Spiegelreflexkamera für Anfänger

hallöchen…
ich will mir schon seit einiger zeit eie spiegelreflexkamera kaufen, weil ich sehr sehr gern fotografiere.
bis jetzt habe ich immer nur mit digitalkameras fotografiert, damit habe ich zwar auch schon sehr schöne fotos gemacht, aber langsam will ich wiklich mal professioneller werden!! :smile:
ich weiß nur nicht was ich mir am besten für eine kaufen soll…schließlich sind die ja auch nicht grad billig! :smile:

also ich hoffe ihr könnt mir helfen!!

LG

Hallo Mieeze,

da gibts Digital-SLRs wie Sand am Meer.

Zuerst würde ich mal angeben, wieviel du ausgeben willst.
Wenn du nicht mehr als 500 Euro erübrigen willst, bist du mit einer „Prosumer“ (fest eingebautes Zoom mit großem Brennweitenbereich, viele Funktionen) besser bedient.

Gruß
BT

Hallo Mieeze,

bis jetzt habe ich immer nur mit digitalkameras fotografiert,
damit habe ich zwar auch schon sehr schöne fotos gemacht, aber
langsam will ich wiklich mal professioneller werden!! :smile:

nur zum Verständnis: Willst Du eine analoge Spiegelreflex kaufen oder eine digitale?

ich weiß nur nicht was ich mir am besten für eine kaufen
soll…schließlich sind die ja auch nicht grad billig! :smile:

Auch von mir die Frage nach dem Preislimit.
Ich habe eine sog. Bridgekamera mit einem ordentlichen Zoomobjektiv.
Abgesehen vom Rauschen bin ich mit dieser Kamera völlig zufrieden, weil sie mir zum alltäglichen Photographieren eigentlich alle Funktionen bietet, die ich brauche.

Um richtig richtig mit einer SLR zu arbeiten, ist eine Summe tief im vierstelligen Bereich zu investieren.

Gandalf

Spiegelreflexkamera für Anfänger ?
Liebe LG,

für die Anfängerin im weiten Feld der Fotographie?
Da bietet sich die idiotensichere (sorry, das ist selbstverständlich nicht auf Dich persönlich gemünzt) „Canon A-1“ an. Diese Camera wird aber leider nicht mehr hergestellt. Das derzeitige Programm dieses Herstellers leicht zu bedienender Spiegelreflexcameras kannst Du hier einsehen:
http://www.canon.de/Products_Solutions/index.asp

Aber vielleicht möchtest Du etwas in die Materie selbst einsteigen?
Danach wirst Du Dich vielleicht für sowas begeistern können:
http://www.franke-heidecke.net/ (Mittelformatkameras)
oder sowas:
http://de.leica-camera.com/photography/r_system/
Und wenn Du dann irgendwann diesem Hobby total verfallen bist, gibt es nur noch sowas hier:
http://www.lb-ag.ch/news/digital/Hasselblad/H2/index…

Nein, diese Teile sind nicht billig.
Billig ist was anderes.

Aber wenn Du vielleicht mal so einen richtig guten Fotographierkurs mitmachen möchtest, dann findest Du auch heraus, welche Kamera genau die richtige für Dich ist.
Ich persönlich habe mich von Spiegelreflexcameras wieder verabschiedet, weil sie eben nicht das richtige für meine Anforderungen sind.

Freundlichen Gruss
Ray

Hi,

neben der Anschaffung für die Kamera solltest du dir auch überlegen in welche Richtung du damit fotografieren möchtest, sprich welche zusätzlichen Dinge wie Objektive, Blitz etc. du nach brauchen wirst. Die Kamera als solches ist meist nicht das ganz große Problem, da wird es bei einem schnuggeligen Objektiv schon schwieriger.

Auch würde ich das Handling testen, mir zum Beispiel gefällt meine Kamera mit Batteriegriff viel besser als ohne, aber auch dafür bedarf es wieder über hundert Euro.

