Spezifischer Widerstand

Hi Leute,

ich verstehe hier eine Formel nicht bzw. ein Aufbau einer Lösung.

Also:
Zu berechnen ist der spezifische Widerstand einer Zylinderspule.
N=2500 Windungen, mittler Durchmesser dm =2cm Spule
Spulenlänge b=25cm Kupferlackdraht d=0,1mm mit Rho = 0,017 Ohm*mm^2/m

Die Formel für den spezifischen Widerstand ist:
R= (Rho*l)/A
Ich interpretiere die Formel so:
R = Rho (Konstante) mal die Länge des Drahtes also hier ein Draht der 2500 mal um die Spule geht, die einen Durchmesser von 0,2cm hat. Des Weitern mal die Spulenlänge. Das dann durch die Fläche des Drahtes bzw. des Drahtquerschnittes.

Mein Prof rechnet das wie folgt:
R= (Rho*N*Pi*dm)/(Pi*d^2)/4
Ich würde folgendes Ansetzen
R= (Rho*N*2*Pi*(dm)/2*b/(r^2*Pi)
also (Windungen, Umfang, Länge der Spule)/Querschnitt des Drahtes

Warum rechnet er
1.) (Rho*N*Pi*dm)
-> Pi*dm? Was sagt mir der Term
-> Warum multipliziert er das nicht mit der Spulenlänge
2. (Pi*d^2)/4
-> Die Formel verstehe ich gar nicht… Unter dem Strich ist das die Fläche bein einer Spule… Aber was bringt die mir da? Mich interessiert doch der Querschnitt des Drahtes und nicht die Spule?

Als Ergebnis muss R=340Ohm (kann gerundet sein) rauskommen…

Kann bitte mit bitte auch jemand mal sagen ob ich die Interpreation der Formel so richtig sehe…
Rho * Länge des Drahtes, wie er insgesamt lang wäre, wenn er am Stück wäre. Das Teile ich durch den Querschnitt meines Drahtes…

Gruß

Baba

Hallo

Zu berechnen ist der spezifische Widerstand einer
Zylinderspule.
N=2500 Windungen, mittler Durchmesser dm =2cm Spule
Spulenlänge b=25cm Kupferlackdraht d=0,1mm mit Rho = 0,017
Ohm*mm^2/m

Die Formel für den spezifischen Widerstand ist:
R= (Rho*l)/A
Ich interpretiere die Formel so:
R = Rho (Konstante) mal die Länge des Drahtes also hier ein
Draht der 2500 mal um die Spule geht, die einen Durchmesser
von 0,2cm hat. Des Weitern mal die Spulenlänge.

Wieso???

Das dann durch
die Fläche des Drahtes bzw. des Drahtquerschnittes.

Mein Prof rechnet das wie folgt:
R= (Rho*N*Pi*dm)/(Pi*d^2)/4
Ich würde folgendes Ansetzen
R= (Rho*N*2*Pi*(dm)/2*b/(r^2*Pi)
also (Windungen, Umfang, Länge der Spule)/Querschnitt des
Drahtes

Warum rechnet er
1.) (Rho*N*Pi*dm)
-> Pi*dm? Was sagt mir der Term

π*Durchmesser ist die Formel für den Kreisumfang. Er berechnet also zunächst die Gesamtlänge des Drahtes. Eine Umdrehung hat die Länge π*dm. Das Ganze dann N-mal gibt die Gesamtlänge.

-> Warum multipliziert er das nicht mit der Spulenlänge

Warum sollte er? Du möchtest ja die Länge des Drahtes ausrechnen und nicht die Mantelfläche der Spule.

  1. (Pi*d^2)/4
    -> Die Formel verstehe ich gar nicht… Unter dem Strich ist
    das die Fläche bein einer Spule… Aber was bringt die mir da?
    Mich interessiert doch der Querschnitt des Drahtes und nicht
    die Spule?

Das ist die Fläche eines Kreises mit Durchmesser d. Wenn Du für d den Durchmesser des Drahtes einsetzt, kriegst Du die Querschnittsfläche des Drahtes.

Kann bitte mit bitte auch jemand mal sagen ob ich die
Interpreation der Formel so richtig sehe…
Rho * Länge des Drahtes, wie er insgesamt lang wäre, wenn er
am Stück wäre. Das Teile ich durch den Querschnitt meines
Drahtes…

genau. Du musst nur für dm (Durchmesser der Spule) und d (Durchmesser des Drahtes) die richtigen Werte einsetzen.

Michael

Hi Michael,

jut, habe ich verstanden…

Ich bin bei meiner Annahme immer davon ausgegangen, dass der Draht ja die Spule entlang gewickelt wird, deswegen habe ich die Breite mitbedacht… Aber das ist dann ja doppelt…

Danke für den Hinweis…

Gruß

Baba