Hallo Experten,
ich hab mal wieder eine Frage aus der Exotenecke. Wie immer vernünftige Zeit mit Selbstrecherche verbracht, kein Erfolg.
Es geht um große externe Datenbestände auf USB Platten. Konkret sind es digitalisierte Karten, Größe an die 200 GB. Das Bespielen der Platten ist nicht sehr arbeitsaufwändig, dauert aber sehr lange. Die Platten werden imemr wieder von Kollege zu Kollege weitergereicht. Die meisten lesen nur Daten, ganz selten werden auch ein paar Karten geändert oder ergänzt.
Nun kommt es leider öfters vor, dass die Datenbestände versaut werden. Einer hats gar geschafft, eine Neuinstallation von Windoof über die Platte zu bügeln, weil sein Rechner-BIOS die versehentlich angesteckte USB Platte als erste Platte angeboten hat, und er hat sie natürlich NTFS partitioniert und formatiert.
Darüber hinaus bestehen einige Bedenken, ob die Platten nicht eines Tages Virenschleudern werden, zumal ich nicht ausschließen kann dass viele Rechner mit aktivem Autoplay rumstehen, ich habe leider keine Kontrolle über alle PCs die zum Einsatz kommen.
Kleinere Datenbestände halte ich bereits erfolgreich auf schreibschützbaren USB Sticks (die mit mechanischem Schalter …). Abgesehen davon, das selbst die größten Sticks derzeit noch zu klein sind für die Datenmengen ist nicht so toll, dass auch die schnellsten verfügbaren Sticks deutlich langsamer sind als die externen Platten, und das tut bei den gewaltigen Datenmengen weh. Stick ist also keine Option.
Jetzt ist die Frage aufgetaucht, ob es externe USB Festplattengehäuse gibt, die eine Festplatte mit einem mechanischen Scheribschutz versehen können, und die sich dem Betriebssystem gegenüber auch klar als nicht beschreibbar outen, da Windoof sonst bei allerlei Gelegenheiten (Platten-ID schreiben, NTFS last access Date schreiben) versuchen könnte, interne Daten auf die Platte zu schreiben, und ich erwarte dann Rumgezicke mit Schreibfehlermeldungen.
Ein besonders mutiger Kollege hat sogar geäußert, es gäbe *möglicherweise* eine plattenseitige Möglichkeit dazu (es sind durchwegs 2,5" IDE Platten in den USB Gehäusen), irgendwelche Pins auf der IDE Schnittstelle abknipsen, im Platten-BIOS ein Schreibschutzflag setzen, Jumper setzen, bla bla bla). Ausgeschlossen ist das natürlich nicht, nur nützt mich die Vermutung wenig, und Details waren nicht bekannt.
Betriebssystemseitige Hacks sind inakzeptabel, da sie nicht mitwandern und das Partitionieren der Platte nicht verhindern. Am liebsten wäre mir eine mit den Sticks vergleichbare fertige Lösung aus Gehäuse und Platte mit einem mechanischen Schalter, wenn sich die bestehenden Platten verwenden lassen ist das toll, aber auch die externen Platten neu zu kaufen wäre kein Problem.
Um es also Zusammenzufassen: gesucht ist eine Hardwarelösung, oder eine Platten BIOS-basierte Lösung, sofern letztere mit der Platte mitwandert und sich nur über Spezialsoftware aufheben lässt.
Wer hat eine Idee?
!Bitte keine Workarounds!.
Armin.