Also nicht nur auf die Kamera selbst achten, auch auf das drum rum :wink:

Viele Grüße
MeToo

Hallo,

also ich bin selber hobbyfotografin und ich empfehle für anfänger die nikon D40, sehr einfach zu bedienen und macht sehr gute bilder.

liebe grüße

sonja

Hi,
von den führenden Herstellern wie Nikon oder Canon, beginnen die Amateurmodelle bei ca. 500 Euro,
diese sind aber qualitativ den etwas besseren Modellen die zwischen 1200-1500 € liegen weit unterlegen, der nächste Schritt wäre dann die Profiklasse die bei ca. 2500 Euro beginnt.
Alles das Kamareagehäuse betreffend.
Also sollte als erstes eine Systementscheidung (Marke) fallen. Dann könntest du ja mit einem Billiggehäuse und dem ersten Objektiv losstarten.
Wenn du dir im Lauf der Zeit einen ordentlichen Objektivsatz angeschafft hast, kannst du, in ein dann zeitgemäses, besseres Gehäuse investieren.
Wenn du auf die Kompatibilität (APS-Vollformat) achtest hast kannst du deine Objektive weiterverwenden, und machst damit einen ordentlichen Qualitätssprung nach vorne.

OL

hallöchen…
ich will mir schon seit einiger zeit eie spiegelreflexkamera
kaufen, weil ich sehr sehr gern fotografiere.

Frage: Digital (Also mit Sensor und Bildbearbeitung am Computer) oder Analog (also mit 35 mm Rollfilm)?

Frage: Wieviel darf es denn kosten? Bist Du bereit, im laufe der Zeit mehr in das Hobby zu investieren. (Meine Ausrüstung kostet knapp 3000 Euro, was ich so im Laufe der Zeit zusammengekauft habe…) oder soll es auf absehbare Zeit erst mal ein bisschen weniger bleiben.

Entscheidende Frage 1: WAS willst Du fotografieren.

Entscheidende Frage 2: Was stört dich an deiner Kompakten.

Es ist ein großer Irrglaube, dass eine Spiegelreflex automatisch bessere Bilder macht… Es kann sogar passieren, dss Du am Anfang enttäuscht bist, wenn die Bilder nicht so „knackig“ daherkommen. Eine DSLR ist meist so eingestellt, dass die Nachbearbeitung in der Kamera wesentlich weniger aggressiv ist. Das kann man aber entweder gleich einstellen oder hinterher am Computer erledigen.

Die großen Vorteile der DSLR liegen

  1. im viel viel größeren Sensor, dadurch sind die Pixel viel größer und rauschen viel weniger.
    (Meine Canon 400D hat 2 Mio Pixel weniger als aktuelle Kompakte, bei Schärfe, Kontrast und Rauschen räumt das Ding aber jede Kompakte locker weg.)
  2. in der Möglichkeit, spezielle Objektive für spezielle Probleme zu verwenden. Kompakte sind halt immer „Friss oder Stirb“…
  3. in der kürzeren Auslöseverzögerung und der (meist) schnelleren Fokussierung.

also ich hoffe ihr könnt mir helfen!!

Am einfachsten wäre die verwendung eines Preiswerten Einsteigermodelles eines der 5 Anbieter Canon, Nikon, Pentax, Sony, Olympus.

Am besten gehst Du mal zum MediaSat und begrabbelst die einzelnen Kameragehäuse. Das Teil muß die auch haptisch liegen.

LG
Mike

Frag nicht nach der Kamera…
…sondern nach den Objektiven.
Es ist ziemlich egal, ob du eine DSLR von Canon, Nikon, Olympus, Pentax oder Sony kaufst. Mit ihren Funktionen wird jeder Fotoamateur glücklich werden können. Sie unterscheiden sich nur in Nuancen. Richtige Unterschiede gibts nur im Bedienkonzept. Da solltest du probieren, was dir persönlich besser zusagt.
Was entscheidend die Qualität der Bilder bestimmt, sind die Objektive. Da solltest du vergleichen, welcher Hersteller das beste Angebot in dem Segment hat, das du für deine Fotos brauchst. Willst du Macro-Fotografie machen oder Wildlife, Landschaften oder Portraits, oder…
Egal was, auf die Objektive kommt es an. Informiere dich was die Hersteller bieten, zu welchem Preis. Oder was es von Fremdherstellern gibt usw…
Mein Tipp: Canon oder Nikon. Die haben die größte Auswahl. Fúr den schmaleren Geldbeutel hat vielleicht Canon mehr zu bieten.

Liebe Grüße,

Thomas.

Moin Thomas,

Mein Tipp: Canon oder Nikon. Die haben die größte Auswahl. Fúr
den schmaleren Geldbeutel hat vielleicht Canon mehr zu bieten.

das ist ein mehr oder weniger sinnfreier Rat!
ALLE Anbieter haben gute Linsen in dem Segment, das den Ottonormalphotographen glücklich macht. Meist sogar mehrere Qualitäts- und Preisgruppen. Die Fremdhersteller lassen wir jetzt sogar mal außen vor.

