Hallo Ihr,
jetzt ist passiert was eigentlich jedes Jahr um diese Zeit passiert: die Petzi-Mama ruft an „Klein-Petzi, der Petzi-Papa hat doch bald Burzeltag, kannst Du zur Unterhaltung beitragen?“ So, und wie jedes Jahr steht Klein-Petzi da und druckst rum und lässt sich am Ende doch breitschlagen.
Nun ist also die Frage, was könnte ich machen? Es geht um eine private Burzelparty mit 15 Gästen, alle so um die 70 und alle noch körperlich fit, lieben Rätsel jeder Art und sind auch humorvoll. Die Party wird draussen stattfinden, so dass sich eigentlich jegliche Arten von Projektionen verbietet (zu hell, ausserdem werd ich auf die Schnelle wohl keinen Beamer mehr kriegen). Zudem bin ich nun nicht der begnadete Moderator der lautstark verkündet, dass jetzt der Herr mit den wenigsten Haaren auf dem Kopf die fetteste Dame zur Polonaise auffordern soll. Genauso kann ich nicht singen oder vortragen. Sprich - ich hätte lieber einen „Selbstläufer“.
Was in der Vergangenheit gut angekommen ist war das Säckchenspiel. Da hab ich 20 Leinensäckchen mit allerlei Zeug (Salz, Mehl, Nudeln, Eierschalen etc.) gefüllt und die Leute mussten raten, was da drin ist.
Was ich auch mal gemacht habe ist ein Glücksrad. Aber damals hab ich die gleichnamige Spielshow nachgespielt, das geht also nimmer. Aber man könnte durchaus dran denken, das Rad (existiert, mechanisch) für was anderes zu zweckentfremden. Nur was?
Sehr interessant fand ich auch Rolfs Vorschlag etwas weiter unten mit der Pantomime. Da ging es drum, dem Publikum Begriffe zu geben, die dann pantomimisch dargestellt werden müssen. Das könnte ich mir vorstllen, allerdings in einer Variante, dass jeder einen Begriff darstellt und alle anderen raten müssen. Aber die Petzi-Mama fand diese Idee nur mässig toll.
Sie stellt sich eher was vor wie „das Säckchenspiel“ oder „was zum raten“. Wobei das „was zum raten“ halt blöd ist, denn - wie gesagt - projizieren geht ja nicht und so grosse Zettel ausdrucken find ich auch nicht wirklich prickelnd. Eventuell könnte man sich vorstellen, die Fragen auf Zettel auszudrucken und zu verteilen.
Ich für meinen Teil finde ja so Rätsel die in mehreren Stufen zu lösen sind sehr spannend. Sozusagen eine „Schnitzeljagd, bei der man am Tisch sitzen bleiben kann“. Also, wo man mehrere Rätsel in Folge lösen muss, um dann auf eine Lösung zu kommen. Ein bisserl was wie http://riddle.gagolga.de/ nur eben ohne Computer und auch eher „einfach“ (da ja ohne Hilfsmittel).
Achja, die Sache mit dem „Candle-Light_Dinner“ (Tütensuppe und Teelicht) oder „Schloss“ (Vorhängeschloss) kennen sie schon und fanden sie nur mässig komisch. Genauso kommen Dinge wie „dichtet ein Lied und tragt das vor“ nicht gut an (die können alle nicht singen *fg*)
Und mit den üblichen Standardgedichten, Klorollentorten und diesem Kram bauch ich gar nicht anfangen: das kennen sie schon. Zusammenfassend gesagt würde ich toll finden
- eine Alternative zum Säckchenspiel
- eine neue Verwendung für’s Glücksrad
- eine tolle Rätsel-Idee (idealerweise als Selbstläufer, unmoderiert)
- weitere Ideen
Hmm, ja soweit mal zu meinem Roman - kann mir jemand weiterhelfen?
*wink*
Petzi

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