Spezielle BWL: Internationales Management

Hallo. Tut mir leid, ich weiß ich habe hier schon ein paar Fragen in der Richtung gestellt, aber ich würde gerne mal wissen, ob Internationales Management als Spezielles BWL-Fach im Hauptstudium an sich eine „aussichtsreiche“ Wahl wäre (im Vgl. mit anderen Schwerpunkten) und ob es ein guter Schwerpunkt wäre um später im Beruf Fremdsprachenkenntnisse miteinzubringen. Ich würde nämlich später gerne einen Beruf ausüben bei dem ich wirklich etwas mit Fremdsprachen zu tun habe und diese auch anwenden muss. Dass Englisch sowieso eine Vorraussetzung ist, ist mir klar, aber ich höre immer wieder, dass man wenn man etwas mit „Fremdsprachen“ in der WIrtschaft machen will, in ein international ausgerichtetes Unternehmen gehen muss. Wäre es dann z.b. eine gute Kombination den Schwerpunkt Internationales Management zu wählen und als Pflichtwahlfach(-fächer) eine/zwei Fremdsprache(n)(chinesisch o. spanisch und als 2. evtl. Französisch) ?

Falls das ein guter Weg ist um später mal etwas in einem international ausgerichteten Unternehmen zu machen, kann ich dann auch erwarten, dass ich die Fremdsprachen die ich beherrsche auch praktisch anwenden muss…die dann wären chinesisch/spanisch und französisch (und Englisch natürlich), oder kann es sein, dass ich dann im Endeffekt nur eine (bzw. evtl. sogar gar keine) dieser Fremdsprachen anwenden muss? Ich hätte nämlich v.a. bei chinesisch (auch wenn mir diese Sprache sehr aussichtsreich erscheint) das Bedenken, dass ich dann mit Französisch überhaupt nichts mehr zu tun habe, da ich dann nur im Asiengeschäft tätig wäre und es dann wiederum vielleicht eine bessere Wahl wäre doch spanisch dazuzunehmen weil ich dann ja praktisch alle wichtigen europäischen Sprachen abdecken würde.

Ich hoff mal zu diesem Thema kann mir irgendjemand weiterhelfen. Sprachen sind nämlich eine großes Hobby von mir und ich bin eigentlich nur auf BWL gekommen weil mir Dolmetscher an sich zu eintönig erscheint (soll jetzt aber nicht heißen, dass ich mich nicht auch für Wirtschaft interessiere!).

Jedenfalls hört es sich für mich sehr danach an, dass Sprachen bei dem Schwerpunkt INTERNATIONALES Management eine gewichtige Rolle spielen müssten…oder stell ich mir unter internationalem Management evtl. etwas (ganz) falsches vor?

Ich bin für jede Antwort dankbar!

Moin,

warum studierst du nicht „Angewandte Wirtschaftssprachen und Internationale Unternehmensführung“ an der FH Bremen mit Schwerpunkt Wirtschaftssinologie ?

http://www.hs-bremen.de/Deutsch/Seiten.asp?SeitenID=…

Gruss
Marion

IM eher sekundär…
Hi!

Hallo. Tut mir leid, ich weiß ich habe hier schon ein paar
Fragen in der Richtung gestellt, aber ich würde gerne mal
wissen, ob Internationales Management als Spezielles BWL-Fach
im Hauptstudium an sich eine „aussichtsreiche“ Wahl wäre (im
Vgl. mit anderen Schwerpunkten) und ob es ein guter
Schwerpunkt wäre um später im Beruf Fremdsprachenkenntnisse
miteinzubringen.

Kommt drauf an, mit was Du das verbindest. Der Schwerpunkt „IM“ an sich ist inhaltlich sicher von Uni zu Uni verschieden. Bei uns war es eher nicht sooo toll.

Ich würde nämlich später gerne einen Beruf
ausüben bei dem ich wirklich etwas mit Fremdsprachen zu tun
habe und diese auch anwenden muss. Dass Englisch sowieso eine
Vorraussetzung ist, ist mir klar, aber ich höre immer wieder,
dass man wenn man etwas mit „Fremdsprachen“ in der WIrtschaft
machen will, in ein international ausgerichtetes Unternehmen
gehen muss. Wäre es dann z.b. eine gute Kombination den
Schwerpunkt Internationales Management zu wählen und als
Pflichtwahlfach(-fächer) eine/zwei Fremdsprache(n)(chinesisch
o. spanisch und als 2. evtl. Französisch) ?