Die Speziallinsen, wo sich das Sortiment dann unterscheidet, interessieren 99,# % der Amateure gar nicht. Oder wie viele kaufen sich eine 400 mm Linse mit Blende 2,8? oder ein 180° Fischauge oder Shiftobjektive?!

Gandalf

Kleiner Tip…
Ich habe nicht alle Antworten gelesen und falls was doppelt ist bitte nicht hauen.

Ich kann mich dem Thread von Thomas insofern anschließen, dass für Einsteiger der größte Unterschied das Bedienkonzept ist.
Was für mich aber noch viel wichtiger war (ist): Ich selber habe relativ große Hände. Die Nikon D70, die ich nutze hat daher für mich die optimal Griffigkeit. Ich komme ohne mir die Finger zu verrenken an alles dran und die Kamera liegt gut in der Hand. Eine (geschätzte) 1,50m große Freundin von mir hat dagegen eine Canon (ka welche genau, aber Einsteigerklasse). Als ich die in der Hand hatte, kam mir das wie eine Kinderkamera vor :smile:

Danke erstmal für die ganzen Antworten!!!
Ich glaub jetzt bin ich noch verwirrter als vorher!! :smile:
Nein…Spaß…

Erstmal zu den ganzen Fragen…

  • eine Digitalkamera würde ich bevorzugen, da ich auch gerne Bilder am PC bearbeite.

  • es war nach der Richtung gefragt in die ich fotografieren möchte:
    am liebsten fotografiere ich draußen…also irgendwelche Gegenstände in der Natur, auf der Sraße usw usw…aber auch gerne Tiere.
    Mein Freund ist auch manchmal ein „Opfer“.
    auch Pflanzen, besonders wenn es geregnet hat, fotografiere ich lieben gern…besonders Details wie Wassertropfen usw…
    Hmm…wie kann ich sowas beschreiben…letztes Wochenende waren wir Billiard spielen…und ich habe versucht die Kugeln auf dem Tisch zu fotografieren…weil das echt ein tolles Motiv sein kann…also ich fotografiere nicht immer irgendwas…ich würde sagen, dass es bei mir schon etwas mit Kunst zu tun hat…also nicht einfach nur Bilder aus dem Urlaub oder sowas…

  • ich bin auch bereit im Laufe der Jahre mehr dafür zu investieren…und jetzt bin ich an dem Punkt angekommen wo ich mir sagen, dass es endlich mal an der Zeit ist, dass ich mir was ordentliches kaufe, ABER eben auch für den Anfang gedacht.

  • an einen Kurs habe ich auch schon häufig gedacht…

  • an meiner kompakten stört mich, dass ich vieles nicht so toll scharf oder eben „anderes“ fotografieren kann…das klingt irgendwie doof, ich weiß…aber vlt könnt ihr mich ja verstehen

die meisten die ich kenne haben eine Canon…mit einer Canon habe ich auch schon ab und zu fotografieren können und das hat mir egtl sehr zugesagt. Nur dass ich die Zeit nie hatte mich damit für eine längere Zeit zu beschäftigen, weil ich die kameras meist nur geliehen habe…

ja…soweit habe ich viele Tipps bekommen…vielen Dank nochmal…und wer mit den Punkten die ich hier beschrieben habe noch etwas anfangen kann…dann her damit!! :smile:))

>>Achso…ich habe mir auch schon sehr oft überlegt beruflich in Richtung Fotografie zu gehen…nur leider habe ich mich davor immer zurück gehalten, eben weil ich nicht genug Erfahrung habe…und meine Eltern auch nicht die finanziellen Mittel hatten um mich dabeit zu unterstützen…jetzt stehe ich aber auf eigenen Beinen, verdiene mein eigenes Geld und möchte, zumindest was das Hobby angeht, mein Interesse ausleben… :smile:

OT Frag nicht nach der Kamera…

Die Speziallinsen, wo sich das Sortiment dann unterscheidet,
interessieren 99,# % der Amateure gar nicht. Oder wie viele
kaufen sich eine 400 mm Linse mit Blende 2,8? :

Also ich spare schon zwei Jahre lang :wink:

Hi
wenn dir die Canon taugt, dann nimm sie doch.

Einige kleine Regeln:

  • Wenn sich dir die Wahl zwischen teurem Body und teurem Objektiv stellt, nimm das teure Objektiv. Objektive halten Jahrzehnte, und ihr Wertverlust ist gering. Bodys werden schnell ausgewechselt und haben einen extremen Wertverlust.

