Spiegelreflexkamera in Digitalkamera wandeln

Hi,

ich habe gehört das es ein Zubehör gibt welches man an der Stelle in der Spiegelreflexkamera platziert, wo für gewöhnlich der Film liegt. Auf dieses wird dann das Bild projeziert und in digitale Form gebracht und gespeichert. Kennt sich jemand damit aus ?? Ist die Qualität gut, auseichend, schlecht ?? Was kostet sowas ???

Danke Tschö.

Hi,

ich habe gehört das es ein Zubehör gibt welches man an der
Stelle in der Spiegelreflexkamera platziert, wo für gewöhnlich
der Film liegt. Auf dieses wird dann das Bild projeziert und
in digitale Form gebracht und gespeichert. Kennt sich jemand
damit aus ?? Ist die Qualität gut, auseichend, schlecht ?? Was
kostet sowas ???

Es gab mal vor zwei Jahren solch eine „Filmpatrone“ als Prototyp auf der Cebit. Allerdings hat es sich imho einige Wochen später als Ente herausgestellt bzw. ist herausgekommen, das es nur in einer Auflösung von ca. 1024 mal 768 möglich wäre.
Ansonsten würd ich einfach mal in einen Fotoladen gehen und nach dem Stand der Dinge nach der diesjährigen Photokina fragen.

Gruß
H.Heigl

Nikon und Cannon bieten zumindestens so was ähnliches, aber zu Preisen, die einem die Tränen in die Augen treiben, ich glaube mich an 5.000,- bis 8.000,- DM zu erinnern.

Gandalf

… und die wollten bei der miesen auflösung über 1000,00 dafür, war wohl nix was jemand gekauft hätte…

Dieses „Ding“ ist diese Jahr wieder auf der Cebit vorgestellt worden.
Kostenpunkt 2000,-DM.
Leider war der Bericht gerade zuende, als ich den Fernseher einschaltete. Ich weiß deshalb auch nix über Auflösung und Qualität. Im Nachspann sagte der Sprecher aber, daß der ehemalige Flop jetzt ernst zu nehmen sei, und daß er eben 2000,- DM kosten würde. Was meint Ihr, wie ich auf sowas warte. Wenn ich was rausbekommen habe, dann melde ich mich

Gruß, Stephan

http://www.siliconfilm.com
http://www.siliconfilm.com/mainindex.htm

Stimmt, da gibt es was. Aber Du hast das gleiche Problem wie bei professionellen Digital-Spiegelreflexkameras von Kodak in Zusammenarbeit mit Canon, Nikon, Minolta - wahrscheinlich sogar noch schlimmer: Der Chip ist deutlich kleiner als ein Kleinbild (24x36mm), d.h. Deine ganzen Brennweiten sind mit einem Verlängerungfaktor von 1,5 bis 1,8 zu versehen, weil z.B. ein 28er Weitwinkel (bezogen auf 24x36mm) für den kleinen Chip (z.B. mit 18x24mm) schon ein 42er ist - und das ist kein Weitwinkel mehr! D.h. wenn Du üblicherweise im starken Weitwinkelbereich (z.B. mit einem Zoom 20-35mm) arbeitest, dann brauchst Du für die gleiche Weitwinkelwirkung auf dem Chip ein 14er Objektiv - weißt Du, was das für ein Schweinegeld kostet! Wenn Du hauptsächlich im Telebereich (Portraits usw.) tätig bist, ist es nicht so ein Problem. Auf jeden Fall hast Du aber bei der Digitalpratrone im Sucher keinen Anhaltspunkt, wie der Ausschnitt wird.

Deshalb sind mir Kameras, die als Digitale „erfunden“ wurden (z.B. die Olympus E-10 als semiprofessionelle Kamera), lieber. Diese Amateurkameras haben alle fix eingebaute Optiken.

Ausnahme: Da gibt es ein Basisgerät der Firma Horseman (die eigentlich Laufbodenkameras usw. bauen), wo man vorn Nikon-Objektive ansetzt und hinten einen Digital-Rückteil mit Hasselblad-Anschluss. Dieser Rückteil hat einen Chip von 40x40mm Größe eingebaut - eigentlich für Hasselbladkameras entwickelt. Sogar hier wird das Problem, dass die Industrie die Kunden mit kleineren Chips als Negativfläche für dumm verkauft, sichtbar (Ein Hasselblad-Negativ ist 56x56mm groß und nicht 40x40mm. Es geht die Weitwinkelwirkung, und Mittelformat hat nicht mal so extreme Weitwinkel wie das KB-Format, um es wieder aufzufangen).

Also hat man hier einen Chip, der sogar größer ist als das KB-Format - das bedeutet, dass Du tolle Shift-Bereiche hast für die Architekturfotografie! Ist allerdings ein absolutes Profi-Ding und kostet so um die 50.000 D-Mäuse.