Chinesisch oder Spanisch halte ich für am aussichtsreichsten.

Falls das ein guter Weg ist um später mal etwas in einem
international ausgerichteten Unternehmen zu machen, kann ich
dann auch erwarten, dass ich die Fremdsprachen die ich
beherrsche auch praktisch anwenden muss…die dann wären
chinesisch/spanisch und französisch (und Englisch natürlich),
oder kann es sein, dass ich dann im Endeffekt nur eine (bzw.
evtl. sogar gar keine) dieser Fremdsprachen anwenden muss? Ich
hätte nämlich v.a. bei chinesisch (auch wenn mir diese Sprache
sehr aussichtsreich erscheint) das Bedenken, dass ich dann mit
Französisch überhaupt nichts mehr zu tun habe, da ich dann nur
im Asiengeschäft tätig wäre und es dann wiederum vielleicht
eine bessere Wahl wäre doch spanisch dazuzunehmen weil ich
dann ja praktisch alle wichtigen europäischen Sprachen
abdecken würde.

Das ist sicher ein Problem. Du wirst nur schwer eine Stelle finden, wo Du alle Deine Fremdsprachen ständig anwendest. Du wirst Dich schon auf eine konzentrieren müssen. Mit chinesisch würde ich Dir Recht geben. Im Asiengeschäft wirst Du Dein Französisch vergessen können. Spanisch wird aber auch nur in ganz geringem Ausmass für Europa gebraucht, hauptsächlich halt für Lateinamerika - und da brauchste auch kein Französisch… :wink:
Wie auch immer - Du wirst Dich im Berufsleben später wahrscheinlich auf eine Sprache konzentrieren müssen (+ Englisch). Heisst natürlich nicht, dass Du die anderen dann GAR nicht mehr brauchst.

Ich hoff mal zu diesem Thema kann mir irgendjemand
weiterhelfen. Sprachen sind nämlich eine großes Hobby von mir
und ich bin eigentlich nur auf BWL gekommen weil mir
Dolmetscher an sich zu eintönig erscheint (soll jetzt aber
nicht heißen, dass ich mich nicht auch für Wirtschaft
interessiere!).

*räusper* Das BWL-Studium ist über lange Strecken seeeehr trocken und auch sehr mathematisch. Selbst wenn Du viele Sprachen da reinbringst, werden 90% des Studiums aus anderen Inhalten bestehen. Darüber musst Du Dir im Klaren sein!

Jedenfalls hört es sich für mich sehr danach an, dass Sprachen
bei dem Schwerpunkt INTERNATIONALES Management eine gewichtige
Rolle spielen müssten…oder stell ich mir unter
internationalem Management evtl. etwas (ganz) falsches vor?

Also, ich kann nur sagen, wie das bei uns an der UNi im Schwerpunkt IM war… da machte man viel internationalen VWL-Kram (Int. Arbeitsmarktprobleme, int. Konjunkturpolitik etc.) - hat mit Sprachen gar nix zu tun. Des Weiteren so strategische Management-Geschichten und int. Rechnungslegung etc.- hat mit Sprachen auch nix zu tun. Du konntest Dir bloss mal irgend nen Seminar in Wirtschaftsenglisch oder -spanisch dafür anrechnen lassen.

Ich denke also, dass Dein Studienwunsch nicht wirklich mit dem IM-Schwerpunkt zusammenhängen muss. Ich würde eher einen „richtigen“ Schwerpunkt wie Controlling oder Marketing wählen, die internationale Ausrichtung kommt dann durch die Sprachen und Auslandsemester von alleine. Grundsätzlich: fang erstmal an zu studieren, Du merkst dann schon ganz schnell, was Dich weiter bringt und was nicht.
Wie gesagt: Sprachen und Auslandsaufenthalte sind wichtig, nicht der Schwerpunkt IM, der ist austauschbar.