  • Am Anfang kann es sein, dass Du enttäuscht bist, weil die Bilder nicht so „knackig“ sind wie bei der Kompakten. das hängt mit der meist recht zartfühlenden Nachbearbeitung in der Kamera zusammen, im gegensatz zu den Kompakten, die ganz massive Nachschärfungs- und Kontrastalgoritmen einsetzen müssen. ann man aber alles einstellen.

  • Die mitgelieferte Canonsoftware DPP ist für die Bildbearbeitung erst mal ausreichend.

Für den Einstieg wäre die 450D mit Doppelzoomkit 18-55 IS und 55-250 IS schon mal nicht schlecht. Für Portrait annst du nocch das 50/1,8 mit drauflegen (die beste Optik, die jemals in einem Jogurtbecher verbaut wurde)

Für echtes Wildlive (also wirklich wilde Tiere hierzulande) brauchst Du allerdings etwas heftigere Teleobjektife, die dann auch etwas heftiger kosten.

Damit kannst Du auf alle fälle rausbekommen, welche Brennweiten du benötigst, und wie deine Fotografischen Vorlieben sind. Für Nahaufnahmen wäre ein Makroobjektiv anzudenken (100/2,8 Makro… ist auch kein schlechtes Portraitobjektiv.

Immer dran denken:
Die Hauptursache für schlechte Bilder steht knapp hinter dem Sucher.
Die ersten 10 000 Bilder sind die schlechtesten.
Schau ruhig mal in ein paar Fotobücher, Feinigers große Fotoschule ist nicht schlecht…

Und für Landschaft solltest Du an ein gutes stabiles Stativ mit Kopf denken… (Aber bitte nicht das Billigwalzblech von Hama)… Polfilter kann auch nicht schaden…

Aber Du musst das alles nicht auf einmal kaufen, erst mal einen Body und die Linse und eine Speicherkarte und eine Tasche und einfach
Fotos Fotos Fotos machen.

Ich habe dann nach 6 Monaten meine Bilder ausgewertet und gesehen, welche Vorlieben ich habe und welche Brennweitenbereiche ich benötige.

Und dann habe ich „ein wenig“ Geld in die Hand genommen und teure Glasbrocken gekauft.

Gruß
Mike

Warum wählst du so ein Extrembeispiel?
Warum nach den Extremen schauen? Bleib doch mal beim Thema reale Anwendungen, die auch Amateure interessiert.
Schau dir mal an, was z.B. Pentax im Bereich Macro anbietet (AF 50 Macro 435,-€). Da ist Canon mit modereneren Linsen und Ultraschall-Autofokus-Motor 25% günstiger (EF-S 60 USM Macro 330,- €). Ich finde, da sind die Unterschiede, sowohl im Preis auch bei der Ausstattung wesentlich größer als bei den Kameras.

Liebe Grüße,

Thomas.

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Hallo Foto-Freundin
was Deinen Beratern entgangen zu sein scheint, ist Deine Aussage, dass Du nach einer Zeit der „Knipserei“ gerne einen Schritt weiter kommen möchtest.
Gerne möchte ich deshalb mal einige grundsätzliche Dinge ansprechen:
Es gibt die beiden „Arten“.

  1. die Profis(fotografieren unter Erfolgszwang)
  2. die Amateure (fotografieren als Hobby aber manchmal auch mit Ambitionen).
    Die Profis benötigen zuverlässiges und sinnvolles Material.
    Meist haben sie mehrere Kameras und viele Objektive für unterschiedlichste Zwecke. Ihre Kameras verzichten eher auf Universal-Objektive und Fuzzikram, der alles automatisch erledigt, also lediglich Kompromisse erzeugt!
    Automatik und Universal steht beim Fotografieren gegen exakte motivbedingte Einstellung und Auswahl des dafür idealen Objektives.
    Der Profie verzichtet heute allerdings (von Ausnahmen mal abgesehen) auch nicht mehr auf digitale Techniken. Sie machen ihn einfach schneller (vom Fußballplatz direkt in die Redaktion). Sie erweitern auch seine Möglichkeiten. Kein motivbedingter Filmwechsel und eine weitaus höhere Aufnahmemenge, was auch der Qualität zu Gute kommt (weil er die besten Fotos aus vielen auswählen kann). Die Nachbearbeitbarkeit digitaler Fotos ist einfach auch extrem schneller. Das teure Fachlabor früherer Zeiten entfällt (und deren Murks).
    Zusammengefasst legt der Profi Wert auf klasse Optik nach Brennweiten und Spezialeffekten sortiert, aber auch darauf, dass er die Gestaltung der Bilder selbst bestimmen kann und sie nicht den Kompromissen einer Automatik überlassen will.
    Automatik trotzdem ja - aber für spezielle Zwecke (Sportfotografie mit Zeitautomat z.B.) unbedingt aber abschaltbar.
    Sehr wichtig ist dem Profi auch die Belichtungstechnik.
    Manchmal sind Profis da gezwungen einen fast noch größeren Aufwand zu treiben, als mit dem Rest ihres Equipments.
    Eingebaute Blitzlichtlein kann man da nicht brauchen.

