unser 8 Monate alter Wurm wird beim Krabbeln immer schneller und versucht nun auch schon - wenn ihn was gaaaaanz doll interessiert - Stufen etc. zu überwinden. Bislang zum Glück mit mäßigem Erfolg. Wohl gemerkt - bislang! Wir haben im Flur eine „freistehende“ Treppe, die ich nun mit einem Gitter absichern möchte. Die Treppe ist weder rechts noch links an einer Wand angeschlagen, die Handläufe enden jeweils in einem Treppenpfosten, welcher lediglich unten an der Stufe verschraubt ist. Die konventionellen Absicherungslösungen (eine Seite per Klemmen befestige und dann mit der Wand an der anderen Seite verspannt) kommen bei uns in Ermangelung einer Wand in Treppennähe nicht in Frage. Bei einer solchen Lösung (zwischen en Pfosten verspannen) würde ich nur die Treppenpfosten auseinanderdrücken, das ganze System hätte folglich keinen Halt. Wie schaffe ich es nun, die Treppen abzusichern??? Die Holzpfosten sollen dabei nicht angebohrt etc. werden, folglich kommt nur eine wie auch immer geartetet Klemmlösung in Frage. Hersteller wie z.B. Geuther sehen eine Treppe, wie ich sie habe aber nicht vor.
Hat eine® von euch eine Idee??? Danke schon mal für die Antworten!
…es gibt Sicherungsrollos, die man bestimmt irgendwie mit Kabelbinder befestigen könnte, ohne dass die Holzteile beschädigt werden… ansonsten: Wie sind alle ohne Sicheurngen aufgewachsen und unser Kind wird auch ohne Sicherung aufwachsen, da wir zu viele Stufen im Haus haben - laut Hebamme kein Problem, man muss halt die erste Zeit das Kind im Auge haben und ein wenig mehr aufpassen, bis es die Treppe beherrscht. Der Sohn von einem Freund hat nach sehr kurzer Zeit eine recht eigenartige MEthode gefunden die Treppe herunter zu rutschen… ganz grade machen und dann los… beim ertsen mal dachte ich auch - oh Gott, jetzt hat er sich was getan… aber das hat funktioniert…nach der Rutschpartie ist er unten angekommen auf allen Vieren munter weiter gekrabbelt…
nimm 2 Dachlatten (glatt gehobelt) und spanne sie so ein, dass weder Kindskopf noch der Rest vom Kind durchpassen. Ihr grossen könnt ja einfach drüber steigen. Kosten der Hardware ca. 5 Euro.
wenn auf beiden Seiten die Wände weit weg sind, dann müsste das Geländer ja ein paar Pfosten mehr haben, und über den Handlauf verteilt sich dann ja auch die Belastung auf alle diese Pfosten. Die Kräfte die da wirken sind ja nicht so extrem, dass man damit das ganze Geländer wegdrücken könnte (sonst könnte man es sicherlich auch mit einem ordentlichen Druck der Hand, und dann wäre es nicht ausreichend stabil).
Ggf. kann man ja noch mal zwischen die direkt betroffenen Pfosten und den jeweils nächsten Pfosten oben und unten ein Stück Dachlatte setzen (das kann man ja notfalls auch noch bis zum übernächsten Pfosten fortsetzen). Damit nimmt man der Sache etwas Elastizität.
Wenn das alles nichts bringt, kann man das Gitter ja auch vor statt zwischen die Pfosten setzen. An der festen Seite einfach mit Kabelbindern am Pfosten festmachen, und für die freie Seite dann einen alternativen Verschuss zur Verklemmung suchen. Solange da niemand rumfummelt, reicht dafür auch ein locker als Schlaufe eingesetzter Kabelbinder. Die Gitter sind ohnehin üblicherweise mit doppelter Verriegelung ausgestattet (bei unserem von IKEA gibt es unten ein U-Profil welches über den unteren Träger gehoben werden muss, und zusätzlich die Verklemmung der Tür oben). Da hat man bis zum „einsichtigen Alter“ eigentlich genug Sicherheitsreserve.
Ich sehe die Gitter ohnehin nicht als „Fort Knox“ gegenüber zukünftigen Berufseinbrechern, die alles daran setzen, den Mechanismus zu überwinden, sondern eher als Sicherung gegenüber Kindern in einem Alter in dem solche Überlegungen noch keine so große Rolle spielen, und später als Schutz gegenüber Unfällen, die nichts mit „Vorsätzlichkeit“ zu tun haben (also z.B. mit dem Bobycar nicht rechtzeitig bremsen, rückwärts beim Spiel Richtung Treppe laufen, …). Unser Sohnemann achtet übrigens heute selbst sehr darauf, dass das Gitter geschlossen wird.
Hallo Carsten! Du könntest ein größeres Brett auf die Treppenstufen legen und etwas befestigen. Da kommt er nicht rüber,(nur Katzen!). Sollte es etwas locker (aber doch sicher) angebracht sein, hat der Kleine das schnell raus und klappert mit dem Brett, ein Zeichen, daß er wieder an der Treppe ist,und ein Blick genügt,der Sicherheit wegen. Viel Erfolg wünscht Erika,(nicht Walter)
Danke für die vielen Anregungen. Ich habe mir das ganze über Ostern nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ohne Treppenschutz (wie vorgeschlagen) möchte ich es denn doch nicht versuchen. Auch die Montage eines festen Brettes quasi in Fußhöhe kommt nicht in Frage, da das aus meiner Sicht eine erhebliche Stolperfalle für uns „Große“ darstellt (Kinderzimmer oben, Elternschlafzimmer unten, somit teilweise recht schlaftrunkene Treppengänge). Ich werde mich vermutlich für die „Kabelbinder-Varinte“ entscheiden. So ein Treppengitter wird ja nicht großartigen Kräften ausgesetzt, es muss einfach nur als Hindernis herhalten und ausreichend stabil befestigt sein, dass sich unser Knirps ggfs. daran hochziehen kann, ohne dass die ganze Konstruktion in sich zusammenbricht.