Viel Erfolg und viele Grüße!
Iceman

Hi. Danke für die Antwort hatte schon gar nich mehr gerechnet, dass mir noch jemand weiterhelfen kann. Dass mit dem Internationalen Management dacht ich mir eigentlich nur weil sich das halt so „international“ etc. anhört :wink: und weil ja bei diesen ultrateueren privaten Geschichten die man in 3 Jahren absolviert (ist sowas grob gesehen nur Geldverschwendung oder täusch ich mich da?) auch immer das „International Management“-Angebot mit 2 Fremdsprachen gibt…dacht mir aber auch schon dass ich eh erstmal das Grundstudium mach und dann mehr Ahnung von der ganzen Sache haben werde…dass es evtl. auf Marketing rauslaufen wird dachti ch mir auch schon, da ich gehört hab dass das auch immer viel mit Sprachen verbunden sein kann.
Aber sag mal…wie siehst du das mit dem chinesisch? hab hier nämlich teilweise so Antworten gekriegt, wie das dass nur als ein „Gimmick“ dient, da man sowieso immer nur englisch spricht (was ich mir nicht wirklich vorstellen konnte). Und angenommen ich nehme chinesisch dazu und lande später mal in der China/Asien-abteilung (und will nichtu nbedingt (gleich) ein paar Auslandsjahre einlegen) wie schaut das dann mit den Geschäftsreisen aus…mir is schon klar, dass man dann auch öfters mal nach Asien kommen würde, aber hast du (oder jemand anders) vielleicht ne grobe Vorstellung davon wie oft/lang sowas dann ungefähr is…also eher alle 2 Monate mal ne Woche…einmal im Jahr n paar Wochen…Alle zwei Wochen ien paar Tage…?

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Hey!

Hi. Danke für die Antwort hatte schon gar nich mehr gerechnet,
dass mir noch jemand weiterhelfen kann. Dass mit dem
Internationalen Management dacht ich mir eigentlich nur weil
sich das halt so „international“ etc. anhört :wink: und weil ja
bei diesen ultrateueren privaten Geschichten die man in 3
Jahren absolviert (ist sowas grob gesehen nur
Geldverschwendung oder täusch ich mich da?) auch immer das
„International Management“-Angebot mit 2 Fremdsprachen
gibt…

Also als „Geldverschwendung“ würde ich das nicht bezeichnen… es ist so, dass die privaten (z.B. die WHU Koblenz) meist viel praxisorientierter sind, Auslands- und Praxissemester fest im Plan verankert haben und schliesslich einfach einen sehr guten Ruf haben. Das heisst nicht, dass die Qualität der Lehre unbedingt besser ist (obwohl natürlich weniger Studis auf einen Prof kommen), aber der Ruf isses auf jeden Fall. Mit einem guten Abschluss an einer guten Privatuni wie der WHU kannst Du Dir Deinen Arbeitgeber immer noch quasi aussuchen.

dacht mir aber auch schon dass ich eh erstmal das
Grundstudium mach und dann mehr Ahnung von der ganzen Sache
haben werde…dass es evtl. auf Marketing rauslaufen wird
dachti ch mir auch schon, da ich gehört hab dass das auch
immer viel mit Sprachen verbunden sein kann.

Ja, ich bin ja auch „Marketing-Mann“, daher beurteile ich das auch grundsätzlich positiv. Zzt. ist es so, dass Marketingleute auf dem Arbeitsmarkt eher schlechte Karten haben, im Gegensatz bspw. zu Rechnungswesen/Controlling.
Aber Du hast natürlich Recht, Marketing-Abteilungen sind i.d.R. Abteilungen mit viel Kundenkontakt, daher wirst Du dort auch eher Sprachen benötigen, als in internen Bereichen, wie dem Controlling.
Evtl. käme auch die Consulting-Branche ganz gut für Dich in Frage, glaube ich übrigens.

