7.: Zurück zur Aufgabenstellung: Da mal schnell in Google oder Wikipedia nachzusehen liegt auf der Hand. Was kommt raus: Eine Auflistung von vielleicht 7 oder 9 Metallen. Das sehe ich als mehr als schwach an angesichts dessen, daß wir über 100 Elemente haben!!! Und auch angesichts dessen, daß ich ja nicht Wert lege auf ein pures Element, mir wäre alles recht gewesen, wenn’s nur ordentlich viel Wärme speichern kann: Also Gips, Beton, ich spinne mal vor mich hin: Butter, Schinkenspeck, Hundesch…ße. Völlig egal, nur feste speichern muß es können.
Also, langer rede kurzer Sinn: Wikipedia, Google und Konsorten, inklusive aller Physikbücher ergibt nichts.
8.: Ein guter Tip war der von Peter: der Kittel ist eben immer sein Geld wert.
9.: Und ein noch besserer Tip war der von Elmar mit seiner geradezu phantastischen „Tabelle“. Sowas hab ich schon seit langem gesucht. Und während meines Studiums selber zusammengetragen, all das Zeugs, das man parat haben muß: Boltzmannkonstante und Lagrange Zahl und und und. Danke Dir Elmar. Das war hilfreich.
Allen, die sich den Kopf zerbrochen haben, vielen Dank Antal