Der Amateur hat es da leichter. Er steht höchstens unter eigenem Leistungsdruck. Er kann bei den Geräten Kompromisse eingehen - wenn - ja, wenn er sich nicht mit den Profis messen möchte.
Für die gelegentlichen Knipsbildchen bei Tante Friedas Kaffeekränzchen ist man mit eine kostengünstigen Digitalen bestens bedient. Sie liefert brauchbare Kompromisse.
Teurere Amateur-Digitale haben heutzutage unbestritten schon eine Menge Fuzzitechnik, welche auch wenig ambitionierten Amateuren zu durchaus ansehbaren Bildern verhelfen.
Diese Kameras decken einen riesigen Massenmarkt ab, in wirklich brauchbarer Qualität.
Schlecht dran sind die ambitionierten Amateure. Die benötigen nun eben doch Spiegelreflexkameras mit denen gestalterisches Fotografieren erst in wirklich erzeugten Qualitäten möglich ist (ich weiss…ich weiss).
Da würde ich sehr gerne raten, die jetzt billig zu bekommenden klassischen Spiegelreflexkameras zu kaufen. Zwei, drei gute Objektive dazu (gerne gebraucht), einen guten separaten Belichtungsmesser, ein separates Blitzgerät und ein gutes Stativ (wacklungsfrei). Damit kann man hervorragend das Fotografieren lernen. Aber, aber…
Leider ist der Zug abgefahren. Deshalb meine tatsächliche Empfehlung:
Gute Spiegelreflex mit digitaler Datenrückwand, mindestens zwei gute Objektive (z.B. 50er Brennweite für die meisten Zwecke und ein gutes Zoomobjektiv mit reativ kleinem Bereich (Zooms mit großem Bereich verlieren zu viel Licht), oder ein Weitwinkelobjektiv.
Beginnen kann man durchaus mit dem 50er, besser nicht mit einem Zoom.
Das 50er ist auch ein „Zoom“, wenn man näher ans Objekt ran geht, oder ein „Weitwinkel“, wenn man eben weiter weg geht (aber eines mit minimalstem Lichtverlust).
Auch dem Amateur empfehle ich ein gutes Stativ.
Grenzen setzt immer und bei allem der eigene Geldbeutel.
Fast genau so wichtig für die Qualität der Fotos ist das Gespür für gute Motive.
Wir sind nicht mehr in einer Zeit, wo es noch viel Neuland gibt. Es ist alles bereits tausendfach fotografiert und in Bildbänden verewigt.
Heute ist schon auch Originalität gefragt und die muss von innen kommen. Die kommt nicht von (auch nicht von der teuersten) Technik.
Denkt an die Kletteramateure mit ihrer 5.000 Euro- Ausrüstung im Klettergarten an Wändchen, für die ein Profi noch nicht einmal das Seil aus dem Rucksack nimmt. Nichts gegen Seilsicherung an extremen Wänden - aber bitte nicht da, wo einem die Kollegen noch vom Boden aus am Hintern festhalten können.