Aber sag mal…wie siehst du das mit dem chinesisch? hab hier
nämlich teilweise so Antworten gekriegt, wie das dass nur als
ein „Gimmick“ dient, da man sowieso immer nur englisch spricht
(was ich mir nicht wirklich vorstellen konnte). Und angenommen
ich nehme chinesisch dazu und lande später mal in der
China/Asien-abteilung (und will nichtu nbedingt (gleich) ein
paar Auslandsjahre einlegen) wie schaut das dann mit den
Geschäftsreisen aus…mir is schon klar, dass man dann auch
öfters mal nach Asien kommen würde, aber hast du (oder jemand
anders) vielleicht ne grobe Vorstellung davon wie oft/lang
sowas dann ungefähr is…also eher alle 2 Monate mal ne
Woche…einmal im Jahr n paar Wochen…Alle zwei Wochen ien
paar Tage…?

Als „Gimmick“ würde ich das auf keinen Fall bezeichnen. Wer das sagt, hat keine Ahnung! Die Asiaten können fast alle Englisch, mal mehr, mal weniger gut, dass ist richtig. Dennoch ist die Kultur da etwas anders, und selbst Leute, die sehr gut Englisch sprechen, tun es nur, wenn es gar nicht anders geht, weil es ihnen peinlich ist, nicht perfekt zu sein. Wenn Du eine Brücke bauen kannst, indem Du Chinesisch sprichst, ist das eine ganz grosse Geste, die auch honoriert wird.

Was die Frage der Auslandseinsätze angeht. Das kann man natürlich nicht üauschal beantworten. Ich kenne aber durchaus Leute, die 1-2x die Woche da runter fliegen müssen. Aber das kommt halt auf den Arbeitgeber an. Du solltest halt grundsätzlich bereit sein, öfter mal nach Asien zu jetten.

Auf jeden Fall gilt: Plane Dein Studium nicht so sehr nach dem Arbeitsmarkt, sondern nach Deinen tatsächlichen Interessen! Alles andere kommt dann schon hinterher. :wink:

Viele Grüße,
Iceman

Hey!

Hi. Danke für die Antwort hatte schon gar nich mehr gerechnet,
dass mir noch jemand weiterhelfen kann. Dass mit dem
Internationalen Management dacht ich mir eigentlich nur weil
sich das halt so „international“ etc. anhört :wink: und weil ja
bei diesen ultrateueren privaten Geschichten die man in 3
Jahren absolviert (ist sowas grob gesehen nur
Geldverschwendung oder täusch ich mich da?) auch immer das
„International Management“-Angebot mit 2 Fremdsprachen
gibt…

Also als „Geldverschwendung“ würde ich das nicht bezeichnen…
es ist so, dass die privaten (z.B. die WHU Koblenz) meist viel
praxisorientierter sind, Auslands- und Praxissemester fest im
Plan verankert haben und schliesslich einfach einen sehr guten
Ruf haben. Das heisst nicht, dass die Qualität der Lehre
unbedingt besser ist (obwohl natürlich weniger Studis auf
einen Prof kommen), aber der Ruf isses auf jeden Fall. Mit
einem guten Abschluss an einer guten Privatuni wie der WHU
kannst Du Dir Deinen Arbeitgeber immer noch quasi aussuchen.

dacht mir aber auch schon dass ich eh erstmal das
Grundstudium mach und dann mehr Ahnung von der ganzen Sache
haben werde…dass es evtl. auf Marketing rauslaufen wird
dachti ch mir auch schon, da ich gehört hab dass das auch
immer viel mit Sprachen verbunden sein kann.

Ja, ich bin ja auch „Marketing-Mann“, daher beurteile ich das
auch grundsätzlich positiv. Zzt. ist es so, dass
Marketingleute auf dem Arbeitsmarkt eher schlechte Karten
haben, im Gegensatz bspw. zu Rechnungswesen/Controlling.
Aber Du hast natürlich Recht, Marketing-Abteilungen sind
i.d.R. Abteilungen mit viel Kundenkontakt, daher wirst Du dort
auch eher Sprachen benötigen, als in internen Bereichen, wie
dem Controlling.
Evtl. käme auch die Consulting-Branche ganz gut für Dich in
Frage, glaube ich übrigens.

