Spiegelreflexsystem

Ganz Früher wurde das zu speichernde Bild erst einmal auf der Mattscheibe begutachtet und optimiert. Danach kam der Film oder die Platte an die Stelle der Mattscheibe und wurde belichtet. Das brauchte viel viel Zeit. Der klappbare Spiegel verkürzte diese Zeit immens.
Moderne Digitalkameras erlauben eine ständige Bildoptimierung. Wozu dann noch der Spiegel?

Moin,

Wozu dann noch der Spiegel?

hast Du schon mal durch einen Spiegelreflexsucher geschaut und das mit einem elektronischen solchen verglichen?
Selbst das Bild auf einem Monitor ist bei weitem schlechter als das Bild, das ein Spiegelreflexsystem erzeugt.

Gandalf

Hallo Fragewurm,

Der Sensor hat z.B. 6 MPixel, der Suchermonitor aber nur etwa 200’000 Pixel …

MfG Peter(TOO)

Moin.

Das frage ich mich auch. Seit ich eine gute Kamera ohne Spiegel habe (Sony DSC-R1), habe ich meine digitale SLR nicht mehr benutzt. Ich halte Spiegel in der digitalen Fotografie für einen Anachronismus.

Nur meine Meinung.

Schöne Grüße
Leo

Weil die derzeitigen elektronischen Sucherbildschirme ziemlich bescheiden sind. Vergleiche einfach eine hochwertige Bridgekamera mit elektronischen Sucher mit einer preiswerten DSLR, und der Unterschied ist offensichtlich.
Ein weiterer, nicht ganz so bedeutender Effekt liegt darin, dass bei elektronischen Sochern der Liveview immer läuft, der Sensor also permanent ausgelesen wird. das braucht Strom und heizt den Sensor auf, was bei längerem Betrieb das Bildrauschen verstärkt.

Der erste Versuch in der von dir angesprochenen Richtung läuft derzeit, die Panasonic Lumix G1. Ist allerdings ziemlich teuer, und der elektronische Sucher lässt bei Available Night SEHR zu wünschen übrig. (dass nicht alle 4/3 Objektive kompatibel sind, kommt erschwerend hinzu…)

Aber mal sehen, wie weit die Technik in 10 Jahren ist.
Denn ohne den Spiegelkasten liessen sich sehr kurze Auflagemaße realisieren, wodurch man sehr intressante Optiken konstrieren bzw neu auflegen könnte, insbesondere im Weitwinkelbereich.

Gruß
Mike

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Moin.

Das frage ich mich auch. Seit ich eine gute Kamera ohne
Spiegel habe (Sony DSC-R1), habe ich meine digitale SLR nicht
mehr benutzt. Ich halte Spiegel in der digitalen Fotografie
für einen Anachronismus.

Nur meine Meinung.

Solange ich an die Kamera mein 50/1,4; das 100/2 und das 200/2,8 nicht montieren kann, bleibe ich bei der DSLR.

Nur meine Meinung :smile:

Gruß
Mike

Hallo zusammen!

Für den „normalen Amateurfotograf“ mag das sicherlich zutreffen.
Die Kompaktkameras sind heute so gut ausgereift, was Scharfeinstellung und Schnelligkeit betrifft, daß sie mit SLR’s in der „Standard“-Fotografie mithalten können.
Spiegelreflexkameras lassen aber ein genaueres Beurteilen des Bildes vor der Belichtung zu, hinsichtlich Schärfe und auch Bildgestaltung. Gerade beim Einsatz von Tele-Objektiven, wo ja sehr oft eine gewollte Unschärfe erzielt wird, ist eine SLR jedoch unverzichtbar. Warum gibt es praktisch kaum Sucherkameras mit Wechselobjektiven?
Ich gehe mal davon aus, daß 90% aller SLR-Nutzer das Potential ihrer SLR nicht kennen, geschweige es ausnutzen. Diese Leute haben sich die SLR wohl nur gekauft, weil es toll ist, mit so ner Kiste rumzulaufen, eben „professionell“.
Seit dem ich ne digitale SLR habe (2002), verwende ich die Digi-Kompakten nur noch, wenn ich wenig Technik mit mir rumschleppen will. Und das ist extrem selten…
Oder anders ausgedrückt: Mein Auto hat einen Brems-Assistenten, ich brems aber trotzdem noch selbst…

Viele Grüße
lichtpunkt

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