mfG Hermes

Ray

solche und andere Beiträge dienen doch nur der Verwirrung einer Einsteigerin. Die Begeisterung für ein Hobby kann schon zu unvernünftigen Käufen verleiten.
Wir haben es hier mit einer Einsteigerin zu tun, welche inzwischen etwas höhere Ansprüche an sich stellt.
Damit befindet sie sich auf einem guten Weg.
Sie wäre aber dumm oder schlecht informiert, wenn sie jetzt glauben würde, dass anspruchsvolle Fotografie nur mit einer Materialschlacht zu schaffen ist. Die besten Fotos der vergangenen 100 Jahre sind keineswegs in einer Materialschlacht gewonnen worden.
Die heutigen Technikspielereien dienen eher dem Verkauf als der Qualität der Bilder.
Gute Fotos sind Kopfsache!
Einem Fotoreporter sei es unbenommen, wenn er mit einem 50.000 € Objektiv arbeitet und mit digitaler Datenrückwand seine Bilder schneller in die Redaktion bringt als sein Kollege mit analoger Technik.
Eine Einsteigerin mit Ambitionen benötigt kein Luxusgerät.
Ein Gerät, bei dem die Bedienungsanleitung schon 300 Seiten hat vermittelt nicht mehr Handwerkliches als ein einfacher Fotoapparat,bei dem man Blende und Zeit noch mit der Hand einstellen kann.
Ich würde unserer Fragestellerin wünschen, dass sie vielleicht einen Korpus findet, bei dem man nicht so sehr einer Automatik ausgeliefert ist (sollte wenigstens abstellbar sein), sondern eigene Kenntnisse und Erfahrungen gefragt sind.
Dazu ein paar gute (gerne auch gebrauchte) Objektive. Ein gutes Stativ und einen guten Belichtungsmesser. Damit kann man in die Tiefen der Fotografie besser eintauchen, als mit Verkaufsschlagern.
Man benötigt auch keine Universal-Zooms, die nur das Licht schlucken,mit dem man doch eigentlich die Bilder „malen“ will.
Ein normales aber mit guten Lichtwerten ausgestattetes 50er Objektiv (Kleinbild) deckt einen riesen Spielraum ab und ist immer noch wichtigstes Werkzeug für gehobene Ansprüche.
Freilich rate ich heutzutage auch davon ab, ganz auf digital zu verzichten. Das wäre ebenfalls dumm.
Spiegelreflex mit digitaler Datenrückwand, 50er Objektiv plus kleines Zoom (kurzer Bereich), separates Blitzgerät, Stativ und guter Belichtungsmesser (zur Not geht auch erst mal der eingebaute).
1500 Euro gehen da mindestens drauf.
Alternativ: gebraucht kaufen!
Es gibt immer genug Idioten, die immer das Neueste haben müssen als Statusobjekt.

mfG Hermes

Hallo!

Da würde ich sehr gerne raten, die jetzt billig zu bekommenden
klassischen Spiegelreflexkameras zu kaufen. Zwei, drei gute
Objektive dazu (gerne gebraucht), einen guten separaten
Belichtungsmesser, ein separates Blitzgerät und ein gutes
Stativ (wacklungsfrei). Damit kann man hervorragend das
Fotografieren lernen. Aber, aber…
Leider ist der Zug abgefahren.

Ich stimme dir ja in den meisten Punkten zu, aber welcher Zug soll wohin abgefahren sein? Das ist bitteschon eine reine Erfindung der Digitalfotoindustrie, dass die analoge Fotografie untergeht, nicht mehr verfügbar ist etc. blabla. Stimmt nicht, ich fotografiere auch schon längere Zeit, der einzige Unterschied zur Zeit vor der Digitalfotografie ist, dass ich normale Filme nicht mehr in jedem Supermarkt und jedem gewöhnlichen Fotogeschäft kriege. Da ich meine Filme dort sowieso idR nicht gekauft habe, hab ich persönlich noch überhaupt keinen Unterschied zu früher gemerkt, außer dass die Fotoausrüstungen jetzt viel billiger sind.

Nicht dass mich jemand falsch versteht, ich hab nichts gegen die Digitalfotografie oder Digitalfotografen, aber der Eindruck, dass es die analoge Fotografie bald nicht mehr gibt entspricht einfach nicht der Realität und das wird auch in Zukunft nicht so sein. Nur der Massenmarkt fällt weg und das stört mich nicht, denn die Innovationen, die es im analogen Bereich gibt, sind jetzt auf die ernsthaften Amateure und Künstler und nicht mehr auf den Massenmarkt ausgerichtet und das ist ein Vorteil für uns.

Was das Lernen anlangt teile ich deine Meinung, wobei es da sicherlich auch andere erfolgreiche Methoden gibt. Ich selbst habs von meinem Vater ganz klassisch gelernt und anderen ebenso auf die folgende Art beigebracht:

Kleinbild SLR ohne Automatiken mit 50mm Objektiv. Wenn das grundsätzlich hinhaut, dann ein kleines Tele dazu und dann noch ein Weitwinkel. Dann kann man eigentlich technisch das Wesentliche und deckt aurüstungsmäßig 99% von dem ab, was man normalerweise so fotografiert. Alles andere braucht man nur in Spezialsituationen. Das gleiche kann man natürlich auch digital machen, insofern sind wir uns hier einig.