Ahhh Consulting-Branche - daran hab ich auch schon gedacht, ahtte nämlich mal eine Art Artikel darüber gelesen, war mir aber nicht sicher obs dafür dann auch ne spezielle Ausrichtung im Studium gibt (wird wahrscheinlich ein spez. BWL Fach Namens Consulting oder so geben nehm ich an?). Dachte mir jedenfalls schon dass das auch für mich in Frage kommen würde. Dass mit dem Marketing ist mir auch hier im Forum geraten worden. Kann mir unter Marketing ehrlich gesagt nicht besonders viel vorstellen, aber das werd ich dann ja alles genauer rausfinden wenn ich das Grundstudium absolviere.

Aber sag mal…wie siehst du das mit dem chinesisch? hab hier
nämlich teilweise so Antworten gekriegt, wie das dass nur als
ein „Gimmick“ dient, da man sowieso immer nur englisch spricht
(was ich mir nicht wirklich vorstellen konnte). Und angenommen
ich nehme chinesisch dazu und lande später mal in der
China/Asien-abteilung (und will nichtu nbedingt (gleich) ein
paar Auslandsjahre einlegen) wie schaut das dann mit den
Geschäftsreisen aus…mir is schon klar, dass man dann auch
öfters mal nach Asien kommen würde, aber hast du (oder jemand
anders) vielleicht ne grobe Vorstellung davon wie oft/lang
sowas dann ungefähr is…also eher alle 2 Monate mal ne
Woche…einmal im Jahr n paar Wochen…Alle zwei Wochen ien
paar Tage…?

Als „Gimmick“ würde ich das auf keinen Fall bezeichnen. Wer
das sagt, hat keine Ahnung! Die Asiaten können fast alle
Englisch, mal mehr, mal weniger gut, dass ist richtig. Dennoch
ist die Kultur da etwas anders, und selbst Leute, die sehr gut
Englisch sprechen, tun es nur, wenn es gar nicht anders geht,
weil es ihnen peinlich ist, nicht perfekt zu sein. Wenn Du
eine Brücke bauen kannst, indem Du Chinesisch sprichst, ist
das eine ganz grosse Geste, die auch honoriert wird.

Danke, jetzt versteh ich auch wie das mit der Türöffnerfunktion chinesisch/japanisch genau gemeint ist.

Was die Frage der Auslandseinsätze angeht. Das kann man
natürlich nicht üauschal beantworten. Ich kenne aber durchaus
Leute, die 1-2x die Woche da runter fliegen müssen. Aber das
kommt halt auf den Arbeitgeber an. Du solltest halt
grundsätzlich bereit sein, öfter mal nach Asien zu jetten.

Geh ich dann eigentlich richtig in der Annahme, dass man wenn man sowas wie dieses „öfters mal nach Asien jetten“ in Kauf nimmt und sich die Mühe macht und v.a. wagt eine asiatische Sprache zu lernen (weiß zwar nicht wieviele das machen, aber die meisten „trauen“ sich sowas ja nicht was ich es mitgekriegt habe) auch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil auf dem Arbeitsmarkt hat (lustig dass du das im nächsten Abschnitt ansprichst :wink:), also leichter eine Anstellung findet, als wenn man so ein besonderes Plus nicht aufzuweisen hat und auch mit einem höheren Gehalt, bzw. einer höhere Gehaltsdynamik rechnen kann, als ein BWLer hat der sich z.b. auf eine europäische Sprache konzentriert (also wenn ich jetz z.b. eher meinen Schwerpunkt auf französisch oder spanisch legen würde)?

Auf jeden Fall gilt: Plane Dein Studium nicht so sehr nach dem
Arbeitsmarkt, sondern nach Deinen tatsächlichen Interessen!
Alles andere kommt dann schon hinterher. :wink:

Ja ich werde mein Studium auf alle Fälle nach meinen Interessen planen, deshalb ist mir das mit den Fremdsprachen ja auch so wichtig und ich denke, dass Marketing/Consulting (oder vielleicht was noch anderes) für mich eher in Frage kommt als Controlling, da das ja sehr sehr mathematisch sein soll (Ich finde Mathe zwar auch interessant und bin eigentlihc ganz froh, dass das im BWL-Studium auch nen Platz hat, aber insgesamt hab ich halt andere Stärken/Interessen)

Nochmals danke für die Auskunft jedenfalls!

Viele Grüße,
Iceman

Hi!

