Speziallisten gesucht für die Krankheit M. Crohn

Mein Sohn (23 Jahre) hat seit ca. 4 Jahren einen M.Crohn.
Sind bei einem Proktologen in Behandlung der ihm Pariet 20 mg und Salofalk verordnet hat (Dauermedikation). Bei Schüben nimmt er Prednisolon. Die Schübe sind seltener geworden. Nun haben wir gehört das man eigentlich nicht dauernd Medikamente nehmen muss. Wir suchen einen Proktologen der auf dem Gebiet bekannt ist und uns eventuell weiterhelfen kann.

Hallo,

die Frage ist für mich zu speziell. Da kann ich leider nicht weiter helfen.

Trotzdem Alles Gute

Hallo,

leider ist mir kein Arzt bekannt, der sich auf M. Crohn spezialisiert hat. Ich hoffe, einer von den anderen Experten kann dir weiterhelfen.

LG
Rohy

Hallo,
der medikamentenfreie Verlauf ist immer wünschenswert, aber nicht bei jedem und immer erreichbar. Primäres Ziel bleibt, dass die Erkrankung möglichst langsam oder garnicht fortschreitet. Wenn das ohne Medikamente möglich ist, wunderbar. Für Morbus Crohn sind Proktologen oder auch Gastroenterologen zuständig. Wer hier insbesondere im pädiatrischen Bereich in Ihrer Nähe spezialisiert ist, erfahren Sie am besten von einschlägigen Selbsthilfegruppen oder dem DCCV e.V…

Hallo,

halte einen Kyber-Status (qualitative und quantitative mykologische und bakteriologische Stuhluntersuchung, d.h. eine Stuhl-Untersuchung auf Pilze und Bakterien, jeweils nach Art und Menge, sowie eine sich anschließende Therapie mit Symbiolact/ Symbioflor-Produkten für einen sinnvollen Therapie-Versuch, kann aber leider nicht mit einer Arztempfehlung weiterhelfen.

Gruß Dirk Häfner (www.schwarzwald-apotheken.de)

Hallo Sylvia!

Es tut mir leid, aber da kann ich euch nicht weiterhelfen.
Viel Glück bei der Suche!

Viele Grüsse, Stefanie

Bin Psychiateer, deshalb leider keine Spezialistin.
Sorry

Hallo.
Wenn die Schübe seltener geworden sind dann hatte der Proktologe schon Erfolg ebenso wenn ein Fortschreiten der Erkrankung aufgehalten wurde. Wenn es nur mit einer Dauertherapie möglich ist warum nicht? Es gibt zwar schon andere Therapieansätze, aber die Kosten der neueren Varianten zwingen die Ärzte regelrecht erst die BAsismedikamente sprich Salofalk und Co. auszuprobieren. Der Mann einer Koillegin hat leider nicht soviel Glück und leider auch keinen guten Arzt, der nicht auf die Alternativen sprich Biologika zurückgreift und dieser hat eine ziemliche Verschlechterung mit nicht mal 50 hinzunehmen.
Ihr Sohn ist erst 23, und da muss man jede mögliche Verschlimmerung aufhalten. Haben sie aber keine Scheu eine zweite MEinung einzuholen. Es gibt auf Selbsthilfegruppenseiten auch Ärzteverzeichnisse. Habe es bereits für meine Kollegin rausgesucht gehabt. Hier ein Link, da stehen Ärzte im ganzen Bundesgebiet drauf:
http://www.medknowledge.de/klinik-arztsuche/chirurgi…. Sonst wünsche ich ihrem Sohn alles gute. Liebe Grüße GT

Vielen Dank für Ihren netten Brief. Hilft einem schon weiter. Denke auch zur Zeit wird es keine andere Möglichkeit geben als diese Medikamente zu nehmen, werde aber weiter dran bleiben und auch einen anderen Proktologen zu Rate ziehen. Der jetzige Proktologe meines Sohnes ist auch schon etwas älter und wird wahrlscheinlich nicht mehr lange praktizieren, schon alleine deshalb muss man sich nach was anderem umschauen. Nochmals vielen Dank für Ihre Antwort und wenn Sie nochmal mal was Neues rausfinden wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie mir nochmal schreiben würden.
Liebe Grüße
Sylvia Birkelbach

Sehr geehrte Frau Birkelbach, viel konnte ich ihnen nun wirklich nicht helfen. Man kennt sich eben auch nicht da ist es was anderes weil bei vielen auch andere Erkrankungen eine Rolle spielen. Um so wichtiger ist es wirklich sich einen spezialisierten Proktologen zu suchen oder wenn wie bei vielen eine Rheumatische Erkrankung noch invoviert ist einen Rheumatologen. Wenn sie in der Nähe von Berlin wohnen, nutzen sie die Ambulanz der Charite bzw. Klinik Berlin Buch, da diese auch viele Studien laufen haben und so auf dem neusten Stand sind. Aber man selber kann auch viel tun. Wichtig ist schon mal nicht zu rauchen, Stress meiden, also auch etwas gegen den Stress tun wie Autogenes Training. Akupunktur führt oft zu einer Besserung der Durchfallsymptomatik da der Darm entspannt wird und wichtig sind auch Probiotika einzunehmen, da die Darmflora durch die Erkrankung gestört ist und diese alles wieder ein wenig besser in Einklang bringen können.Sprich man kann damit eine sogenannte Darmsannierung durchführen. Am besten ist Mutaflor, es gibt aber auch das viel günstigere Rephalysin in Apotheken. Durch Flohsamenschalen wie in Mucofalk regulieren die Darmtätigkeit besonders nach der Akutphase.
Am allerwichtigsten ist aber eine Ernährungsumstellung. Da hatte ich mal was für meine Kollegin gefunden, das sehr aufschlussreich war. Hilft ihnen sicher auch da dort noch sachen standen die selbst ich nicht wusste.
http://www.inform24.de/crohn_colitis.html#allgemein
Sonst melden sie sich auch mal bei der MorbusCrohn Selbsthilfe Gruppe die auch Arztadressen haben und mit denen man sich im Forum mit betroffenen direkt austauschen kann. Natürlich können sie sich auch gern bei mir melden wenn sie weitere Fragen haben. Also hoffe sie finden jemanden in ihrer Nähe. Alles gute Claudia Jurisch

PS: Selbsthilfegruppe hier: http://www.dccv.de/nicht-allein-mit-ced/selbsthilfeg…

Mit der Adresse eines Proktologen kann ich nicht dienen, ich empfehle jedoch die Anfrage an die DCCV zu stellen http://www.dccv.de. Auch die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe ist sinnvoll