Gruß
Tom

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Hallo Tom
es freut mich einen Verteidiger der guten alten Fotografenzeit hier anzutreffen.
Es gibt aber Aspekte, denen zu liebe ich widersprechen muss.
Ich habe bis vor einiger Zeit analog mit einer Mamya RZ 67 fotografiert (Mittelformat).
Die Kosten für Filme (10 Bilder je Rollfilm), die Kosten des Fachlabors vor allem bei Vergrößerungen)und die Qualität der Laborarbeiten haben mich fast „umgebracht“!
Dir traue ich zu, dass Du Deine Filme noch selbst entwickelst.
Einer jungen Einsteigerin mit Ambitionen, die noch Probleme hat, überhaupt ein vertretbares Equipment zu vertretbaren Preisen zu finden, kann ich mit solchen Dingen nicht kommen.
Wenn sie aber mit einer digitalen Spiegelreflex arbeitet (bei der sie allerdings den gesamten Fuzzikram abschalten können sollte) hat sie erst mal keine Filmkosten und benötigt auch nicht gleich ein teures Labor. Bildbearbeitung kann sie auf dem PC machen.
Für die Wettbewerbsfotografie allerdings sieht das dann doch etwas anders aus.
Wenn sie dafür gute Abzüge benötigt, ist es mit Selbstausdruck oder Schleckerabzuegen vorbei.
Trotzdem gebe ich Dir irgendwie recht.
Richtiges (und damit gutes) Fotografieren kann man nur abseits von Automatik erlernen.
Und die Qualität der Fotos sollte aus dem Kopf kommen und nicht aus der Bildbearbeitung des PC’s.
Ich habe meiner Tochter geraten preisgünstig eine gebrauchte Analoge zu kaufen und das Geld was sie spart in’s Fach-Labor zu stecken.
Sie hat gelernt wenig Fotos in guter Qualität zu machen.
Sie knipst nicht, sondern sie fotografiert.
Ein eigenes kleines Labor für S/W-Abzuege wäre der Wunsch aber bei beengten Wohnverhältnissen leider nicht möglich.
Manchmal arbeitet sie stundenlang am Licht für ein einziges Foto.
In meinen Mamya-Zeiten habe ich eine Ausrüstung mitgeschleift, die manchem Passant Ehrfurcht gelernt hat. Und bei mancher Veranstaltung hatte ich freien Eintritt durch Durchwinken, weil man mich für einen Berufsfotografen gehalten hat.
Heute gibt es übrigens eine digitale Datenrückwand für die Mamya.
Ich musste mehrere „geladene“ Filmmagazine mitschleppen mit unterschiedlichen Filmen. Es ist mit der modernen Technik heute vieles einfach leichter. Wirklich besser aber ist es nicht. Da stimme ich Dir zu.
mfG Hermes

Hallo!

es freut mich einen Verteidiger der guten alten Fotografenzeit
hier anzutreffen.

Ja insgesamt gibts da ja doch gar nicht so wenige.

Es gibt aber Aspekte, denen zu liebe ich widersprechen muss.
Ich habe bis vor einiger Zeit analog mit einer Mamya RZ 67
fotografiert (Mittelformat).
Die Kosten für Filme (10 Bilder je Rollfilm), die Kosten des
Fachlabors vor allem bei Vergrößerungen)und die Qualität der
Laborarbeiten haben mich fast „umgebracht“!

Naja, umgebracht ist relativ. Aber 6x7 ist doch um einiges teurer als Kleinbild, das darfst du auch nicht vergessen:wink: Ist aber sicher lässig in diesem Format zu fotografieren:smile:

Dir traue ich zu, dass Du Deine Filme noch selbst entwickelst.

Ja, zumindest SW. Bei Farbfilmen hab ich das Bedürfnis noch nicht, weil man das ja eh problemlos in guter Qualität machen lassen kann. Allerdings lasse ich mir eigentlich keine Fotos mehr ausarbeiten. Bei mir kommt grundsätzlich zunächst alles in den Scanner, damit ich hybrid damit arbeiten kann. Die Fotos, die mir gut gefallen, vergrößere ich dann selbst in der DuKa, derzeit nur SW, aber ich hab vor jetzt auch mal Farbe zu lernen, das reizt mich mehr als die ausgedruckten hybriden Bilder, obwohl deren Qualität auch ganz gut ist. SW mache ich ja schon ein paar Jahre selbst, aber bei Farbe hab ich das nie gemacht. Dann hab ich mir gedacht, ich bleibe bei Farbe hybrid, aber mittlerweile möchte ich das eben auch in der DuKa machen.