Ahhh Consulting-Branche - daran hab ich auch schon gedacht,
ahtte nämlich mal eine Art Artikel darüber gelesen, war mir
aber nicht sicher obs dafür dann auch ne spezielle Ausrichtung
im Studium gibt (wird wahrscheinlich ein spez. BWL Fach Namens
Consulting oder so geben nehm ich an?). Dachte mir jedenfalls
schon dass das auch für mich in Frage kommen würde. Dass mit
dem Marketing ist mir auch hier im Forum geraten worden. Kann
mir unter Marketing ehrlich gesagt nicht besonders viel
vorstellen, aber das werd ich dann ja alles genauer rausfinden
wenn ich das Grundstudium absolviere.

Nee, einen Schwerpunkt „Consulting“ gibt es meines Wissens nach nicht. Das ist ja auch keine Fach in dem Sinne, sondern Du wendest ja so ziemlich alles an. Gute Chancen im Consulting haben analytische Leute. Marketing, Wirtschaftsinformatik oder Controlling sind wohl die aussichtsreichsten Schwerpunkte dafür.
Was Marketing angeht - das wirst Du im Grundstudium schon noch erfahren. Erstmal: Marketing ist NICHT Werbung… :wink:
Die „4 P’s“ des Marketing sind Product (Produktmanagement, wie gestalte ich mein Produkt so, dass es sich von der Konkurrenz abhebt und vom Kunden bevorzugt wird), Price (Preismanagement, wie gestalte ich den Preis so, dass mein Produkt vom Kunden bevorzugt wird, dazu gehören auch Staffelpreise, Rabattsysteme etc.), Place (Vertriebsmanagement - optimale Vertriebswege/ -kanäle etc.)und Promotion (dieser kleine Teil ist die Werbung und alles, was damit zusammenhängt. Z.B. auch die spannende Frage des optimalen Standorts eines Produkts im Supermarkt…:wink:. Dazu kommen noch Dinge wie Relationship-Marketing/Kundenbeziehungsmanagement (CRM)) und Marktforschung.
Mitunter ist übrigens auch Marketing sehr mathematisch bzw. statistisch.

Geh ich dann eigentlich richtig in der Annahme, dass man wenn
man sowas wie dieses „öfters mal nach Asien jetten“ in Kauf
nimmt und sich die Mühe macht und v.a. wagt eine asiatische
Sprache zu lernen (weiß zwar nicht wieviele das machen, aber
die meisten „trauen“ sich sowas ja nicht was ich es
mitgekriegt habe) auch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil
auf dem Arbeitsmarkt hat (lustig dass du das im nächsten
Abschnitt ansprichst :wink:), also leichter eine Anstellung
findet, als wenn man so ein besonderes Plus nicht aufzuweisen
hat und auch mit einem höheren Gehalt, bzw. einer höhere
Gehaltsdynamik rechnen kann, als ein BWLer hat der sich z.b.
auf eine europäische Sprache konzentriert (also wenn ich jetz
z.b. eher meinen Schwerpunkt auf französisch oder spanisch
legen würde)?

Najaaa, so grundsätzlich würde ich das mal bejahen. Ist natürlich von sehr viel abhängig. Es gilt die Weisheit: Wir sollten uns nicht so viele Sorgen um den Niedergang der deutschen Sprache machen, in der nächsten Genaration sprechen wir sowieso alle Englisch - und in der übernächsten Chinesisch… :wink:)

Greetz!
Iceman

da jia hao!

also nichganz nebenbei aber chinesisch…
also ich bin zur zeit in taiwan…als ich noch in deutshland war ist mir kein besondere interesse der deutschen an chinesich aufgefallen…aber in lezter zeit wennich so im inernet und vorallem hier lesen…habe ich das gefuehl jeder in deeutschland will jez chinesisch lernen?!

gruss magi

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Naja glaub ich ehrlich gesagt nicht…Ich kenn zwar ne Menge Leute die BWL/Marketing studieren, aber keinen der auch nur mit dem Gedanken spielt chinesisch oder eine ähnliche Sprache zu lernen…

Machst du das nur so aus Spaß an der Freude oder auch wegen bestimmten beruflichen Zielen?

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