Einer jungen Einsteigerin mit Ambitionen, die noch Probleme
hat, überhaupt ein vertretbares Equipment zu vertretbaren
Preisen zu finden, kann ich mit solchen Dingen nicht kommen.

Ich stimme mit dir eh im Prinzip überein, ich sage immer wenn mich wer fragt, er soll mal digital und auch analog ausprobieren. Jeder, der sich ernsthaft damit beschäftigen will sollte ja selbst entscheiden, womit er lieber arbeitet. Ich bin da ja nicht der oft vertrenenen Ansicht, dass es nur aufs Ergebnis ankommt, man macht nur halbwegs gute Bilder, wenn einem auch der Weg zum Bild gefällt. Das letzte Mal, als ich einer Freundin ein paar Grundlagen des Fotografierens beigebracht habe wars dann so, dass diese digital angefangen und dann analog weitergemacht hat, eben weils ihr von der Arbeit besser gefallen hat und Foma SW-Filme kriegt man in einem Geschäft um weniger als 2 Euro. Das ist preislich schon vertretbar finde ich.

Wenn mich jetzt jemand fragt, ob ichs erklären kann, lasse ich die Frage digital oder analog immer offen (ich kanns ja auf einer DSLR genauso erklären, auch wenn ich selbst keine verwende), ich zeige aber immer auf, dass es analog noch gibt, was ja manche gar nicht wissen.

Ich habe meiner Tochter geraten preisgünstig eine gebrauchte
Analoge zu kaufen und das Geld was sie spart in’s Fach-Labor
zu stecken.
Sie hat gelernt wenig Fotos in guter Qualität zu machen.
Sie knipst nicht, sondern sie fotografiert.

Ja das ist sehr sinnvoll, genauso hab ich das von meinem Vater gelernt (allerdings war das natürlich noch vor dem Digizeitalter, da hab ich dann als 8-jähriger eine Praktica Nova bekommen), leider hört man solche Ratschläge viel zu selten. Wenn man so in den normalen Fotoforen liest, gehts meistens nur um die bessere und neuere Technik, obwohl das vollkommen sekundär ist.

Ein eigenes kleines Labor für S/W-Abzuege wäre der Wunsch aber
bei beengten Wohnverhältnissen leider nicht möglich.

War bei mir auch lange ein Problem. Als ich mir meinen ersten Vergrößerer gekauft habe, habe ich im Badezimmer am Boden vergrößert und in Schalen in der Badewanne entwickelt. Hat funktioniert, war aber sehr unbequem. Dann habe ich ein paar Jahre ebenso keinen Platz gehabt, aber da kamen schon gute Fotodrucker, sodass ich hybrid weitergemacht habe (schadet auch nicht, wenn mans lernt, war für mich schwieriger als Vergrößern in der DuKa). Irgendwann wollte ich aber unbedingt wieder „richtig“ vergrößern und hab provisorisch im Badezimmer gearbeitet.

Jetzt habe ich mir in der neuen Wohnung einen begehbaren Kleiderschrank in eine Dunkelkammer umgebaut, habe zwar jetzt kaum Platz für Kleidung, aber man setzt ja Prioritäten:wink:

Manchmal arbeitet sie stundenlang am Licht für ein einziges
Foto.

Ja, schön ist das. Das ist dann das, wo einem die anderen so komisch anschauen und sich wundern, wieso man da stundenlang vor irgendeinem Stein oder sowas herumsteht:wink:

In meinen Mamya-Zeiten habe ich eine Ausrüstung mitgeschleift,
die manchem Passant Ehrfurcht gelernt hat. Und bei mancher
Veranstaltung hatte ich freien Eintritt durch Durchwinken,
weil man mich für einen Berufsfotografen gehalten hat.

Ja, sowas kenn ich. Ich hab eine Broniqa SQ, eine Zeit lang habe ich auch eine Kiev 60 gehabt. Das Tragen ist halt immer so eine Kreuzwehgeschichte:wink:

Heute gibt es übrigens eine digitale Datenrückwand für die
Mamya.

Ja, die gibts eh für viele solche Kameras, sind nur etwas teuer. Für meine gibts sie nicht, aber ich brauch eh keine.

Ich musste mehrere „geladene“ Filmmagazine mitschleppen mit
unterschiedlichen Filmen. Es ist mit der modernen Technik
heute vieles einfach leichter. Wirklich besser aber ist es
nicht. Da stimme ich Dir zu.

Ja das stimmt schon.

Gruß
Tom

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